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Hamburg Ballett: „Duse“ von John Neumeier

Die Choreografischen Phantasien über Eleonora Duse, uraufgeführt im Dezember 2015, bildeten einen der Höhepunkt der 42. Hamburger Ballett-Tage in der Staatsoper. Anders als bei der Premiere, als die Publikumsreaktionen recht unterschiedlich waren, wurde Duse im Juli begeistert aufgenommen. Alessandra Ferri, für die Neumeier das Ballett kreiert hat, ist, wenn auch ohne Worte, die große Tragödin, ist die Duse.

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Hamburg Ballett, J. Neumeier: „A Cinderella Story“

Seit mehr als 40 Jahren erfreut John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett das Publikum, vornehmlich Hamburgerinnen, mit den sommerlichen Ballett-Tagen. Eine feine Gelegenheit Schätze aus dem Repertoire zu zeigen, das Neumeier pflegt und immer wieder auffrischt, Neues zu präsentieren und Gäste und mitunter auch Gastcompagnien einzuladen.

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ImPulsTanz‘16: Eröffnung mit Cie. Maguy Marin

Das Tanz-Festival widmete sein diesjähriges Opening der französischen Choreographin Maguy Marin mit ihrem Stück „BiT“. Mit wummernden Technobeats und in ständiger Bewegung begeisterte und verstörte die Compagnie das Publikum im Wiener Volkstheater gleichermaßen. ImPulsTanz erwies mit der Programmierung dieses Stückes am 14. Juli auch dem französischen Nationalfeiertag seine Reverenz, nicht ahnend, wie schrecklich dieser gleichzeitig in Nizza ausfallen würde.

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Stefan Slupetzky: „Der letzte große Trost“

Stefan Slupetzky, gleichermaßen Autor wie Musiker, hat durch seine lebensnahen, ganz und gar wienerischen Kriminalromane und deren Hauptperson, den Lemming, die große Masse der Leserinnen und auch Preise erobert. In seiner Werkliste stehen auch Kinderbücher, ebenfalls mehrfach prämiert, und Theaterstücke. Neuerdings ist auch ein Generationenroman zu lesen, basierend auf des Autors eigener Familiengeschichte.

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Vladimir Vertlib: Lucia Binar und die russische Seele

Vladimir Vertlib, geboren in Russland und als Fünfjähriger mit seiner Familie aus Leningrad emigriert, schafft es immer wieder mit seinen satirischen Romanen aktuelle Themen auf unterhaltsame Weise anzusprechen. Hauptperson im jüngsten Roman ist die Titelfigur, Lucia Binar, eine 83jährige Lehrerin, die sich nicht alles gefallen lassen will.

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SOMMERSZENE ZIEHT ERFOLGREICHE BILANZ

Mit dem hochenergetischen Stück "Boom Bodies" der gefeierten Choreographin Doris Uhlich ging die diesjährige Sommerszene Salzburg (21. Juni bis 2. Juli 2016) ins Finale: 14 nationale und internationale Tanz- und Theaterproduktionen, darunter neun Österreich-Premieren, machten die Stadt zur Weltbühne. Die rund 6.000 Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert, vor allem von der umjubelten Eröffnungspremiere Gala von Jérôme Bel, die 20 Salzburgerinnen und Salzburger zu einem Tanzfest der Individualität auf die Bühne brachte.

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Staatsballett: Galaabende und Festivals

Klar, auch die Mitglieder des Wiener Staatsballetts müssen sich erholen, länger schlafen, mehr essen, Sonne und Wasser genießen. Doch wenn Terpsichore, die Muse des Tanzes, ihre Netze auswirft und mit einem Auftritt lockt, dann wird der Urlaubskoffer ausgepackt und die Stars aus Wien reisen zu einer Gala oder einem Festival. In aller Welt sind die Tänzerinnen und Tänzer der Wiener Compagnie begehrt.

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Erna Ómarsdóttir: „Black Morrow“ in Salzburg

Eine düstere Vulkanlandschaft. Schwarze Lava beginnt in Strömen zu fließen. Ein See aus der schwarzen Masse breitet sich aus. Horrorfilm-Musik dröhnt aus den Boxen und geht unter die Haut. Vereinzelt treten Körper aus der eindrucksvollen Naturgewalt hervor – sich windend und rekelnd. Köpfe und Gesichter bleiben verborgen und abgewandt. Hier zeigt sich kein Mensch. Monster und Dämonen erobern die Bühne. Islands Naturgewalt der Choreografie, Erna Ómarsdóttir, schafft mit „Black Marrow“ bei der Sommerszene Salzburg gemeinsam mit Damien Jalet einen Abend der Gegensätze.

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Teatro Barocco: „Piramo e Tisbe“ in Stift Altenburg

Keine Oper, sondern ein zauberhaft tragisches Intermezzo ist „Piramo e Tisbe“ von Johann Adolf Hasse. Bernd R. Bienert inszenierte es mit seinem ganz besonderen Ensemble im hochbarocken Bibliothekssaal von Stift Altenburg, wie immer auf den Spuren der barocken Aufführungspraxis. Ein besonderes Erlebnis für Liebhaber Alter Musik, das man noch bis 30. Juli genießen kann.

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Avancements für Tänzerinnen und Tänzer

Nach der Gala. Kaum war der letzte Vorhang gefallen, der Jubel verklungen, empfingen Tänzerinnen und Tänzer des  Wiener Staatsballetts von Direktor Manuel Legris reiche Belohnung. Junge Halbsolistinnen wurden zu Solotänzerinnen erhoben, aus Corpsmitglidern  wurden Halbsolisten und -solistnnen. Nicht nur die Betroffenen zeigten stsrahlend ihre Freude für den Lohn der Anstrengung, auch Kolleginnen und Kollegen klatschten von Herzen und neidlos Beifall. Den Grand Jeté allerdings durfte Jakob Feiyferlik, Schüler von Eelyn Tery an der Ballettschule der Wiener Staatsoper, machen. Nach seiner imponierenden Gestallten der Rolle König Ludwig XVI. In Patrick de Banas Ballett "Marie Antoinette" , war er reif für den Solotänzer. Die Stufe des Halbsolisten hat er mühelos übersprungen.

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