Leonardo da Vinci (?): "Salvator Mundi".

Zwei Filmdokumentationen befassen sich mit einem Bild von Leonardo da Vinci, das, echt oder unecht, aufgetaucht und wieder verschwunden, die Kunstwelt ein Jahrzehnt in Aufregung versetzt hat und noch heute vor Rätsel stellt. Der dänische Regisseur Adreas Koefoed und sein französischer Kollege Antoine Vitkine erzählen die spannende Geschichte des „Salvator Mundi“ als Krimi, der besser nicht ausgedacht werden könnte. „The Lost Leonardo“ ist der Titel der dänisch-französischen Produktion für die große Kinowand. Antoine Vitkine hat seinen Film mit dem knappen deutschen Titel „Der letzte Leonardo“ im Auftrag des französischen Fernsehens hergestellt. Dementsprechend schneller ist der Film zu den Zuschauer:innen gelangt. Der Kinofilm Koefoeds harrt des Endes des Lockdown.

Ditta Rudle
Sara Lanner in "Mother Tongue", 2020. © Stanislaus Kernjak

Aus der Dunkelheit kriecht ein Wesen, nur die Kupferplatte, die es als Panzer trägt, leuchtet, knistert und knallt bei jeder Bewegung. Die am Boden robbende Person bleibt nicht allein, eine zweite löst sich aus dem Höhlenhintergrund, und bald entsteht eine Beziehungen zwischen Frau und Mann.

Ditta Rudle