Zum Hauptinhalt springen

Von Nordwest nach Südost, brut ist fast angekommen

1. Begegnung mit Tomasz Kireńczuk, dem neuen kümstlerischen Leiter des brut. © Christine Miess

Die neue Heimat des brut, der Spielstätte für performative Künste, ist noch nicht fertig, doch das Notquartier liegt direkt daneben und so kann die Baustelle besichtigt und die Eröffnung am 16. Oktober mit performativen Interventionen und einer Party gefeiert werden. Adresse: 1030, Karl-Farkas-Gasse 18. Noch aber nimmt das brut-Team, samt Künstler*innen und Publikum die bereits erprobte Disziplin des Wanderns wieder auf. Neben dem Studio brut in der Zieglergasse haben sich auch neue Spielorte gefunden.

In Nue St. Marx, 1030 Wien, steht ein Gebäude. Es wartet darauf, ein Ort zu werden, dann zieht das brut ein. Adresse: Karl-Farkas-Gasse 18.Muss auf die Fertigstellung der neuen Heimat noch gewartet werden, so ist der neue künstlerische Leiter, Tomasz Kireńczuk, pünktlich eingetroffen, um das Programm der Saison 2026/27 vorzustellen. Den aktuellen Bedingungen entsprechend, hat er als Motto „Ankunft, Aufbruch, Transformation“ gefunden. Kireńczuk hat mit dem bewährten brut-Team nicht nur neue, unbekannte Orten gefunden, er wird den brut-Kosmos vor, auf und hinter der Bühne mit „ungewöhnlichen Formaten, veränderten Arbeitsweisen, spannenden Experimenten von lokalen und internationalen Choreograf*innen sowie langjährigen und erstmaligen Kooperationen“ überraschen und hoffentlich auch erfreuen. Auch der Internetauftritt des brut ist neu, gestaltet vom Design Studio Sirende. Für die aktuelle Collage ist  Mzamo Nondlwana  Modell gesprungen. Das Foto hat Marcella Ruiz Cruz gemacht.
Der Eröffnungstag (16.10.) startet bereit um 16 Uhr im bekannten Studio brut in der Zieglergasse mit einer Uraufführung. Mzamo Nondlwana lässt sich von südafrikanischen und brasilianischen antikolonialen Tanzformen inspirieren und zeigt gemeinsam mit Evandro Pedroni, Helena Araújo und Pêdra Costa Waiting for fall – Hoffnung wird zur Überlebensstrategie. Amanda Piña lädt parallel dazu in die temporäre Spielstätte brut understage im 3. Bezirk zu einer One-to-One Performance.
Was Kireńczuk noch alles in seiner Begrüßungsrede angekündigt hat, findet sich im neu gestalteten Internetauftritt brut-wien.at.
Mit Doris Uhlich ist sehr gut Kirschen und auch gut, ihr gegenüberzusitzen. Ihr One-to-One Einladung gilt vom 25. bis 29. November im brut understage und findet im Rahmen des Festivals Boom Tschak statt.
brut im Herbst 2010: Doris Uhlich zeigt ihre choreografie „Rising Swan“. Mit „Boom Tschak“ erinnert sie sich und das Publikum daran.  © Barbara PalffyDeshalb ist es jetzt auch gut mit Doris ins Tanzquartier zu wandern. Denn dort vor allem feiert Doris Uhlich mit dem Publikum vom 5. November bis 5. Dezember 20 Jahre künstlerisches Schaffen. Boom Tschak!
Im Tanzquartier wurde ebenfalls ein Meeting abgehalten, um mit langen Reden zu verkünden, dass die nächste Saison demnächst beginnen wird. Das brut muss, im Tanzquartier will man: umherwandern. Es ist auch kein Quartier mehr, sondern ein Dorf, in dem sich die Village Season abspielt und sich alle liebhaben. Wie auch im brut (mit Residenzen) Theorie betrieben wird, hat sich das Team Researche-Formate als Schwerpunkt gesetzt. Performances werden auch geboten. Die erste findet schon am 18. September statt, nennt sich Klappsquad und findet auf der Sportanlage des Fußballvereins 1210  in Floridsdorf am Jedlersdorfer Platz 25 statt. Alles klar: Fußball trifft Tanz und Performance. Sportlich-spaßig! Und Boom Tschak passt auch. Das gesamte bereits fixierte Programm findet sich auf tqw.at

Saisonbeginn und Programmvorstellungen von brut und Tanzquartier. September 2026.
Das Titelfoto von Christine Miess ist bei der sogenannten Pressekonferenz entstanden. An der linken Ecke sitzt der Tänzer Mzamo Nondlwana, an der rechten die Tänzerin Doris Uhlich. Inmitten seines Teams ist der neue Chef, Tomasz Kireńczuk, mit dem Mikro zu sehen.