25 Kinderlieder samt Noten in einem herzig illustrierten Buch zusammengefasst, was Neues, Besonderes, Einmaliges? Tatsächlich, nicht nur, dass die Lieder in vier Sprachen, eine davon, die des Haupttitels, in der Minderheitensprache Ladin, sondern auch weil der Autor, André Comploi, moderne Technologien als Accessoires eingebaut hat. Ein sorgfältig editiertes, handliches, buntes Buch, das seit Ende November Schulen, Chöre und Familien erfreuen soll.
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Neues Spiel, neue Chance für Tänzerinnen und Tänzer. In der fünften Aufführung seiner Choreografie des Balletts „Sylvia“ am 24. November hat Manuel Legris sämtliche Solorollen neu besetzt. Die Auswahl an Ersten Solotänzer*innen und Solist*innen – Kiyoka Hashimoto, Sylvia, Masayu Kimoto, Aminta; Richard Szabó, Eros, – ist reich genug. Die Sensation aber, die mich sofort veranlassen würde, das Werk umzubenennen, ist die junge Halbsolistin als Diana. Eine Göttin, wie ich sie mir vorstelle.
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netzzeit, seit vielen Jahren bekannt für ihre unkonventionellen Musiktheaterprojekte mit immer neuen Kooperationspartner*innen, befragt in ihrer aktuellen Musikperformance für junges Publikum (14+), die die Wiener Theaterformation in Kooperation mit Wien Modern und Dschungel Wien realisiert, nach den vieltönigen und vielfarbigen Welten, die hinter einem Märchen stehen.
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Arne Mannott und Sebastian Berger begeistern sich beide für den zeitgenössischen Zirkus. In einer Doppelvorstellung haben sie als Choreografen und Performer im Theater Brett gezeigt, dass die Verwandtschaft von Zirkus und Tanz immer enger wird. „Fallhöhe“ nennt Mannott sein Duett mit der Künstlerin Elina Lautamäki und vielen Bällen. Sebastian Berger, international bekannter Meister der Stabbalance, lässt in „Dot and Line“ den Punkt zur Linie werden.
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Fanni Futterknechts aktuelle Performance We will not let you go hatte am 21. November im großen Projektraum der Wiener Nordbahnhalle Premiere. Gemeinsam mit sechs Choreograf*innen und Performer*innen erzeugt die Medien- und Performancekünstlerin darin tableauartige Situationen und performative Bildmomente, die sich mit Machtstrukturen, Gruppenhierarchien und ideologischen Manipulationen befassen.
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Eine Liebesgeschichte, mehr bitter als süß. Angelin Preljocaj, einer der vorzüglichsten und eigenwilligsten Choreografen Europas, erzählt von der Liebe in der Diktatur. Mit seiner Compagnie zeigt er zur Musik Sergej Prokofjews eine überaus zeitgemäße, düstere Version von Shakespeares Drama „Romeo und Julia“. Das Festspielhaus St. Pölten darf sich rühmen, „Roméo et Juliette“ zum ersten Mal nach Österreich geholt zu haben.
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Die Poesie im Ungewissen. Das Tanzquartier Wien zeigte am 23. und 24. November „Shown and Told“, eine Gemeinschaftsarbeit von Meg Stuart und Tim Etchells. Die beiden Größen der zeitgenössischen Tanz- und Performance-Kunst verweben Tanz und Sprache zu einem Geflecht von Deutungen und Bedeutungen, überraschend, mit Ironie und viel Witz, dynamisch und ungemein spannend.
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Geist und Körper im Tanz zu vereinen, darum bemüht sich das lose Kollektiv von Körperverstand um Steffi Jöris und Anna-Luise Braune. Mit der Choreografie, „BrainGaime“ zeigen Steffi Jöris und die beiden Tänzer Kirin España und Moritz Lembert im Dschungel, dass der Körper vermitteln kann, was das Gehirn denkend produziert. Perfekter Tanz mit einer durchdachten Aussage, die leicht zu entschlüsseln ist. Doch auch viel über Tanz und Bewegung erzählt, wenn man die Botschaft nicht beachtet.
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Zum 100. Todestag des Architekten Otto Wagner (1841–1918) hat Alfred Fogarassy im Verlag Hatje Cantz den mit Fotos von Nora Schoeller geschmückten Band „Otto Wagner. Die Wiener Stadtbahn“ herausgebracht. Der großformatige Band, mit Texten renommierter Fachleute, aktuellen Fotografien und zahlreichen bisher nie publizierten historischen Aufnahmen und Plänen bietet einen tiefen Einblick in die Arbeits- und Gedankenwelt Wagners und lädt die Millionen Fahrgäste zum genauen Schauen ein.
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Zwei in Einem. Nämlich zwei Choreografien von Willi Dorner an einem Abend im Tanzquartier. Am 16. November präsentierte der seit mehr als 20 Jahren von Wien aus international und auch interdisziplinär erfolgreich arbeitende Künstler das 2016 beim ImPulsTanz Festival als „work in progress“ gezeigte Duett „one“ in den Studios und kurz danach in der Halle G die ebenfalls im Duo im Rahmen von ImPulsTanz '18 aufgeführte Arbeit „many“, im Sommer 2018 noch mit der Beifügung „Arbeitstitel“ versehen. Zwei intelligente, die Zuseher*innen fordernde Choreografien, weit entfernt vom allgemeinen seichten Strom der Performance.
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