Die tätowierte Fußsohle Steven Cohens.

So schön und so traurig. Der südafrikanische Künstler Steven Cohen trauert um seinen Liebsten. Ihm, Élu, ist das Ritual, an dem Cohen das Publikum teilnehmen lässt, gewidmet. „Put your heart under your feet… and walk! / à Élu“ nennt er die Performance, die  im Rahmen des ImPulsTanz Festivals im Odeon zelebriert worden ist.

Ditta Rudle
nadaproductions: "Danza y Frontera". © Emilia Milewska

Danza y Frontera“, ein Stück im Rahmen des Forschungsprojekts „Endangered Human Movements“ von Amanda Piña / nadaproductions, ist zwei Jahre nach der Uraufführung im Tanzquartier ins Museum übersiedelt. Im Rahmen von ImPulsTanz ist die neue Version im mumok aufgeführt worden und zum völlig neuen Erlebnis geworden.

Ditta Rudle
Teresa Vittucci, keineswegs heilig.  © Yoshiko Kusano

Hate me, tender“ ist der erste Teil von Teresa Vittuccis Recherche-Projekt zum Thema Hass und Feminismus. Sie nennt ihren ImPulsTanz Festival-Auftritt im Volx / Margareten „Solo for future feminism“.
Mit trockenem Witz und schwellendem Fleisch konnte sie ihr Publikum im intimen Theaterraum begeistern.

Ditta Rudle
Das lustige Quintett im Clinch. © Karolina Miernik

Der Tänzer, Performer und Stimmakrobat Frank Willens versucht sich erstmals als Choreograph. Gemeinsam mit vier Tänzer*innen möchte er gute Stimmung verbreiten. Diesen strahlende Optimismus („Radiant Optimism“) verbreitet er auf Einladung von ImPulsTanz im Kasino am Schwarzenbergplatz. Ein unterhaltsamer Abend ist ihm mit seinem choreografischen Debut jedenfalls gelungen.

Ditta Rudle
Der Schwarm ballt sich zusammen.© Danny Willems

Auch wenn die belgische Tänzerin und Choreografin Lisbeth Gruwez nicht selbst auf der Bühne steht, sind ihre Vorstellungen außergewöhnlich. Die aktuell im Rahmen von ImPulsTanz im Akademietheater gezeigte, "The Sea Within", magisch und mitreißend. Voetvolk, Fußvolk, nennt sie ihre Compagnie, die sie gemeinsam mit dem Komponisten und Musiker Maarten Van Cauwenberghe 2007 gegründet hat. Auf der Bühne bewegen sich diesmal elf exzeptionelle Tänzerinnen als Solistinnen und als kompaktes Kollektiv. Ein faszinierendes Erlebnis. Eine Stunde lang kein Husten, kein Rascheln, keine leuchtenden Displays, das Auditorium ist verzaubert.

Ditta Rudle
Planningtorock alias Jam Rostron. © yako.one

Raw Practice“ ist der Subtitel einer Arbeit aus der Serie „o. T.“ des Tänzers und Choreografen Ian Kaler. Mit Planningtorock alias Jam Rostron hat er als „raue Übung“ eine strukturierte Jam Session entwickelt, in der die Bewegungen von der Musik dirigiert werden und die Musik den Bewegungen folgt. Das 2017 entstandene kompakte Stück zeigt ImPulsTanz im Untergeschoß des Leopoldmuseums.

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