Ein erster Blick ins Receptacle. © Joe Albrecht

Receptacle – das bedeutet Behälter, und in einem Behälter, eigentlich in einem kleinen, weißen Haus ohne Dach, aber mit 24 Fenstern, findet die Performance gleichen Namens von Raúl Maia mit ihm, Linda Samaraweerová und Raphael Michon statt. Das weiße Haus ist eine Bühne auf der Bühne des Projektraums im WuK, 24 Zuschauerinnen schauen durch die verglasten Fenster und jede sieht etwas anderes, manchmal gar nichts.

Ditta Rudle
Miet Warlop im rasanten Kreistanz. © Reinout Hiel

Wie tanzt eine elektrische Qualle? Mit der österreichischen Erstaufführung ihrer choreografisch-musikalischen szenischen Bildarbeit Ghost Writer and the Broken Hand Break war die belgische bildende Künstlerin Miet Warlop erneut im TQW zu Gast.

Angela Heide
 Raum der abwesenden Jenni-Elina von Bagh.

Installationen, Performances, Videofilme, Gedankenspiele  – eine belebte Ausstellung, eine geloopte, choreografische Installation. Geplant waren die fünf belebten Dokumente für das Frühjahrsfestival imagetanz 2020, brut im Kempelenpark. Ein Parcours von Box zu Box, in der je eine Tänzerin oder ein Tänzer inmitten ihrer installierten Bühne untersuchen, wie das Körperarchiv getanzter Bewegung den aktuellen Bewegungsablauf beeinflusst. Doch, „machen nur einen Plan …

Ditta Rudle
Auf der Bühne: Drei Originale. (Kukua, Friesacher, Steffl)

Mit ihrer neuen Produktion Original hat die seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich Theater für junges Publikum auf höchstem Niveau entwickelnde Wiener Performance-Formation schallundrauch agency erneut ein Stück herausgebracht, das wunderbar leichtfüßig und doch ziemlich tiefsinnig zwischen persönlichen Geschichten und zwischenmenschlichen Erfahrungen changiert. Die Premiere im Dschungel Wien wurde herzlich gefeiert.

Angela Heide
Karin Pauer, Lau Lukkarila, Arttu Palmio: "The Score".

Die Tänzerin / Choreografin Karin Pauer und der bildende Künstler Aldo Giannotti haben ein Stück über die Entstehung eines Stückes konzipiert und zeigen in acht Kapiteln alle Elemente, die dazu nötig sind. Mit Karin Pauer tanzen im brut am Schwendermarkt Lau Lukkarila und Arttu Palmio.

Ditta Rudle
Asher O'Gorman, Tänzerin und bildende Künstlerin.

Blaue Tinte, weißes Papier, glänzendes Kupfer, roter Steckschaum, selbstgekochte weiße Knetmasse, schwarze Inseln, gefüllt mit Wasser. Die Tänzerin und bildende Künstlerin Asher O’Gorman setzt sich in ihrer Performance „The way of ink“*) mit dem kulturellen Erbe ihrer Heimat, Irland, auseinander und zeigt eine betörende Stunde, in der Zeit und Raum aufgehoben sind. Vorgesehen für das im März ins Meer gefallene Festival imagetanz, wird „The way of ink“ dieser Tage vom brut in der Erbsenfabrik, Herklotzgasse, gezeigt.

Ditta Rudle