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- Ballettpremiere in Wien: Nijinsky von John Neumeier
- Mzamo Nondlwana im brut: Fröhlicher Widerstand
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Der wichtigste Tänzer des 20. Jahrhunderts, Vaslaw Nijinsky, beschäftigt den Choreografen John Neumeier seit seiner Jugend. Von den drei Werken, die er seinem Idol gewidmet hat, ist Nijinsky, das aufwändigste und längste, mehr als zwei Stunden dauern die beiden durch eine Pause getrennten Akte. 26 Jahre nach der Uraufführung mit dem Hamburg Ballett in der Hamburgischen Staatsoper feiert das Wiener Staatsballett mit Nijinsky Premiere.
Mzamo Nondlwana, Tänzer:in aus Südafrika gebürtig, tanzt im Quartett mit drei Tänzer:innen den Winderstand. Dieser ist in seiner Choreografie Waiting for Fall farbenfroh und fröhlich, laut und lustig. Nondlwana orientiert sich an Straßentänzen als gewaltlose Protestbewegung und animiert das Publikum im Studio brut, mitzutanzen.
Es muss nicht alles, was wir tun, sagen, denken, mögen sinnvoll sein. Sinn machen kann ohnehin gar nichts und niemand, mit Ausnahme modischer Anglizismen. Choreografin / Regisseurin Corinne Eckenstein, Chefin der Dance Company Unusualbeings, bringt mit dem Tanzduett Nonsense für junge Kinder ein bewegtes, lockeres Stück voller Überraschungen und köstlichem Humor auf die Bühne. Die Tänzerinnen Maartje Pasman und Hanna Timbrell zeigen, dass auch der Unsinn, Unfug, Dummfug, Blödsinn und Schwachsinn eine Kunst ist.
Auch wenn der Abend vor Allerheiligen nicht mehr weit ist, haben die Geister und Monsters, die die Bühne des Tanzquartiers beherrschen, nichts mit Halloween zu tun. Choreografin Karin Pauer denkt in ihrer Choreografie Ghosts & Monsters gemeinsam mit zwei Tänzerinnen und zwei Tänzern zum Live-Sound von Rozi Mákó über den Zustand des Planeten Erde nach, erzählt vom Werden und Vergehen und neuerlichem Werden. Premiere war am 8. Oktober in der Halle G.
Rolf Dobelli, geboren als Rolf Ulrich Döbeli, was ihn klar als Schweizer ausweist, ist Unternehmer und Schriftsteller und hat mit seinen Büchern, wie kolportiert wird, Millionen Leser*innen erreicht. Und jetzt: Schande! Ich kannte ihn nicht bis ich sein jüngstes Werk Das können nur Sie beantworten, erschienen im Schweizer Diogenes Verlag, in Händen hielt. Es ist der Folgeband des 2025 von Diogenes aufgelegten gebundenen Fragebogens Jetzt sind Sie gefragt.
Die Genie (englisch ausgesprochen) ist eine Maschine, genauer gesagt eine Hebebühne. Die braucht man überall dort, wo etwas oder jemand in die Höhe gehoben werden muss. Also auch auf der Bühne. Doch das Publikum sieht nichts von dieser Arbeit und auch nicht von allen jenen, die die Genie bedienen. Doch in der Performance Genie wird sie selbst zur Darstellerin, darf mit ihrer Technikerin den kräftigen Applaus der Kinder genießen.





