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Ulduz Ahmadzadeh / ATASH: „VASHT“

Empfang im orientalischen Salon: Alte Teppiche bedecken die Rückwand, eine Prinzessin wiegt sich in der Mitte auf einer kostbaren Schaukel, sanfte Musik erklingt. Choreografin Ulduz Ahmadzadeh und die Mitglieder der ATASH contemporary dance company warten, bis das Publikum Platz genommen hat. Gezeigt wird im Tanzquartier VASHT, benannt nach einem altpersischen Wort für Tanz als für Transzendenz.

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Maria Mercedes: Das Geheimnis der Rose

Ein magischer Beginn. Camilla Mercedes Schielin und Julia Maria Müllner, gemeinsam sind sie das Duo Maria Mercedes, verbinden in ihrer Choreografie, shining rose, das Aufblühen und Verwelken der Rose, mit dem vertraulichen Tratsch unter Freundinnen, der ursprünglichen Bedeutung des englischen Begriffes „gossip“. Gemeinsam mit der Tänzerin Yoh Morishita versuchen sie, die beiden Themen dem Publikum im brut nahezubringen. Eine Uraufführung im Rahmen von imagetanz am 26.3.

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Parasol: Das Tanzensemble brilliert als Chor

Der Tänzer, Performancekünstler und Sänger Alex Franz Zehetbauer hat sein Repertoire erweitert: Für die Tanzgruppe Parasol hat er sich zum Chorleiter und Arrangeur aufgeschwungen. In Mouth at Each End zeigen vier singende Tänzerinnen und ein tanzender Sänger, was in der Kehle so alles steckt. Das auffallend junge Publikum zeigt sich am Premierenabend hellauf begeistert und bestens unterhalten.

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Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui und TanzLinz

Der weltberühmte Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui hat mit Tanz Linz zwei seiner erfolgreichen Choreografien einstudiert: Fallund Orbo Novo. Am ersten März ist die Premiere im Musiktheater zurecht gefeiert worden. Das Spitzenensemble von Tanz Linz hat sich in Bestform gezeigt und in den beiden Werken von Cherkaoui seine unnachahmliche Bandbreite vom Spitzentanz bis zur Akrobatik ausschöpfen können.

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Artists At Resort im Tanz*Hotel

AAR, das Residenz- und Aufführungsformat im Tanz*Hotel von Bert Gstettner, ist ein bestens eingeführtes und ebenso betreutes Programm. Seit 2008 erhalten Künstlerinnen bei der Entwicklung einer Performance Unterstützung vom Choreografen Gstetttner, der AAR auch ins Leben gerufen hat. Im März fand die Aufführung des AAR 23 statt. Der Tänzer Alberto Cissello, die Künstlerin Agnes Schneidewind und die Choreografin und Dichterin Loulou Omer haben mit ihren Arbeiten einen lebendigen, bemerkenswerten Abend gestaltet.

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Vergilbte Bilder mit einigen Glanzlichtern

Marguerite Gautier, die Kameliendame, ist zum ersten Mal 1848 im Roman La Dame aux camélias von Alexandre Dumas fils aufgetreten. Danach eroberte sie die Bühne und das Kino. 1978 hat sich John Neumeier, damals schon in Hamburg als Ballettchef tätig, der Dame angenommen. Für das Stuttgarter Ballett, in dem er bis 1969 selbst als Tänzer engagiert war, hat er seine Version der Kameliendame geschaffen. Jetzt hat der geniale Choreograf das Frühwerk mit dem Wiener Staatsballett erarbeitet. Wie erwartet, war das Premierenpublikum begeistert.

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Die ganze Welt auf der Drehbühne

Der polnische Choreograf Maciej Kuźmiński hat mit TANZ Linz tief in uralten Mythen und im persönlichen Gedächtnis gegraben. Er erzählt von gestern und denkt an heute. Memoryhouse ist ein Tanzstück, das die Tänzerinnen herausfordert und den Zuschauerinnen die Freiheit gibt, ihr eigenes Erinnerungshaus zu bauen. Premiere war am 9. Februar im Schauspielhaus Linz.

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Lasershow im Nebel einer zerstörten Kindheit

Die französisch-österreichische Gis`wlw Vienne trifft mit ihren aufwändigen Inszenierungen den Publikumsgeschmack und hat deshalb auch die Liebe der Performance-Festivals erobert. Uraufführung bei der Ruhrtriennale, danach stehen die Wiener Festwochen, das Festival d’automne in Paris und allerlei Tourneestationen auf dem Plan. Heuer gibt es als Krönung im Mai eine Einladung zum Theatertreffen nach Berlin. Statt der Wiener Festwochen besucht Gisèle Vienne mit ihrer jüngsten Inszenierung, Extra Life, das Tanzquartier. Reichlich Applaus, Pfiffe und Kreischen drücken am Ende der beiden Vorstellungen die Begeisterung des Publikums aus.

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Wenn Spaniens Blüten blühen – Jetzt hat er’s

Die letzte Vorstellung dieser Saison von Rudolf Nurejews Choreografie Don Quixote hat die bekannte Tatsache bestätigt, dass auf der Ballettbühne keine Aufführung der anderen gleicht. Arne Vandervelde hat das Premierenfieberüberwunden und sich locker und humorvoll zum verführerischen Basil entwickelt. Kiyoka Hashimoto brillierte am 29.2. als seine Angebetete, Kitri.

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Den eigenen Augen ist nicht zu trauen

Unschärfe, wohin man schaut. Jan Machaceks Performance findet hinter drei Plastikvorhängen statt, die auch als Bildschirme funktionieren. Nicht nur Bilder, auch Texte sind darauf zu sehen. „Blind Spot Light“ nennt der Medienkünstler Machacek die spannende, auch verstörende Stunde im Projektraum des WuK. Die Frage, was unsere Augen wirklich sehen, ob wir genau schaue, oder uns mit den Schatten und der Unschärfe zufriedengeben, ist bei dieser sorgfältig erarbeiteten Vorstellung nicht zu verdrängen. Man ist fast gezwungen, hinzusehen.

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