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Fünf Tänzer*innen proben eine Ausstellung. Sie werden dem Publikum 100 Blicke auf die Welt, ihre Welt, präsentieren. Die Ausstellung wird getanzt, die Bilder von Objekten aus dem Alltag, der Natur, den Erinnerungen oder Gefühlen entstehen im Kopf des Publikums. Pale Blue, Blassblau, nennt der Choreograf Nikolaus Adler die umgedrehten Ausstellung aus Bewegungen.
Theater für Schulanfänger*innen: Eine Tänzerin und eine Musikerin werden zur Astronautin ausgebildet und bei den Prüfungen darf das Publikum mithelfen. Die interaktive Performance Kleiner Schritt, Großer Sprung, gespielt, getanzt und musiziert vom Kollektiv Kunststoff im Dschungel Wien, ist eine richtig vergnügliche Vorstellung. So energiegeladen die Performerinnen auf der Bühne, so aktiv und bewegt sind die kleinen und auch die großen Zuschauer*innen rundum.
Ein letztes Mal im brut nordwest. Die Performance-Installation der Choreografin Karin Pauer und des bildenden Künstlers Aldo Giannotti betrauert und feiert das Ende eines schon bei der Eröffnung als „vorübergehend“ markiertem Standortes. For Now ist ein groß angelegtes flüchtiges Kunstwerk, das vom Ende einer Ära, vom Verschwinden eines lieb gewordenen Ortes erzählt, um dann selbst zu verschwinden. Das brut nordwest gibt es nicht mehr. Die Erinnerung bleibt noch eine Weile, der Geist, der das brut angetrieben und erfolgreich gemacht hat, lebt weiter. In die Trauer mischen sich Freude und Genuss an diesem in jeglichem Wortsinn einmaligen Spektakel.
Im Juni beteiligt sich Der Betrieb an Meeting Through Movement, einer Reihe kostenloser Tanz- und Bewegungsworkshops im öffentlichen Raum, die vom Civil Action Network initiiert wurden: offen für alle, keine Anmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich.
In seinem Debütroman erzählt der 40-jährige französische Autor Mokhtar Amoudi von Skander, der in Pflegefamilien aufwächst und von einem erfolgreichen besseren Leben träumt, doch das soziale Umfeld und das System ziehen den Buben in eine andere Richtung. Skander berichtet selbst von Einem ziemlich anderen Leben ohne Anklage, doch mit feinem Humor, aufrichtig und naiv aus der Perspektive eines Heranwachsenden.
Endlich! Kein Debüt, Tänzerinnen und Tänzer, die wissen, was sie tun und wer sie sind, ein Dirigent und sein Orchester agieren im Einklang mit dem Bühnengeschehen. In der 73. Vorstellung, der 4. in der Serie der Wiederaufnahme des Balletts Manon von Kenneth MacMillan überzeugten sämtliche Beteiligen vom hohen Niveau des Wiener Staatsballetts.





