Raffaella Romagnolos großer Roman ist eine Aufforderung, tief einzutauchen in das Leben italienischer Bauern und Arbeiter*innen im Piemont. Ein halbes Jahrhundert umspannt "Bella Ciao", ein Roman, der auf historischen Tatsachen beruht, bestrickend von erfundenen Familien erzählt. Drei Frauen, die das Schicksal („Destino“ ist auch der Titel der italienischen Originalausgabe) hart anpackt, stehen im Mittelpunkt des Breitwandpanoramas.
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Eine Frau zwischen Scylla und Charybdis. Auf der einen Seite der Ehrgeiz, im anstrengenden Job als Unternehmensberaterin erfolgreich zu sein. Auf der anderen die Sorge um ihre psychisch kranke Schwester, deren Vormund sie ist. Caroline (Valerie Pachner), Lola gerufen, taumelt zwischen Wahn und Wahnsinn und ist drauf und dran, den Boden unter den Füßen zu verlieren. „Der Boden unter den Füßen“, der jüngste Film von Marie Kreutzer, war in Berlin für den Goldenen Bären nominiert und als Eröffnungsfilm zur Diagonale in Graz eingeladen, wo Kreutzer für den Thomas-Pluch-Drehbuch-Preis auf der Liste steht.
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Roméo et Juliette“ von Davide Bombana zur gleichnamigen „Symphonie dramatique“ von Hector Berlioz als Ballett mit Chor und Solostimmen eingerichtet, hat bei der Wiederaufnahme in der Volksoper mit einer großartigen Besetzung das Publikum in Begeisterung versetzt. Mit Maria Yakovleva als Partnerin zeigte Arne Vandervelde, im Corps de Ballet seit 2016, ein beachtliches Debüt als Roméo.
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Mihail Sosnovschi ist Vaslaw Nijinsky im zauberhaften Ballett „Le Pavillon d’Armide" von John Neumeier. 2009 war die Uraufführung in Hamburg, 2017 die Premiere in Wien, nun ist dieses Gustostück an vier Abenden in der Wiener Staatsoper zu sehen. Am 16. März konnte ein Wiedersehen mit der Premierenbesetzung fast aller Solorollen gefeiert werden. Einzig Maria Yakovleva (Tamara Karsawina) hat gefehlt.
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„wet dreaming at 52Hz“ ist eine Unterwasser-Konzertperformance. Alex Franz Zehetbauer taucht mit seiner Arbeit in die tönende Welt der Wale ein und macht sie für das Publikum hör- und spürbar. „wet dreaming at 52Hz“ ist im Rahmen von imagetanz am 15. März uraufgeführt worden. Als Spielort hat das brut-Team die Augarten-Studios gefunden. Nirgends sonst hätte das schwere Wasserbecken aufgestellt werden können.
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What’s the Difference?“ fragen Cat Jimenez und Maiko Sakurai Karner in ihrem Beitrag zum 30. Imagetanz Festival, das vor allem aufstrebenden Künstler*innen und Erstlingswerken eine Plattform bietet. Die Zusammenarbeit der Tänzerin Jimenez und der bildenden Künstlerin Sakurai Karner hat sich schon in ihrem ersten Stück, „di stance“ (2017, unterstützt durch das Programm „Huggy Bears“ von Superamas) bewährt. Die Folgearbeit hat am 12. März im brut / Augarten Premiere gefeiert.
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In Themenausstellungen, Sammlerporträts und Themenshows tauchen sie immer wieder auf, die abstrakten Bilder des amerikanischen Malers Mark Rothko (1902–1970), und schnell meint man, den Maler der Ruhe und andächtiger Betrachtung zu kennen. Ein Irrtum. Rothko, dem noch nie eine umfassende Ausstellung in Österreich gewidmet war, kennen nur wenige wirklich, und die Ruhe hat er mit seinen schwebenden Farbflächen nicht gemalt, auch wenn sie manche bei deren Betrachtung verspüren. Eine Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien lehrt Rothko zu sehen, wie er es mochte.
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Der Kriegsberichterstatter Jacques Mayano wird vom Vatikan gebeten, an einer Kommission der Glaubenskongregation teilnehmen. Es gilt eine Marienerscheinung zu untersuchen. Ist das Übernatürliche tatsächlich geschehen, oder die junge Anna, die die Erscheinung behauptet, eine hysterische Schwindlerin? Der vielfach preisgekrönte französische Schauspieler Vincent Lindon spielt einen hartgesottenen, skeptischen Mann, den seine Begegnung mit Anna (Galatéa Bellugi, eine Entdeckung) im Zuge seiner Recherchen merklich aufweicht.
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Nach Natascha Mair und Maria Yakovleva, beide Erste Solotänzerinnen mit Denys Cherevychko als Franz und Nikisha Fogo als Swanilda mit Richard Szabó, war am 10. März ein viertes Debütpaar – Solotänzerin Alice Firenze und der kürzlich zum Ersten Solotänzer ernannte junge Solist Jakob Feyferlik – zu bewundern. Im letzten, aus reinem Tanz bestehenden Akt, hat Adele Fiocchi Aurora, die Morgenröte, zum ersten Mal versucht; im Pas de deux der Nacht mit der Abenddämmerung konnten Eszter Ledán und Alexandru Tcacenco mit ihrem Debut überzeugen. Madison Young war die Neue unter den zehn überaus fröhlichen Freundinnen Swanildas. Erwartungsgemäß ließ sich das Publikum im ausverkauften Haus von der flotten Darbietung begeistern.
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Ein Probenbesuch in Linz gibt Einblick in das neue spannende Tanzstück von Mei Hong Lin. Am 30. März hat „Marie Antoinette“ im Musiktheater Premiere.
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