Das Ensemble demonstriert Wörter. © TimTom

Fanni Futterknechts aktuelle Performance We will not let you go hatte am 21. November im großen Projektraum der Wiener Nordbahnhalle Premiere. Gemeinsam mit sechs Choreograf*innen und Performer*innen erzeugt die Medien- und Performancekünstlerin darin tableauartige Situationen und performative Bildmomente, die sich mit Machtstrukturen, Gruppenhierarchien und ideologischen Manipulationen befassen.

Angela Heide
Hungry Sharks: Urban Dance in St. Pölten © Dušana Baltić

Urbaner Tanz im Festspielhaus St. Pölten. Mit „#fomo“ gastierten die Hungry Sharks das erste Mal in einem großen Haus. Das 2014 uraufgeführte Stück ist in einer weiterentwickelten Fassung präsentiert worden, die mit zwei Tänzerinnen und drei Tänzern in eher düsterem Ambiente Einfluss und (Über-) Macht der modernen Kommunikationstechnologien, der Computerspiele und sozialen Medien behandelt.

Rando Hannemann
Olga Esina, Julian MacKay im Pas de deux aus "Dornröschen"

Mit einer gut verdaulichen Mischung aus klassischem Ballett und zeitgenössischen Tanzstücken, zauberhaft schön und hinreißend bravourös, ´ konnten Kirill Kourlaev und Olga Esina (Kourlaev & Esina Production) in der zweiten Wiener Weltstar-Gala das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Dass auch am 2. Abend der Veranstaltung, Sonntag, 14. Oktober, im Volkstheater kaum ein Platz leer geblieben ist, zeigt, dass es für solche Ausnahmeabende genügend Publikum gibt.

Ditta Rudle
Aquarell von Aloys Zötl: Der Gibbon, 1833.  © de.wikipedia.org/wiki/Aloys_Zötl

Das Tanzquartier Wien ist mit „Antarktika“, einem dreitägigen „Symposium zum Thema Entfremdung“, durchgeführt in Kooperation mit der Kunsthalle Wien, in die Saison 2018/2019 gestartet. Zugleich ist die Theorieveranstaltung auch Auftakt für „Antarktika. Eine Ausstellung über Entfremdung“ in der Kunsthalle. Ergänzend zeigte das Tanzquartier die Performance „Consul und Meshie“ in der Kunsthalle.

Rando Hannemann