Kinobesucherinnen aufgepasst! Der Titel ist natürlich eine Falle, denn mit der bekannten Filmtrilogie hat er nichts zu tun. Es soll kühl bleiben auf der Bühne, wenn Flóra Boros im violett schimmernden Licht im Wuk Projektraum zum Violet Glace, dem violetten Blick, auffordert. Nach der Uraufführung am 29.1. gibt es noch zwei Vorstellungen.
Die lahmen Gäule aus dem Sumpfhaus, die abgehalfterten MI5 Agentinnen und Agenten, galoppieren wieder, chaotisch und oft sinnlos, wie immer. Wir lesen den achten Band der englischen Slough House -Serie von Mick Herron. Auf Deutsch als Jackson Lamb-Romane bekannt. Glücklicherweise behält der Diogenes Verlag die Originaltitel bei: Bad Actors ist die vorletzte Ausgabe der auf 9 Bände (und einige Novellen zwischendurch, die noch nicht übersetzt sind) angelegten Serie.
Die Bühnenkünstlerin Marta Navaridas hat Igor Strawinskys Musik zum Ballett Der Feuervogel gehört und war begeistert. Doch ein Märchenballett, wie der Librettist Michel Fokine es sich erdacht hatte, wollte sie nicht auf die Bühne bringen. Hingegen zeigt sie gemeinsam mit fünf Tänzerinnen Once upon a Time in the Flames: Our Firebird Ballet. Eine Show, ab 23.1. im brut.
Kann es wirklich ein Vergnügen sein, ein Haar in der Suppe zu finden? Die Antwort ist ein eindeutiges Ja! Allerdings, nur wenn dieses Haar samt Suppe, Teller und Löffel von vier großartigen Bühnenfiguren von der Kompanie Freispiel gefunden wird. Desi Bonato, Maitane Midby, Simon Schober und Kajetan Uranitsch unterhalten mit der Komödie Das Haar in der Suppe Klein und Groß im Dschungel Theaterhaus aufs Allerbeste.
Tanz ist eine Bewegung des Körpers. Philosophie, aus dem Altgriechischen: Liebe zur Weisheit, eine Bewegung des Gehirns. In dem Band Die Philosophie des Tanzens versuchen Choreografinnen, Philosophinnen, Tänzerinnen, Journalistinnen und Tanzwissenschaftlerinnen (und ihre Kollegen) über das Tanzen nachzudenken. URSina Tossi, Choreograf*in, Tänzer*in, Autor*in, und der Journalist Maximilian Probst haben 14 Autorinnen / Autoren gefunden, die erzählen, was für sie die Faszination des Tanzens ausmacht.
Festzuhalten ist, dass im Zweiten Weltkrieg von England aus mutige, junge Frauen ins besetzte Frankreich gesandt wurden, um den Feind zu sabotieren. Den SOE-Agentinnen, die von der britischen Special Operations Executive eingesetzt worden sind, widmet die Verlegerin und Autorin Elisabeth Sandmann mit dem Roman Wir dachten, das Leben kommt noch ein Denkmal. Harte, recherchierte Tatsachen sind in eine spannende Handlung gebettet, ohne zu romantisieren.