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Nina Poláková in Eifmans Ballett „Giselle Rouge“

Zwei Jahre nach der Premiere ist an der Wiener Volksoper Boris Eifmans Ballett „Giselle Rouge“ in teilweise neuer Besetzung wiederaufgenommen worden. Nina Poláková wurde für ihr Debüt in der Titelrolle vom Publikum gebührend gefeiert. Begeistert zeigten sich die Besucher_innen auch von Vladimir Shishovs Interpretation des gewalttätigen Kommissars.

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Jefta van Dinther / Cullberg Ballet: „Protagonist“

Zum zweiten Mal hat der Choreograf und Tänzer Jefta van Dinther mit dem kleinen Ensemble des Cullberg Ballets aus Stockholm eine Performance einstudiert. Nach „Plateau Effect“ (2013) hat nun auch „Protagonist“ im Tanzquartier Station gemacht. Ein magischer Abend, der durch das flüssige Bewegungsrepertoire und das perfekte Zusammenspiel von Bühne, Licht, Musik und tanzenden Körpern in Bann zieht.

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Peter Stephan Jungk: "Auf Ediths Spuren"

Der Autor und Dokumentarfilmer Peter Stephan Jungk ist der Großneffe der bekannten Fotografin Edith Suschitzky (1908–1973). Doch Edith, verheiratete Tudor-Hart, hat nicht nur fotografiert sondern auch spioniert. Der Familie blieb ihr zweites Leben weitgehend verborgen. Jungk forschte und recherchierte, um das geheime Leben der Edith Tudor-Hart (geborene Suschitzky) zu beleuchten. Was er in mühevoller Arbeit herausgefunden hat, war bereits im Buch „Auf Ediths Spuren (S. Fischer, 2015) nachzulesen. Nun ist auch ein Film daraus entstanden. Die Geschichte eines Familiengeheimnisses, spannend, aufklärend, abwechslungsreich – ein Stück Zeitgeschichte, aufbereitet wie ein Roman und doch ganz real.

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Dewey Dell Sleep Technique im brut Wien, imagetanz

Finale von imagetanz im brut: Dewey Dell feierten die Österreich-Premiere ihrer neuesten Produktion Mit Sleep Technique zeigt das italienische Kollektiv seine Vorliebe für Düsteres und bringt eine durchdringende Horrorshow mit großartiger Musik und einer klaren Dramaturgie auf die Bühne.

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„Onegin“: Nikisha Fogo debütiert als Olga

50 Jahre ist John Crankos großartiges Handlungsballett nach Alexander Puschkins Versroman „Eugen Onegin“ bereits alt und noch keine Runzeln sind zu sehen. Crankos „Onegin“, die romantische Geschichte von verschmähter Liebe ist unsterblich, ob gereimt oder getanzt. In der 43. Wiener Aufführung entzückt Solotänzerin Nikisha Fogo als leichtsinnige Olga. Eine Rolle, die bei der späten Wiener Premiere, 2006, von Maria Yakovleva getanzt worden ist. Jetzt begeistert die Erste Solistin als Tatjana. Roman Lazik hat sich als Onegin längst bewährt, Die Figur des Dichters Lenski gestaltet Davide Dato auf seine unnachahmliche Weise. Nicht nur vom Stehplatz auch aus den Reihen des Abonnementpublikums erschallten die Bravorufe.

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Wien Museum: „Wien von oben“

Auf den Leopoldsberg steigen, auf die Stadt hinunter schauen. Ein Erlebnis. Gesäumt von frischem Grün liegt so vor uns, die Donau glänzt im Hintergrund, die neuen Hochbauten markieren die Bezirke. Wien muss man von oben betrachten, um die Stadt, die zwar eine Großstadt, aber zum Glück noch immer nicht wirklich groß ist, zu erfassen. Im Wien Museum gibt es jetzt alte und neue Ansichten dieses schon seit der Jungsteinzeit besiedelten Oppidums zu betrachten.

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Dominic Smith: „Das letzte Bild der Sara de Vos“

Dieses Jahr ist zwar noch nicht einmal zu einem Viertel voll, doch ich wage schon zu sagen, dass dieser wundersame Roman von Dominic Smith mein Lieblingsbuch 2017 sein wird. Die Verflechtung von zwei Frauenleben, das Verschwimmen von Zeit und Raum verzaubert mich, ist so kunstvoll wie poetisch konstruiert, so genial gemalt wie schön gerahmt. Eine spannende Geschichte in deren Mittelpunkt zwei Frauen stehen, getrennt durch drei Jahrhunderte, verbunden durch die Kunst der Malerei. "Das letzte Bild der Sara de Vos" ist ein Meisterwerk, das zeigt, wie aufregend es ist, über Bilder und ihre Entstehung nachzudenken.

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Huggy Bears müssen in Pension gehen, Kommentar

Huggy Bears, eine Initiative des erfolgreichen Kollektivs Superamas, geht bereits in ihr 2. Jahr. Das ist schön! Weniger schön ist, dass diese Eigeninitiative – die Unterstützung für Künstler_innen, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen – von der Stadt Wien gekillt worden ist. Zum letzten Mal also erhalten drei von einer Jury ausgewählte freie Gruppen taxfreie Unterstützung bei der Entwicklung ihres Bühnenprogramms. Zum letzten Mal haben die von einer Jury ausgewählten Künstler_innen Gelegenheit gehabt, ihre Projekte im Rahmen des brut-Festivals imagetanz vorzustellen.

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Thomas Sautner: „Das Mädchen an der Grenze“

Malina, ein sonderbares Mädchen, lebt mit ihrer Familie an der österreichisch-tschechischen Grenze. Noch trennt der Eiserne Vorhang die beiden Länder. Der Vater ist vielleicht Zollbeamter oder auch Schmuggler, so genau erfährt man das nicht. Dem Waldviertler Autor, Thomas Sautner, geht es auch nicht um eine plausible Geschichte, sondern um seine Idee, dass wir uns im Denken, Fühlen und Handeln in viel zu engen Grenzen bewegen. Sautner lässt Malina diese Grenzen überschreiten.

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Angelika Kirchschlager im Gespräch

Im Rahmen der losen Reihe „Künstlergespräche“ lud Staatsoperndirektor Dominique Meyer die beliebte Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager in die Agrana Studiobühne Walfischgasse ein. In einem launigen Gespräch über den ersten eigenen Fernseher, einen Ferienjob als Plattenverkäuferin und ihren Lieblingsdirigenten, gab sie dem Opernchef auch ein besonderes Versprechen.

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