Im dritten Teil des Projekts „Endangered Human Movements“ („Gefährdete menschliche Bewegungen“) erforscht das Team von Nadaproductions (Amanda Piña / Daniel Zimmermann) amerindische Mythologie, Ikonografie, magische und rituelle Kunst. Linda Samaraweerová und Amanda Piña zeigen das Forschungsergebnis in dem fantastischen Duett „The Forest of Mirrors“ im Tanzquartier.
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Schon seit einer Weile beschäftigt sich der Tänzer und Choreograf Georg Blaschke mit dem Zusammenspiel von Körper- und Videobildern im Raum. In seinem neuen Stück „I don’t remember this body“ / „Ich erinnere mich nicht an diese Körper“, arbeitet er mit dem Videokünstler Jan Machacek zusammen, der mit seinen bewegten Bildern den bewegten Körper verfremdet und den stabilen Raum in Bewegung versetzt.
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Eno Peçi ist übernimmt in der letzten Vorstellung von „Le Pavillon d’Armide“ die Rolle des Arztes / Diaghilews. Neben Rebecca Horner tanzen Nikisha Fogo und Francesco Costa sowie Zsolt Török in John Neumeiers „Le Sacre“. Wie in den anderen vier Vorstellung dieser für Wien neuen Choreografie von John Neumeier hängt schon seit Tagen das Schild „Ausverkauft“ am Kassenschalter, der Stehplatz ist dichtgedrängt und das gesamte Publikum zeigt sich höchst enthusiasmiert. Die Tänzer_innen bedankten sich glücklich für die Bravorufe.
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Ein kleines Dorf, umgrenzt von einem Zaun. Drei Freunde machen sich auf, um zu erkunden, was hinter dem Zaun liegt. Die Ich bin O. K. Dance Company zeigt eine inklusive Tanztheaterproduktion, an der mehr als 100 Tänzer_innen mit und ohne Behinderung teilnehmen werden. Premiere ist am 7. April im Theater Akzent.
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Choreograf Eifman widmet sein aufwühlendes Ballett „Giselle Rouge“ der berühmten russischen Ballerina Olga Spessivzeva. Deren Lebensgeschichte gleicht einem Filmdrehbuch. Und wie im Film, "Black Swan", endete ihre Karriere in einer psychiatrischen Anstalt. Das Wiener Staatsballett tanzt die Wiederaufnahme in der Volksoper. Nina Poláková und Ioanna Avraam sind abwechselnd in der Titelrolle zu sehen.
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Die einen wollen Riesen sein und hängen sich Bärte um, die anderen schrumpfen zu Zwergen, weil sie sich nach ihrer Kindheit sehne. „Riesen*Zwerge“ nennt Bert Gstettner (Tanz*Hotel) seine neueste Produktion. Am 22. März haben die Riesen und Zwerge – drei Erwachsene und fünf Jugendliche aus Gstettners „Junior*Company – mit Tanz und Spiel, gereimt und ungereimt, gesungen und gesprochen, im Dschungel Premiere.
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Opern des 18. Jahrhunderts klingen ganz anders, wenn sie auf historischen Instrumenten gespielt werden. Das wissen wir dank der Originalklang-Bewegung der letzten Jahrzehnte. Doch wie wurden sie eigentlich dargestellt? Choreograph, Regisseur und Intendant des „Teatro Barocco“, Bernd R. Bienert im Gespräch über den Schauspielstil zu Mozarts Zeit und heute.
Wir sind es heute gewohnt, jahrhundertalte Opern in sogenannten modernen Inszenierungen zu sehen. Die meisten Regisseure meinen, man müsse diese alten Stoffe für ein heutiges Publikum übersetzen.
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Regisseur Bernd R. Bienert ist Spezialist für historisch informierte Schauspielpraxis im Musiktheater des 18. Jahrhunderts. Die längst etablierte Originalklangbewegung ergänzt er um eine historisierende, gestische Spielweise der Sänger-Darsteller, so wie sie damals gewesen sein könnte. Mit kleinem Orchester unter der feinsinnigen Leitung von David Aronson am Hammerklavier und einem wunderbaren Ensemble gelang dem Teatro Barocco im Schlosstheater Laxenburg, W.A. Mozarts „Cosi fan tutte“ zum Theatererlebnis werden zu lassen, das alles andere als akademisch-rekonstruierend herüber kommt.
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Mårten Spångberg zeigt mit The Interneteine außergewöhnliche Performance mit, wenn man will, einem hoch komplexen theoretischen Konzept gehüllt in jede Menge Popmusik, –requisiten und –referenzen. Und zugleich einen Abend, den man genießen und lieben kann. Dennoch hallt im Hinterkopf die Frage nach, ob man vieles davon, vor allem in Betracht auf die Ästhetik und das Bewegungsvokabular, nicht schon 2016 in seinem Stück La Substance, but in English bei ImPulsTanz gesehen hat? "The Internet" war im brut, im Rahmen von imagetanz zu sehen.
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Eine zweite Premiere des Neumeier-Abends mit den beiden Choreografien „Le Pavillon d’Armide“ und „Le Sacre“ konnte das danach nahezu euphorische Publikum in der Staatsoper genießen. Nahezu alle Rollen waren neu besetzt. Lediglich die unvergleichliche Rebecca Horner (Solotänzerin des Wiener Staatsballetts) drehte einsam ihre Runde wie schon in der Premiere von „Le Sacre“. Im „Pavillon“ hat Roman Lazik als Platzhalter seine Darstellung in der Rolle des nervösen Arztes und des beleidigten Liebhabers Diaghilev sichtbar intensiviert. Jakob Feyferlik als „Der Mann (Waslaw Nijinsky)“ und Ioanna Avraam als dessen Frau Romola, beeindrucken sowohl technisch wie auch darstellerisch durch Souveränität und Tiefe.
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