Geboren 1987 in Kinshasa, Kongo, lebt Christin Fonthes heute in London, wo sie Rewrite, eine Schreibakademie für PoC-Autorinnen gegründet hat. Jetzt ist ihr 2023 fertig gestellter Roman veröffentlicht worden. Michaela Grabinger hat Where You Go, I Will Go aus dem Englischen für den Diogenes Verlag übersetzt. Wohin du auch gehst erzählt von zwei in Kinshasa gebürtigen, in London lebenden Frauen und ihren Geheimnissen.
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Der irische Autor Donal Ryan ist mehr als ein Schriftsteller, er ist ein Poet und Ingenieur, der seine Romane mit warmem Herzen erzählt und formal mit gespitztem Stift baut. Die Familie, bestehend vor allem aus vier Frauen, steh im Mittelpunkt des jüngsten Ryan-Werks: Die Königin von Dirt Island. Im Grund sind alle vier Protagonistinnen echte Königinnen, Großmutter Nana, Mutter Eileen, Tochter Saoirse und Pearl, Saoirses Tochter. Sie alle sind eingebunden in den unberechenbaren Kreislauf des Lebens.
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Mit dem sechsten Band der Krimireihe mit den Patrick Kenzie und Angela Gennaro, Moonlight Mile, beendet Dennis Lehane die Reihe. Patrick und Angie sind verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Die Familie hat Vorrang, mit dem kriminellen Milieu von Boston wollen sie nichts mehr zu tun haben. Moonlight Mile ist der letzte Fall des Detektivpaares.
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Nach dem Erfolg des mit dem Pulitzer-Preis für Belletristik belohnten Romans, James, von Percival Everett hat Nikolaus Stingl für den Hanser Verlag auch den im englischen Original zwei Jahre davor erschienenen Roman Dr. No übersetzt. In der Abenteuergeschichte, die Wala Kitu, ein Professor der Mathematik erzählt, geht es um nichts. Tatsächlich, um nichts.
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Mega, Mega! Superlative über Superlative! Das ImPulsTanzFestival’25 schlägt alle bisherigen Rekorde. Alle Details akkurat zusammengerechnet, ergibt die Bilanz 200.000 Menschen, die das Festival, in dem auch die Werkstatt- und Weiterbildungsangebote stecken, besucht haben. Mit 100 % Auslastung der Vorstellungen, der Weiterbildungsprogramme und Gratis-Veranstaltungen war das Festival nicht nur restlos ausverkauft, sondern auch das bestbesuchte aller Zeiten. Tanzherz, was willst du mehr? Vielleicht etwas weniger Breite und mehr Tiefe?
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„Schwarze Milch“, blackmilk, titelt Tiran Willemse seine Performance, die er bereits in einer früheren Fassung, blackmilk (melancholia), bei ImPulsTanz vorgestellt hatte. So widersprüchlich der Titel, so facettenreich ist auch sein daraus weiterentwickeltes Solo, das der in Südafrika geborene, in Europa lebende Künstler nun im NEST vorgestellt hat.
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Mit einem choreografischen Gedicht endete am 10. August die diesjährige Ausgabe von ImPulsTanz: Épique! (Pour Yikakou) titelt Nadia Beugré ihre neue Arbeit. Episch sind die darin anklingenden Geschichten tatsächlich. Erleben durfte man eine magische Reise durch die Bühnenlandschaft des Wiener Odeon und weit darüber hinaus.
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Wer glaubte, dass die Bandbreite an Genres, die ImPulsTanz 2025 anbot, kurz vor Festival-Ende bereits ausgeschöpft war, irrte sich gewaltig: Mit I have such a terrible voice konnte man im Rahmen der Nachwuchsreihe [8tension] ein veritables Happening erleben.
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Der turmartiges Gebilde aus Plastiktaschen und bunten Stoffstreifen, Insignien so mancher Einwanderer, beginnt zu schwanken t und bewegt sich über die Bühne. Geheimnisvoll ist die Ouvertüre der Performance, Impasse, von Mufutau Yusuf, gezeigt bei ImPulsTanz /[8:tension] im Nest. Impasse / Sackgasse ist 2024 beim Dublin Dance Festival zum ersten Mal gezeigt worden.
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Der lang anhaltende Applaus am Ende der Vorstellung machte es mehr als deutlich: Hier tanzt einer für seine Generation. Und für seine Zeit. Gegen die Gegenwart und all ihre Überforderungen, die sich in Körper, Sound, Raum einschreiben: Adam Russell-Jones war mit Release the Houndszum ersten Mal bei ImPulsTanz zu Gast.
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