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Nach zwei Showings im Wiener Tanzquartier im Rahmen des diesjährigen Rakete-Festivals ist Alina Arshi mit ihrem Stück States of bewilderment erneut in Wien zu Gast. Im Rahmen der ImPulsTanz-Reihe [8:tension] zeigte die Choreografin ihre jüngste Arbeit, in der sie selbst gemeinsam mit der Performancekünstlerin Juliette Uzor Tanz in eine neue Dimension choreografischer Intimität führt.
Auch 45 Jahre nach der Uraufführung reißt May B, das Tanztheater der französischen Meisterchoreografin Maguy Marin, das Publikum immer noch zu Beifallsstürmen hin. Keine Gefahr, dass My B im Archiv vermodert. Mit rund 1000 Vorstellungen weltweit hat May B einen besonderen Platz in der Tanzgeschichte erobert. Nach 1997 und 2009 waren die zehn armseligen Gestalten von May B nun zum dritten Mal bei ImPulsTanz im Volkstheater zu Gast.
Dank einer Kooperation zwischen ImPulsTanz und dem seit einem Jahr im norwegischen Bergen von Bettina Kogler künstlerisch verantworteten BIT Teatergarasjen konnte dem Choreografen und Tänzer Ole Martin Meland dieses Jahr zum ersten Mal in Wien begegnen. Im Rahmen der [8:tension]-Reihe wurde dessen für den Norwegian Critics Award 2025 nominierte Arbeit Jeg brakk im Odeon präsentiert. Ein Ereignis.
Die außergewöhnliche Tänzerin nimmt sich die Freiheit, zu tun, was sie will. Vor allem zu tanzen, zu tanzen, was sie will. Danses vagabondes / Vagabundentänze, uraufgeführt 2024, ist endlich im ImPulsTanzFestival gelandet. Im Akademietheater erkundet sie mit ungebrochener Energie eine gute Stunde tanzend Zeit und Raum.
Mit seinem 2023 am 3 bis f – Centre d’arts contemporains in Aix-en-Provence uraufgeführten Solo The Aching ist der britisch-algerische Sänger, Choreograf und Tänzer Samir Kennedy 2026 erstmals bei ImPulsTanz zu Gast. Im Rahmen von [8:tension] war The Aching im Keller des Wiener mumok zu sehen.Im vierten Untergeschoß des mumok, einem kahlen Kellerraum, präsentiert Kennedy knapp 50 Minuten lang eine Reise durch die Trauer, die er selbst als Lieder-Zyklus und gestisches Experiment bezeichnet.
Immer von neuem zeigt die Choreografin, Tänzerin und Akrobatin Silke Grabinger, dass Intelligenz in der darstellenden Kunst nicht stört und das Rudern im schlammigen Fluss des Trends keine Voraussetzung für Erfolg ist. In ihrer neuen Performance AREYOUARE steht die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Vordergrund. Der bereits bekannte gelbe cananoide Roboter, Spot, tanzt wieder mit. Der ImPulsTanz-Premiere von AREYOUARE ist am 18. 7. im Wuk applaudiert worden.





