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„Maldonne“: Die fünf Tänzerinnen in der Trauerphase.

Leïla Le Moniès de Sagazan, bekannt als Leīla Ka, hat mit der Tourneeproduktion Maldonne den ersten Platz auf sämtlichen Tanz-Bestsellerlisten erobert. Seit der Premiere 2023 hat Kas erstes Gruppenstück weit über 100 ausverkaufte internationale Aufführungen gefeiert. Da kann das ImPulsTanzFestival nicht nachstehen. Österreichpremiere in der Szene Salzburg, danach drei Vorstellungen im Volkstheater, ausverkauft wie immer und überall.


In „Bless this Mess“ beigestert die kollektive Energie.

Eine schwankende Welt, in der die Menschen, sich nicht mehr wohlfühlen, verwirrt und unsicher sind, ruft in der Tänzerin und Choreografin Katerina Andreou die Lust an der Bewegung in der Gemeinschaft hervor. Nach Auftritten in Paris und Avignon, Athen und Brüssel zeigt sie, eingeladen von ImPulsTanz, Ihre Choreografie Bless this Mess auch in Wien. Im ausverkauften Odeon konnte das Publikum Ende Juli eine lebhafte und belebende Stunde erleben.


TAO Dance Theater: Rasant und synchron im Stück „14“.

Die fantastischen Tänzer des TAO Dance Theater aus Beijing begeistert das Publikum des ImPulsTanz-Festivals ebenso wie im vergangenen Jahr. Aus den aktuellen Numerical Series hat Choreograf Tao Ye im Burgtheater die Stücke 16 und 18, eine Uraufführung, gezeigt. Im Volkstheater waren die Nummern 13 und 14 zu sehen. Vier recht unterschiedliche Choreografien, von einem Kollektiv, gleichgeschalteter Figuren präzise getanzt.


„May B“: Rätselhafte Gestalten tauchen aus dem Dunkel ans Licht. .

Auch 45 Jahre nach der Uraufführung reißt May B, das Tanztheater der französischen Meisterchoreografin Maguy Marin, das Publikum immer noch zu Beifallsstürmen hin. Keine Gefahr, dass My B im Archiv vermodert. Mit rund 1000 Vorstellungen weltweit hat May B einen besonderen Platz in der Tanzgeschichte erobert. Nach 1997 und 2009 waren die zehn armseligen Gestalten von May B nun zum dritten Mal bei ImPulsTanz im Volkstheater zu Gast.


Louise Lecavallier tanzt mit den Schatten und im Licht.

Die außergewöhnliche Tänzerin nimmt sich die Freiheit, zu tun, was sie will. Vor allem zu tanzen, zu tanzen, was sie will. Danses vagabondes / Vagabundentänze, uraufgeführt 2024, ist endlich im ImPulsTanzFestival gelandet. Im Akademietheater erkundet sie mit ungebrochener Energie eine gute Stunde tanzend Zeit und Raum. 


Die Tänzerin / Choreografin Silke Grabinger mit dem künstlichen Hund Spot und den automatischen Staubsaugern.

Immer von neuem zeigt die Choreografin, Tänzerin und Akrobatin Silke Grabinger, dass Intelligenz in der darstellenden Kunst nicht stört und das Rudern im schlammigen Fluss des Trends keine Voraussetzung für Erfolg ist. In ihrer neuen Performance AREYOUARE steht die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Vordergrund. Der bereits bekannte gelbe cananoide Roboter, Spot, tanzt wieder mit. Der ImPulsTanz-Premiere von AREYOUARE ist am 18. 7. im Wuk applaudiert worden.