Geschrieben von Ditta Rudle .
Roland Petits Ballett Die Fledermaus mit nahezu neuer Besetzung in der Wiener Staatsoper. Choreograf Petits Ballett ist weniger verwirrend als der Plot der bekannten Strauß-Operette. Nur drei Personen tragen die Handlung: das Ehepaar Bella und Johann, ein Rollendebüt für Ketevan Papava und Masayu Kimoto, und der Hausfreund Ulrich. In der 28. Aufführung (der 3. nach der Wiederaufnahme) am 24.11. waren auch die kleineren Solorollen neu besetzt.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Der Ehemann, die Ehefrau und der Hausfreund. Mit diesen drei Personen hat der französische Choreograf Roland Petit seine „operette dansée“ zur Musik von Johann Strauß konstruiert. Das Ballett Die Fledermaus / La Chauve-souris ist seine Version der gleich benannten Operette von Johann Strauß und nahezu ebenso erfolgreich. Seit 2009 im Repertoire des Wiener Staatsballetts, tanzt die französische Fledermaus wieder auf der Bühne der Staatsoper.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Der Balletttänzer François-Eloi Lavignac gibt auf und wendet sich dem Freien Tanz und der Performance zu. Mutig zeigt er sein erstes Solo, Fifth position, im Studio brut. Im Rahmen der Huggy Bears Days wird am selben Abend auch ein Duo gezeigt. Laureen Drexler und Giorgia Scisciola nennen ihre Performance Pierre / Stein und denken dabei an den Marmor, der hart scheint, doch unter Druck bearbeitbar und wandlungsfähig ist. Premiere dieses interessanten Doppelabends war am 12. November.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Zwei Stummfilme von Ernst Lubitsch und die Operette Die Fledermaus von Johann Strauss sind Paten des live gespielten Stummfilms So This Is Vienna von toxic dreams. Zur Freude der Rezensentin in österreichischer Sprache im Metro Kinokulturhaus vorgeführt. Uraufführung: 10.11.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Auch in der sechsten Vorstellung des zweiaktigen Handlungsballetts Kallirhoe von Alexei Ratmansky waren Debüts zu feiern: Laura Fernandez Gromova tanzt die Titelrolle zum erste Mal, Kentaro Mitsumori feiert seinen Einstand ins Wiener Staatsballett mit der Rolle des Chaireas. Vladyslav Bosenko ist neu als Mithridates, der rauflustige Statthalter von Karien; Géraud Wielick debütiert als ständiger Begleiter von Chaireas.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Eine musikalisch-choreografische Komposition nennt Anne Juren ihre jüngste Choreografie: WAAM. Mit dem Komponisten Matthias Kranebitter und dem bildenden Künstler Robert Rauschmeier und den Tänzerinnen ist eine fantastische Choreografie entstanden, die am 28.11. im Rahmen von Wien modern im brut als Premiere gezeigt worden ist.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Helena Araújo ist eine Bühnenkünstlerin, ist eine Tänzerin, ist eine Sängerin, ist eine Stripperin, ist eine Akrobatin, ist ein Team # einzigartig. In ihrem Solo and it gets better zeigt sie mit Humor und unermüdlichem Körpereinsatz, wie es ihr und allen freien Künstlerinnen so geht auf der täglichen Jagd nach Auftritten und Publikum. Das Publikum allerdings hat sie längst erobert, mit Bühnenpräsenz und augenzwinkerndem Charme. Die Premiere im studio brut endete mit lautstarkem Entzücken.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Der britische Choreograf Christopher Wheeldon nimmt es mit William Shakespeare auf und setzt das Drama The Winter’s Tale in Tanz um. Das funktioniert nicht, denn die Sprache des Körpers ist nicht die Sprache des Mundes. Dialoge, Monologe, Erklärungen und gesprochene Weisheiten lassen sich nicht tanzen. Das 2014 für das Royal Ballet London geschaffene dreiaktige Ballett hat am 19. November an der Wiener Staatsoper Premiere gehabt. Der Applaus des Premierenpublikums für das Wiener Staatsballett ist immer freundlich.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Eine Überraschung. Hungry Sharks, die unter ihrem künstlerischen Leiter und Choreografen Valentin Alfery mit Hopping und Popping, also im Bereich des urbanen Tanztheaters, Erfolg gehabt haben, nähern sich dem zeitgenössischen Tanz. In Destination FCKD bewegen sich sechs junge zeitgenössische Tänzerinnen als NPC, Non-Playable-Characters. Ein anstrengender Spaß für die Darstellerinnen, eine spaßige Performance und ein Fenster in die digitale Welt für das Publikum im brut.
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Geschrieben von Ditta Rudle .
Verwirrendes Chaos. Im Tanzkörper von Eva-Maria Schaller sind persönliche Erinnerungen und auch die gesamte Tanzgeschichte gespeichert, Fragmente eines Puzzles. O! A Biographynennt die Tänzerin und Choreografin ihr Opéra-ballet. Wobei O! nicht nur für einen Ausruf des Erstaunens, sondern auch für Orlando, die Fantasiefigur in Virginia Woolfs gleichnamigen Roman steht. Im Rahmen von wien modern ist das Opéra-ballet (O! Noch ein O) im Tanzquartier uraufgeführt worden.
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