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Ouverture.  „For Now“ – Finale: „The End“

Ein letztes Mal im brut nordwest. Die Performance-Installation der Choreografin Karin Pauer und des bildenden Künstlers Aldo Giannotti betrauert und feiert das Ende eines schon bei der Eröffnung als „vorübergehend“ markiertem Standortes. For Now ist ein groß angelegtes flüchtiges Kunstwerk, das vom Ende einer Ära, vom Verschwinden eines lieb gewordenen Ortes erzählt, um dann selbst zu verschwinden. Das brut nordwest gibt es nicht mehr. Die Erinnerung bleibt noch eine Weile, der Geist, der das brut angetrieben und erfolgreich gemacht hat, lebt weiter. In die Trauer mischen sich Freude und Genuss an diesem in jeglichem Wortsinn einmaligen Spektakel.


Das Plakat für Begegnung und Bewegung im Park.

Im Juni beteiligt sich Der Betrieb an Meeting Through Movement, einer Reihe kostenloser Tanz- und Bewegungsworkshops im öffentlichen Raum, die vom Civil Action Network initiiert wurden: offen für alle, keine Anmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich. 


Im Salon von Madame: Victor Cagnin, Rinaldo Venuti, Duccio Tariello.

zum ersten Mal tanzte sich die junge Manon 1992 in der Wiener Staatsoper in den Tod und auch in die Herzen des Publikums. Kenneth MacMillans herzergreifende Choreografie zählt seit der Uraufführung 1974 mit dem Royal Ballet in London zu den Spitzenwerken abendfüllender Handlungsballette. Bis 2013 wurde das Ballett in Wien 69 Mal gezeigt. Die Auffrischung nach der langen Pause hat ihm nichts anhaben können. Wieder rührt Manon das Publikum und reißt es wieder zu Beifallsstürmen hin. Die erste von sieben Vorstellungen, am 16.5., war geprägt von Debüts aller auftretenden Mitglieder des Staatsballetts.


Choreografie von Michikatsu Matsune im Theater Bremen. © Jörg Landsberg

Die Szene Salzburg zeigt jeden Sommer, dass auf den Bühnen der Mozartstadt nicht nur die sogenannte Hochkultur ihren Auftritt zelebrieren darf. Zwei Wochen im Juni prägen Festspiele der anderen Art die Stadt. Die SOMMERSZENE, zeitgenössisch, international und eines der ältesten zeitgenössischen Festivals Europas, zeigt heuer vom 8. bis 23. Juni vierzehn profilierte Produktionen aus Tanz und Performance.


„The Dust of my concrete Child“: Ungetröstet und einsam auch zu zweit.

Der zerbrechliche Mensch in einer rauen Welt. Tanzkörper suchen Schutz und Wärme und finden oft nur rohe Gewalt. Wo liegt die Grenze ziwschen Intimität und Brutalität, fragt die junge Schweizer Company Cruelbehavior projects unter dem Tänzer und Choreografen Lino Eckenstein. Gemeinsam mit sieben Tänzerinnen hat er das Spannungsfeld zwischen Intimität und Brutalität erforscht und im Basler Anton Franck-Areal einen Video-Katalog aus sieben Kurzfilmen produziert.


Der Betrieb: The Season of Narratives,  Prgrammbroschüre.

Anna erzählt (besser: ist) ein Drama, wider Willen wird zur Retterin. Manchmal muss sie darüber lächeln, dann fürchtet sie sich wieder und ist selbst am Ende der Kräfte. Die gesamte Geschichte spiegelt sich in ihrem Gesicht. Ich sehe das Drama vom eher komischen Anfang bis zur Auflösung des Knotens. Es ist die Season of Narratives, in Der Betrieb sind die Fenster geputzt und die Tür ist offen.