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Hanna Timbrell und maartje Pasman: Tänzerinnen als Clowns

Es muss nicht alles, was wir tun, sagen, denken, mögen sinnvoll sein. Sinn machen kann ohnehin gar nichts und niemand, mit Ausnahme modischer Anglizismen. Choreografin / Regisseurin Corinne Eckenstein, Chefin der Dance Company Unusualbeings, bringt mit dem Tanzduett Nonsense für junge Kinder ein bewegtes, lockeres Stück voller Überraschungen und köstlichem Humor auf die Bühne. Die Tänzerinnen Maartje Pasman und Hanna Timbrell zeigen, dass auch der Unsinn, Unfug, Dummfug, Blödsinn und Schwachsinn eine Kunst ist.


Die Tä zerin und Choreografin Karin Pauer sorgt sich um den Planeten

Auch wenn der Abend vor Allerheiligen nicht mehr weit ist, haben die Geister und Monsters, die die Bühne des Tanzquartiers beherrschen nichts mit Halloween zu tun. Choreografin Karin Pauer denkt in ihrer Choreografie Ghosts & Monsters gemeinsam mit zwei Tänzerinnen und zwei Tänzern zum Live-Sound von Rozi Mákó über den Zustand des Planeten Erde nach, erzählt vom Werden und Vergehen und neuerlichem Werden. Premiere war am 8. Oktober in der Halle G.


Die Technikerin wird zur Performerin und spielt eine Technikern (Jana Resetarits

Die Genie (englisch ausgesprochen) ist eine Maschine, genauer gesagt eine Hebebühne. Die braucht man überall dort, wo etwas oder jemand in die Höhe gehoben werden muss. Also auch auf der Bühne. Doch das Publikum sieht nichts von dieser Arbeit und auch nicht von allen jenen, die die Genie bedienen. Doch in der Performance Genie wird sie selbst zur Darstellerin, darf mit ihrer Technikerin den kräftigen Applaus der Kinder genießen.


Trygve Wakenshaw ist das freche Monsterrrr!

So wirklich zum Fürchten ist dieses Monster im blauen Tutu trotz des gefährlichen Vampirzahnes nicht. Trygve Wakenshaw und das Maschinenhaus Theater Toboso aus Essen haben mit dem Solo Monsterrrrr! einige Vögel abgeschossen. Der aus Neuseeland gebürtige Clown und Physical Comedian unterhält mit seinen Auftritten meist Erwachsene. Doch diesmal tanzt er als freches Monster im Dschungel an. Monsterrrr! ist für Volksschulkinder gedacht, unterhält jedoch auch deren Großeltern aufs Allerbeste.


António Casalinho ist der Star in Ashtons Ballett „Rhapsody“.

In der Mitte dieses dreiteiligen Ballettabends zu Beginn der Spielzeit 2026 / 27 steht Choreograf Christopher Wheeldon auf dem Programmzettel. Er ist noch nicht im Archiv, produziert immer wieder Neues, ist der Erbe der Altvorderen George Balanchine und Frederick Ashton. So erklärt Ballettdirektorin Alessandra Ferri die Zusammenstellung des Abends mit dem Titel Living Legacies (Lebendiges Erbe). Dem ersten Abend am 18.9. folgen neun weitere Termine.


„Pale Blue“: Getanzte Ausstellung im Quintett

In seiner Choreografie White Red hat sich Nikolaus Adler, angeregt von einem Song von Laurie Anderson, mit dem Menschen beschäftigt, gefragt, was er ist, wie er wird und geworden ist. In der aktuellen Präsentation, Pale Blue, steht die Außenansicht im Mittelpunkt. Mit 100 Exponaten, konkret und abstrakt, zeigen drei Tänzerinnen und zwei Tänzer in einer choreografischen Ausstellung die Welt, die sie umgibt. Pale Blue. Ein Blick auf die Welt in 100 imaginierten Artefakten hat am 27.6. im Wuk Premiere gehabt.