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Tanz*Hotel – Medusa*Expedit

Gemeinsam arbeiten drei Künstler – der Tänzer und Choreograf Bert Gstettner, der bildende Künstler Hannes Mlenek und der Musiker Günther Rabl an einer Inszenierung zum Themenkreis „Das Floß der Medusa“. Eine erste Performance dieser laufenden Arbeit unter dem Dach von Tanz*Hotel findet am 4. Oktober in der großen Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik statt.

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Kehlmann verfilmt – Ich und Kaminski

Daniel Brühl als arroganter Schreiberling Sebastian Zöllner und Jesper Christensen als scheinbares Opfer, Manuel Kaminski, einst Kultfigur des Kunstmarktes, liefern sich in Wolfgang Beckers Verfilmung des Romans „Ich und Kaminski“ von Daniel Kehlmann ein spannendes Duell.

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Crowdfunding für die Virgilkapelle

Anlässlich der Wiedereröffnung des Standorts Virgilkapelle im Dezember 2015 startet das Wien Museum heute eine Crowdfunding-Aktion auf der Plattform wemakeit.com. Mit dem Erlös soll die Publikation der umfangreichen neuen Forschungsergebnisse ermöglicht werden.

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Anne und Even Holt: Infarkt

Zum zweiten Mal haben sich die Geschwister Anne und Even Holt zusammengetan, um einen Thriller zu schreiben. Das bereits im Buchtitel angerissene Thema hat wohl  der Herzspezialist Even Holt vorgegeben. Es geht um den plötzlichen Herzstillstand bei Fußballern in England, den der neue norwegische Arzt Ola Farmen bald in Zusammenhang mit einer unerklärlichen Leistungssteigerung mancher Mitglieder des FC Notting Hill bringt. Etwas hilflos wendet er sich an seine langjährige Freundin und Mentorin Sarah Zuckermann.

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Superamas – "The Battle" im WUK

Philippe (Riera, Superamas) contra Philipp (Gehmacher, mumbling fish). Ein Kampf (fast) bis aufs Messer, der mit zwei Siegern endet. „The Battle“ heißt das von Superamas entwickelte Format eines performatives Wettbewerbs, der heiter und locker beginnt und im Lauf der acht Akte ganz schön hart wird. Ein intelligentes Vergnügen, auf jeden Fall für das Publikum im prall vollen Auditorium des WUK.

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Gisela Heredia: Übermenschliche Raketen

I wanna be a Supernatural Rocket“ nennt die Choreografin Gisela Elisa Heredia ihr erfolgreiche Choreografie. Am 26. September wird das sprühende Tanzstück als Gastspiel von tanz.coop im Theater am Markt / Brunnenpassage wieder einmal gezeigt. Drei Tänzerinnen und eine kleine Heroine als anonymer Gast wollen temperamentvoll abheben.

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Solotänzer Davide Dato – Tänzer des Jahres

Der Solotänzer des Wiener Staatsballetts, Davide Dato, ist beim *Positano Premia la Danza * Léonide Massine“ als „Italienischer Tänzer des Jahres 2015“ ausgezeichnet worden.
Der renommierte Ballett-Preis „Positano Premia la Danza * Léonide Massine“ wird in Partnerschaft mit dem „Prix Benois de la Danse“ von der Gemeinde Positano vergeben.
Er ist der älteste aktuelle Tanzpreis und würdigt auch den Tänzer und Choreografen der „Ballets Russes“, Léonide Massine, der bei Positano eine Insel besaß, auf der er ein Tanzstudio geführt hat. Nachdem Massine 1979 mit 83 Jahren in Köln verstorben war,  gründete der italienische Ballettkritiker Alberto Testa den angesehenen Ballett-Preis.
Bisherige Preisträger des *Premio Positano“ in verschiedenen Kategorien waren unter anderen Margot Fonteyn, Rudolf Nurejew, Maurice Béjart, Vladimir Vassiliev, Alessandra Ferri und Roberto Bolle.

Davide Dato: Als Italienischer Tänzer des Jahres 2015 ausgezeichnet.

Forsythe Company umgetauft

Seit Beginn der Saison 2015/16 heißt die ehemalige Forsythe Company in Frankfurt, „Dresden Frankfurt Dance Company“ und wird zu gleichen Teilen in Dresden / Hellerau und Frankfurt residieren.
William Forsythe hat die Direktion der Company an Jacopo Godani übergeben. Forsythe selbst ist Choreograf in residence an der Pariser Oper.

Jacopo Godani, in der ligurischen Stadt La Spezial geboren, hat in Italien und in Brüssel in Maurice Bejars Tanzzentrum MUDRA seine Tanzausbildung gemacht. Drei Jahre lang hat Godani auch bildende Kunst in Carrara studiert. Von 1991 bis 2000 war er Erster Solist in Forsythes Ballett Frankfurt. Danach arbeitete als Choreograf für nahezu sämtliche renommierten europäischen Compagnien. Nur Wien fehlt noch in seiner Werkliste.
Die Erste Premiere des neu benannten Balletts ist ein dreiteiliger Abend unter dem Titel „The Primate Trilogy“. „Der Verzicht auf alles Überflüssige, verbunden mit der virtuosen Beherrschung der Technik, wird in diesem ersten Programm - sowie allen künftigen - maßgeblich sein“, charakterisiert der Choreograf seine Ziele. Sein Motto: „Intelligent und experimentell, aber aufregend.“

Dresden Frankfurt Dance Company: Jacopo Godani: "The Primate Trilogy", Uraufführung: 1. Oktober 2015, Frankfurt, Bockenheimer Depot.
Weitere Vorstellungen in Frankfurt: 2., 3., 4; 7., 8., 9., 10. und 11. Oktober.
Danach zeigt die Company das Programm in Dresden / Hellerau.
Die nächste Uraufführung findet dann, vermutlich Anfang Februar 2016, in Hellerau statt und siedelt nach drei Wochen nach Frankfurt.

Vienna Biennale 2015 noch bis 4. Oktober

Die erste Wiener „Biennale für Kunst, Design und Architektur“ ist in ihrem letzten Drittel angelangt. Doch es gibt bis 4. Oktober Gelegenheit, die Ausstellungen im MAK, dem Az W – Architekturzentrum Wien, der Kunsthalle im Museumsquartier, der Universität für angewandte Kunst (Angewandte Innovation Laboratory am Franz-Josefs-Kai) und im technologiezentrum aspern IQ besucht werden. Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist hochgesteckt: „Mit kreativen Ideen und künstlerischen Projekten zur Verbesserung der Welt beizutragen“.
 Schau’n Sie sich das an.

Vienna Biennale 2015,  Ideas for Change, eine Initiative  des MAK – österreichische Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst.

Cie. Willi Dorner – „living room“

Im Englischen ist der living room das Wohnzimmer. Doch der Choreograf Willi Dorner und die Fotografin Lisa Rastl gehen über die Bedeutung hinaus. Ihr „living room“  ist ein „lebendiger Raum“, der zwischen Privatwohnungen und dem öffentlichen Raum des neuen Sonnwendviertels in Wien-Favoriten oszilliert, gebildet aus einem Ausstellungsprojekt innen und performativen Intervention draußen.

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