Welches Lied dieses fröhliche Bild illustriert, ist leicht zu erraten. © Buchillustration

25 Kinderlieder samt Noten in einem herzig illustrierten Buch zusammengefasst, was Neues, Besonderes, Einmaliges? Tatsächlich, nicht nur, dass die Lieder in vier Sprachen, eine davon, die des Haupttitels, in der Minderheitensprache Ladin, sondern auch weil der Autor, André Comploi, moderne Technologien als Accessoires eingebaut hat. Ein sorgfältig editiertes, handliches, buntes Buch, das seit Ende November Schulen, Chöre und Familien erfreuen soll.

Ditta Rudle
Theaterleiter Yosi Wanunu lädt ein. © TomTom

Der in Israel geborene Theaterleiter, Regisseur und Autor Yosi Wanunu kam 1997 von New York nach Wien. Seither leitet Wanunu hier mit großem Erfolg das freie Theaterensemble Toxic Dreams.
Angela Heide sprach mit dem vielbeschäftigten Künstler anlässlich der bevorstehenden Premiere von The Bruno Kreisky Lookalike im Wiener WUK über dessen Arbeitsweise und die „Vernetflixierung“ des Theaters.

Angela Heide
Eros mit Jägerinnen (A. Firenze, M. Sosnovschi, I. Avraam)

Mit dem romantischen Ballett „Sylvia“ reüssiert Ballettdirektor Manuel Legris zum zweiten Mal als Choreograf. Solistinnen, Solisten und das Corps de Ballet durften nach der Premiere am 10. November ein gelungenes Debüt feiern. Für Ihre Leistung als "Sylvia" ist Nikisha Fogo zur Ersten Solotänzerin avanciert. Acht Sterne leuchten nun am Himmel des Wiener Staatsballetts.„Sylvia“ war zum letzten Mal im November 1985 getanzt worden, allerdings mit verändertem Inhalt. Das Staatsopernballett hatte die Choreografie von Laszlo Seregi übernommen, die 1973 in Budapest entstanden war.

Ditta Rudle
Eno Peçi als frisch geschlagener Ritter © Eros Bardhi

Der Solotänzer des Wiener Staatsballetts ist im Rahmen des Kulturjahres Österreich-Albanien 2018 mit dem goldenen Skanderberg Orden ausgezeichnet worden. Er darf sich jetzt „Ritter des Skanderberg Ordens“ nennen.

Ditta Rudle
Virgil Widrich reist um sein Zimmer. © Virgil Widrich

Reise um mein Zimmer“ nennt der Multimediakünstler Virgil Widrich seine Videoinstallation, die in Endlosschleife im Rahmen der Vienna Design Week gezeigt wird. Von 29. September bis 7. Oktober, täglich von 11–20 Uhr, im ehemaligen Sophienspital, Apollogasse.

Redaktion
Im Rahmen von "Antarktika": "Consul und Meshie", Kunsthalle. © Nadia Lauro

Das Herbstprogramm 2018 wird im Tanzquartier vor allem von heimischen Künstlerinnen und Künstlern getragen. Der Startschuss allerdings wird diskutierend gegeben: Als Auftakt zu „Antarktika“, einer Ausstellung über Entfremdung in der Kunsthalle Wien, veranstaltet Tanzquartier Wien gemeinsam mit Kunsthalle Wien ein Symposium zum Thema Entfremdung. Keinen Startschuss  benötigen die Mitwirkenden von „Negotiations“ (Idee und Konzept: Alexander Gottfarb), die täglich in der Tqw-Filiale Neustiftgasse 31 ihren bewegten Körper ausstellen. Sie haben bereits Ende Jänner 2018 begonnen, keine Sommerpause gemacht, und tanzen Tag für Tag, einzeln oder zu zweit, ihre eigene Choreografie. Das Publikum darf kommen, bleiben und gehen, wie es mag. Die Tänzerinnen und Tänzer müssen bleiben, jeden Tag von 10 bis 18 Uhr, bis 26. Jänner 2019. Dann ist das Jahr voll, die „Verhandlungen" sind beendet.

Ditta Rudle