Erste  Premiere mit "Skew-Wiff" (Andrey Kaydanovskiy, Davide Dato).  © Wiener Staatsballett / Michael Pöhn

Zusammen mit meinem Team und meinen Tänzerinnen und Tänzern möchte ich das Wiener Staatsballett zu einem Zentrum der Tanzkunst in Österreich und Europa ausbauen und ein Ensemble formen, das auch die Traditionen, Wandlungen und Innovationen der lebendigen Metropole, Kunst- und Musikstadt Wien spiegelt und befruchtet.“ Martin Schläpfers bereits mehrfach wiederholtes Mission Statement zur Einleitung. Damit sich die Ballettgemeinde nicht benachteiligt fühlt, haben die Mitarbeiterinnen im Pressebüro das am 15. Mai aktualisierte Programm für die neue Saison unter dem neuen Direktor noch einmal veröffentlicht.

Ditta Rudle
Coverbild: Tereza Vlčkova "A Perfect Day, Elise …No.12"

28 cm hoch, 20 cm breit, 544 Gramm schwer, in goldenen Buchstaben steht geschrieben. „Wiener Staatsoper Spielzeit 2020/21“. Auf dem Umschlag fliegt ein rothaariges Mädchen im hellblauen Kleidchen über die Sommerwiese dem Horizont entgegen. Ein Höhenflug, etwas unhandlich vielleicht, aber reichlich bebildert mit Werken aus allen Genres der bildnerischen Kunst. Wie bescheiden wirken dagegen die Programmbücher der vergangenen 10 Saisonen. Die Gedanken sind frei.

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Hier geht's los auf ARTE Concert. © Arte TV

ARTE Concert rollt den roten Teppich für die großen Künstler der Tanz-Szene aus. Zu erleben sind unter anderem Choreographien von Sasha Waltz, John Neumeier mit dem Beethoven-Projekt, Akram Khan, Kader Attou und Thierry Malandain.

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Die Rubine in Blanchines Ballett "Jewels".  © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Bei der öffentlichen Vorstellung als neuer Ballettchef kann Martin Schläpfer nicht anwesend sein. Cov-19 hat‘s verboten, er darf nicht einreisen, weilt einstweilen noch bei seiner Compagnie, dem Ballett am Rhein (Duisburg und Düsseldorf), von dem er sich bereits verabschiedet hat. Seine Pläne kann er nur per Videoschaltung bekanntgeben. Am Sonntag, 26. April, wird die gesamte Veranstaltung um 21.30 Uhr in ORF III übertragen. Der desiginierte Operndirektor Bogdan Roščiċ sitzt auf Bühne vor der Kamera.

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Logo von Huggy Bears. © Huggy Bears

In Wien lebende / arbeitende Künstler*innen können sich ab sofort für das neue Huggy-Bears Mentoring Programm bewerben. Eingereicht werden kann jedes Live-Kunst-Projekt von Performance, Tanz und Theater bis zu Zirkus, visuelle Kunst und transdisziplinäre Formen. Das Huggy Bears-Programm bietet aufstrebenden Künstler*innen Mentoring in verschiedenen Bereichen, um ihre Ideen und die Arbeit zu professionalisieren.

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Die Jüngsten der Groupe Grenade in Eun Me Ahns Choreografie. © Cécile Marini

Das Festspielhaus St. Pölten muss in den vergangenen Wochen einem Bienenstock geglichen haben, bis nach emsigem Summen, Brummen und Hupen (das tun Bienen tatsächlich, wenn sie mit einer Kollegin zusammenstoßen) der Plan für die Saison 2020 / 21 fertiggestellt war. Vorläufig, muss dazu gesagt werden, wenn nicht COV-19 den Vater des Gedankens wieder auf den puren Wunsch zurückdrängt. Mitte April jedoch sieht das Programm in allen Sparen vielversprechend aus. Neben dem dichten Musikprogramm von großen Orchesterwerken kommt auch der Tanz nicht zu kurz.Ou

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