Bei den Spezialisten für Klassiker-Bearbeitungen im Theater an der Gumpendorfer Straße stand diesmal Shakespeares „Romeo und Julia“ Pate. Von der berühmten Vorlage ist zwar nicht viel übrig geblieben, aber es gelang dem Ensemble unter der Regie von Christian Suchy ein sympathisch-beklemmender szenischer Bogen quer über menschliche Ur-Nöte.
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Als „Ausstellung der Superlative“ bezeichnete die deutsche Presse die Oskar Schlemmer in seinem Geburtsort Stuttgart gewidmete Ausstellung (November 2015–April 2015). Erbenstreitigkeiten hatten bewirkt, dass Schlemmers Werke nahezu 40 Jahre unsichtbar waren. 70 Jahre nach seinem Tod sind die Rechte ausgelaufen, der Bauhauskünstler ist wieder da. Die Ausstellung ist nicht mehr zu besuchen, doch das herrliche Katalogbuch hilft der Erinnerung und Wieder-Begegnung.
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In einem Klavierkonzert, allerdings auf einem fernen Planeten, wähnte man sich beim Besuch der Uraufführung „Close Up“ der Editta Braun Company mit Ayse Deniz. Mit Witz und Musikalität boten die Pianistin und Tänzerinnen eine eigenwillige und spezielle Performance aus irritierenden Bewegungen und Bildern, in der Musik und Tanz eine harmonische Verbindung eingingen.
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Egal, was die beiden Mittfünfziger zeigen, ob sie ein sitzendes Duett tanzen, oder ein stilles, ob sie erzählen, musizieren, rezitieren oder singen – Jonathan Burrows, der Tänzer und Choreograf + Matteo Fargion der tanzaffine Komponist, schaffen es, das junge Publikum im Tanzquartier anderthalb Stunden zu fesseln. Auch bei dem Doppelprogramm „Show and Tell / Body Not Fit For Purpose“ wäre die Stecknadel gehört worden, so sie gefallen wäre.
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Mit der Uraufführung von „Marie Antoinette“ feierte das Wiener Staatsballett einen weiteren Erfolg. Olga Esina und Kirill Kourlaev überboten die insgesamt ausgezeichnete Leistung des Ensembles. Mit dem spanischen Komponisten Luis Miguel Cobo und der französischen Kostümbildnerin Agnes Letestu hat Choreograf Patrick de Bana eine gute Wahl getroffen.
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Sag’ ma, du bist … und ich bin …“. Viele Spiele im Kinderzimmer fangen so an. Die Schauspielerin Mira Tscherne und der Musikwissenschaftler Marko Kölbl spielen das Spiel auf der Bühne des Dschungel: eine mutige Frau, ein höflicher Mann. Mit viel Gespür für die Zuschauerinnen im Volksschulalter erzählen die beiden, singend und Possen reißend, dass auch gelobte Eigenschaften zum Gefängnis werden können. "Höflich wie ein Löwe" ist eine gelungene Performance.
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Die jüngste Ausgabe der Vierteljahresschrift des Universitäts-Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft ist mit dem bunten Bild eines Kirschbaums geschmückt und trägt auch einen raffiniert verändert Titel: Statt „Maske und Kothurn“ ausnahmsweise „Meister und Kothurn“. Denn dieses „Heft 3-4“ des Jahrgangs 61 ist ganz und gar und ausnahmsweise der ao. Prof. Monika Meister gewidmet.
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Nach 12 Jahren als Direktor an der Spitze des Wien Museums endet mit Ende September die Amtszeit von Wolfgang Kos. Unter seiner Leitung wurde das „Historische Museum der Stadt Wien“ in „Wien Museum“ umbenannt, durch ihn wurden neue Standards in Ausstellungsgestaltung, Corporate Design und Veranstaltungsprogramm gesetzt.
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Sie sollen an den Tod erinnern und zugleich das Leben feiern. Das Projekt „Feiert das Leben!“, eine Kooperation der Caritas mit dem Kunsthistorischen Museum, wurden bekannte Personen eingeladen, sich mit dem Tod, einem unabdingbaren Bestandteil des Lebens, auseinanderzusetzen und sich für das Abnehmen einer Lebensmaske zur Verfügung zu stellen. Die von Künstler_innen bearbeiteten Lebensmasken sind jetzt im im Kunsthistorischen Museum ausgestellt.
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Der Erfolg ihrer Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Aktionismus, "Lemonism ≈ Actionism" während des Festivals ImPulsTanz im Sommer, animiert die Tänzerin und Choreografin Akemi Takeya, die Performance während der Langen Nacht der Museen drei mal zu wiederholen.
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