Zum Hauptinhalt springen
„Diamonds“: Pure Klassik ganz in Weiß.

Sterne über Sterne. Auf der Bühne und bei den Namen der Mitwirkenden, weil sie alle mit der Wiederaufnahme von George Balanchines Ballett Jewels ein Rollendebüt feiern. Ballettdirektorin Alessandra Ferri gestaltet ihre erste Saison vorsichtig und publikumswirksam. Mit Giselle hat sie die Saison eröffnet, in der Halbzeit hat sie die Juwelen aus dem Repertoire-Schmuckkästchen geholt und neu einstudieren lassen. Die erste Vorstellung: strahlend, beglückend, eindrucksvoll.


Performerin Flóra Boros will nicht verführen.

Kinobesucherinnen aufgepasst! Der Titel ist natürlich eine Falle, denn mit der bekannten Filmtrilogie hat er nichts zu tun. Es soll kühl bleiben auf der Bühne, wenn Flóra Boros im violett schimmernden Licht im Wuk Projektraum zum Violet Glace, dem violetten Blick, auffordert. Nach der Uraufführung am 29.1. gibt es noch zwei Vorstellungen.


„Hold&Resist“  – Liquid Loft bei ImPulsTanz.

Durchhalten, aushalten, widerstehen, nicht aufgeben, fallen und wieder aufstehen. Kurz gesagt Hold&Resist ist die eingedampfte Version der gleichnamigen Performance, die gemeinsam mit dem Trio Radian im Mai das Donaufestival geziert hat. In der Version für ImPulsTanz verzichten Chris Haring und das Team von Liquid Loft auf die Musik, fünf Tänzer*innen loten die Grenzen ihres Körpers aus.


Gabrielle Levie als Zebra im Winterquaratier.

In ihrem von Noé Leleu als (Playback-)Erzählerin begleiteten Solo Winter Quarters befasst sich die französische Performerin Gabrielle Levie mit unterschiedlichen Aspekten ästhetischer Zurichtung. Die multidisziplinäre französische Künstlerin stellt sich dabei selbst als vielfach überformtes Wesen in das Zentrum ihrer kulturhistorisch aufgeladenen Anti-Show über die Obszönitäten der Unterhaltungskunst. Österreichische Erstaufführung von Winter Quarters: 3. August 2026, ImPulsTanz im Wuk.


Ehsan Hemat und seine Partnerin, eine Messingplatte von 18 Kilo.

Ein nackter Mann und eine glänzende Messingplatte: Was in Ehsan Hemats Everything brings us back to the body entsteht, ist ein Tanz zweier Wesen, deren Körperlichkeit nicht unterschiedlicher, deren Beziehung nicht intimer sein könnte. Zu sehen war das ungewöhnliche Duo in der Reihe [8:tension] des ImPulsTanz-Festivals 2026 im Wuk.


Fröhlich rollt der Post-Orientalist Express über die Bühne.

EunMe Ahn, geboren 1963 in Seoul, ist eine führende Tänzerin und Choreografin der koreanischen Performanceszene. Mit ihrer 2025 in Seoul erstmals gezeigten Choreografie Postorientalist Express hat sie im Burgtheater das ImPulsTanz-Publikum begeistert. Anfang August war im Volkstheater auch das Ballett North Korea Dance, entstanden 2018, zu sehen. Dazu gab es auch ein öffentliches Gespräch mit Eun-Me Ahn. In beiden Stücken agierte sie selbst auf der Bühne.