Nicht Prinz Siegfried und die Schwanenprinzessin stehen im Mittelpunkt der Choreografie zur Musik des Ballettklassikers „Schwanensee“ von Peter I. Tschaikowsky, sondern der Komponist selbst. Tschaikowsky als tragische Figur. Auf die Schwäne, groß und klein, weiß und einmal schwarz, will Choreografin Mei Hong Lin dennoch nicht verzichten. Zum Entzücken des Publikums im Linzer Musiktheater.
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Ein „getanztes Rebus“ nennt die Tänzerin / Choreografin Alix Eynaudi ihr neues Stück „Edelweiß“. Und das bleibt es auch, ein Rätsel in originellen Kostümen und schönen Bildern. Eynaudi ist eine Ästhetin, das Berührende, durch Schönheit Berührende, liegt ihr näher als das Schockierende. Deshalb habe ich die Performance der drei Tänzerinnen plus einem Tänzer auch genossen.
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Ich lese Bücher von Radek Knapp und kaufe bei ihm Zwetschken und Marmelade. Nicht oft treffe ich einen Menschen, der den Geist bestens nährt und den Körper gleich dazu. Eben ist sein neuer Roman, "Der Gipfeldieb", erschienen. Mitten in der dörflichen Idylle des Wiener Kutschkermarktes spricht der Atuor über Idealismus, Satire, die Digitalisierung der Welt und den Geisteszustand „Heimat“.
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Eine „Tanzoper“ nennt die Komponistin und Regisseurin Judith Unterpertinger ihr jüngstes Werk „Judith“. Das Libretto stammt von Magdalena Knapp-Menzel; Walter Kobéra, Intendant der Neuen Oper Wien, leitet die Uraufführung im mumok / Hofstallung.
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Mit Theresia Walsers gern gespielter „Komödie für zwei Hitler-Darsteller und einen Goebbels“m "Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm", unterhält Regisseur Hans-Peter Kellner im Theater Nestroyhof-Hamakom das Publikum. Ein Schauspieler-Trio diskutiert über die eigene Kunst. Zwei davon haben Hitler gespielt, einer nur den Goebbels. Darf man über diese Männer lachen, fragen sie und erzählen wie sie in angelegt haben, den Hitler und den Goebbels.
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Liudmila Konovalova begeisterte als springlebendige Kitri in 26. Aufführung von Don Quixote der Choreografie von Rudolf Nurejew nach Marius Petipa. Partner Robert Gabdullin ließ sich als Basil von der Energie der Ersten Solistin anstecken und erntete ebenso begeisterten Applaus und Hochrufe.
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Die Bühne gehört den Künstlerinnen und Künstlern. Die Politiker und Politikerinnen haben die ihre im Parlament.
Ein Kommentar.
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Gewalt im Alltag, Gewalt als Medien-Spektakel, im TV-Tatort oder in der Wrestling-Show, Gewalt im Kopf, in den Armen, in der Kehle. Mit allen Facetten von Gewalt, auch den befreienden und den zur Publikumsgaudi gespielten, setzt sich SILK Fluegge, das von Silke Grabinger gegründete Kollektiv junger Künstler_innen, in einer fulminanten Tanzproduktion auseinander. „BOOOM!!!“ hat im Werk X das Festival zum Stella*15 eröffnet.
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Mit seinem ersten Roman, „Rauchschatten“, hat Ilir Ferra Leserinnen und Kritikerinnen begeistert. In einer vom Autor überarbeiteten Fassung ist „Rauchschatten“ nun als Taschenbuch neu aufgelegt worden. Die Geschichte des jungen Erlind unterhält und berührt gleichermaßen. „Minus“ heißt sein ebenfalls als Taschenbuch erschienener zweiter Roman über die Menschen in Wettlokalen.
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Der Bariton Tobias Greenhalgh und der Tänzer Martin Dvořák heben den Glassturz über Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ und geben eine frische neue Perspektive frei. Dvořáks Inszenierung / Choreografie lässt auch den Sänger zum Akteur werden, gibt dem „Porträtkonzert“ in der Kammeroper Dramatik und Spannung. Die „Winterreise“ wird gesehen und auch ganz neu gehört.
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