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Der Ehemann, die Ehefrau und der Hausfreund. Mit diesen drei Personen hat der französische Choreograf Roland Petit seine „operette dansée“ zur Musik von Johann Strauß konstruiert. Das Ballett Die Fledermaus / La Chauve-souris ist seine Version der gleich benannten Operette von Johann Strauß und nahezu ebenso erfolgreich. Seit 2009 im Repertoire des Wiener Staatsballetts, tanzt die französische Fledermaus wieder auf der Bühne der Staatsoper. 


Der Balletttänzer François-Eloi Lavignac gibt auf und wendet sich dem Freien Tanz und der Performance zu. Mutig zeigt er sein erstes Solo, Fifth position, im Studio brut. Im Rahmen der Huggy Bears Days wird am selben Abend auch ein Duo gezeigt. Laureen Drexler und Giorgia Scisciola nennen ihre Performance Pierre / Stein und denken dabei an den Marmor, der hart scheint, doch unter Druck bearbeitbar und wandlungsfähig ist. Premiere dieses interessanten Doppelabends war am 12. November. 


Zwei Stummfilme von Ernst Lubitsch und die Operette Die Fledermaus von Johann Strauss sind Paten des live gespielten Stummfilms So This Is Vienna von toxic dreams. Zur Freude der Rezensentin in österreichischer Sprache im Metro Kinokulturhaus vorgeführt. Uraufführung: 10.11.


Auch in der sechsten Vorstellung des zweiaktigen Handlungsballetts Kallirhoe von Alexei Ratmansky waren Debüts zu feiern: Laura Fernandez Gromova tanzt die Titelrolle zum erste Mal, Kentaro Mitsumori feiert seinen Einstand ins Wiener Staatsballett mit der Rolle des Chaireas. Vladyslav Bosenko ist neu als Mithridates, der rauflustige Statthalter von Karien; Géraud Wielick debütiert als ständiger Begleiter von Chaireas.


Helden, Verliebte und ein trauriger Clown treten auf, wenn der Circus Archetypus im Schubert Theater in die unheimlichen Tiefen des kollektiven Unterbewusstseins steigt. Im Schatten der Träume nennt Regisseur Simon Meusburger die aktuelle Aufführungsserie. Premiere war am 27.10. in der Währingerstraße.


Wenn im Dschungel Wien über den Wald gesprochen wird, dann verstehen auch hörbehinderte Kinder, was erzählt wird. In der Produktion Wo ist Wald? wird der Text von den vier Darstellerinnen auch in Gebärdensprache übersetzt. Musik und Töne werden als bewegte Grafik sichtbar gemacht. Eine Aufführung, in der Inklusion auf perfekte Weise praktiziert wird.