Zum dritten Mal haben Bühnenkünstlerinnen im Volkskundemuseum, Wien den Performance Brunch REAL veranstaltet, im Rahmen dessen kurze und überaus kurzweilige Performances mit Nahrung für den Leib ergänzt werden. In den Pausen Getränke und Brötchen, zum Abschluss das große Fressen. Veranstaltet wird die Matinee am Wochenende von den Performerinnen Regina Picker und Aline Kristin Mohl.
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Die Berliner Choreografin und Opernregisseurin Sasha Waltz lässt sich gern von Räumen inspirieren. Da hat ihr die Einladung gefallen, mit ihrer Compagnie das restaurierte Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel und das neu von Zaha Hadid erbaute MAXXI (Museum des 21. Jahrhunderts) in Rom tanzend zu eröffnen. Aus Elementen dieser beiden Performances hat Waltz eine Bühnenversion erstellt. Im Festspielhaus St. Pölten wurde „Continu“ erstmals von einem Orchester unterstützt.
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Mit einem Festival wird im Oktober der orientalischen Kultur gehuldigt. Gäste aus Palästina, Ägypten, der Türkei, Mali oder dem Iran kommen nach Wien und bringen ihre Musik, ihre Tänze oder Gedichte mit. Durch die Vermischung von westlicher und orientalischer Kultur sind neue Ausdrucksformen der Künstler entstanden, die an das Publikum appellieren, neue Perspektiven einzunehmen.
Zwei Wochen lang bietet Slam.Orient ein vielfältiges Programm mit Konzerten und Tanzvorführungen, mit Vorträgen, Diskussionen und Lesungen. Manche der Künstler_innen mussten ihr Geburtsland verlassen und leben im Exil. Die mitgebrachte Kultur hat sich mit der des Westens vermischt und eine neue Ästhetik hervorgebracht. Andere sind geblieben, um mit ihren Ausdrucksmitteln gegen Gewalt und Unterdrückung und für Freiheit zu kämpfen.
Um nur einige Beispiele zu nennen: „Hoffen auf den Olivenzweig – Saitun El Amal“ nennt der Musiker Marwan Abado seine Performance mit der Palästinenserin Viola Raheb. Gemeinsam wollen sie einenklischeefreien Blick auf das heutige Palästina werfen. Weltmusik bringen Natacha Atlas & Group aus Ägypten mit; Vater und Sohn Dinkjian (Omnik, Gesang & Ara, Oud) haben ihre Wurzeln in Armenien und bringen mit ihrem Ensemble alte armenische Weisen in neuem Gewand zu Gehör; die iranischen Musiker Hossein Alizadeh, Alireza Ghorbani & Zarbang Enemble haben ihr Konzert klassischer iranischer Musik unter das Motto „Liebestrunken“ gestellt; auch an ein Programm für Kinder und Jugendliche ist gedacht. 
Vorträge mit Publikumsdiskussion und eine Lesung der türkischen Menschenrechtsaktivistin Fethiye Çetin, die von ihrer armenischen Großmutter, deren Schicksal vom Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg bestimmt worden ist.
Das genaue Programm und die Spielorte finden sich auf der Website des Festivals.
Salam. Orient – Festival für Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen. 14. bis 31. Oktober. Eröffnungskonzert: Le Trio Joubran, Palästina, 14. Oktober, 19.30 Uhr im Theater Akzent.
An Goethes Klassiker sind schon viele Inszenierungen gescheitert, die ihn kategorisch in die Gegenwart transferieren wollten. Auch die wundersamen Knittelverse vertragen keine Übersetzung in moderne Vulgärsprache. Einen Geniestreich bietet dagegen Gernot Plass mit seiner Bearbeitung am TAG Theater in der Gumpendorfer Straße. Unbedingt anschauen!
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Zwischen Sizilien und Afrika siedelt der italienisches Autor Andrea De Carlo die Insel Tari an, auf der ein erfolgreicher Architekt eine einsame Villa in ein Luxusressort umbauen lässt. Ein Rückzugsort für die Superreichen soll diese „Villa Metaphora“ werden, mit allem Komfort, aber diskret, von der Außenwelt abgeschirmt. Versprochen, doch nicht gehalten, denn nicht nur die Natur hat ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.
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Auch in diesem Jahr ist es der Viennale wieder gelungen, einen großen Regisseur des Weltkinos für die Erstellung des traditionellen Festivaltrailers zu gewinnen. Der taiwanesische Filmemacher Tsai Ming-liang hat auf Einladung der Viennale eine kleine, knapp zweiminütige Hommage an den Schauspieler Lee Kang-sheng, jenen Darsteller, der seit fast 30 Jahren in nahezu sämtlichen Filmen Tsai Ming-liangs mitgewirkt und sein gesamtes Œuvre entscheidend geprägt hat, gestaltet.
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Mehr als 25 Jahre gibt es diesen Chor von wahren Amateurinnen schon, doch die Damen und Herren haben nicht genug vom Singen. Und wenn es doch so weit ist: Die nächste Generation wächst bereits heran. Immer wieder bekommen Sängerinnen und Sänger auch Lust, eine Bühne zu betreten und öffentlich zu zeigen, was sie im Lauf des Jahres erarbeitet haben. Unter dem, wie der eigene Name, etwas sonderbaren Titel „Dazwischen nicht atmen!“ treten die Küchenfeen und –hexer diesmal im ehemaligen Kabelwerk auf.
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Ein großartiges Tanzstück mit drei wunderbaren Tänzer_innen, einem wenig glücklich gewählten Titel und einer falschen Altersangabe. Die Uraufführung von „Kind im Wirbelwind“ im Dschungel Wien mit dem bewährten hauseigenen Tanzensemble kann dennoch durchaus begeistern.
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Unter Tag eröffnet das Tanzquartier 24 Stunden lang die Herbstsaison 2015. Begleitet von dem Musiker und Performer Marino Formenti treffen einander im geschützen Raum der Halle G (unter der Erde) Künstler_innen, Theoretiker_innen und andere Gäste mit dem Publikum, um zu schauen, zu hören, zu diskutieren und auch zu essen und zu trinken, wenn notwendig auch zu schlafen. Das Kollektiv AO& organisiert die soziale Situation. Begegnungen sind möglich, Ereignisse finden statt, verdichten sich gegen Abend und währen bis zum nächsten Morgen.
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Nahezu ein Jahr nach der gelobten Premiere des Doppelabends mit Choreografien von Thierry Malandain, stehen „Mozart à deux“ und „Don Juan“ wieder im Programm der Volksoper. Als Auftakt der Ballettsaison 2015/16. Die erste Vorstellung der neuen Serie konnte mich nicht überzeugen.
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