Das ist schon was! Zwillinge auf der Bühne. Wird ja auch in jeder Ankündung, in jedem Porträt an erster Stelle verkündet. Also muss man staunen, auch begeistert sein. Kristina und Sadé Alleyne, Zwillingsschwestern, geboren in London, haben miteinander die Alleyne Dance Company gegründet. Im Rahmen von ImPulsTanz zeigten sie im Odeon das Duo „A Night’s Game“, eine düstere, energiegeladene Tanzvorstellung.
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Danza y Frontera“, ein Stück im Rahmen des Forschungsprojekts „Endangered Human Movements“ von Amanda Piña / nadaproductions, ist zwei Jahre nach der Uraufführung im Tanzquartier ins Museum übersiedelt. Im Rahmen von ImPulsTanz ist die neue Version im mumok aufgeführt worden und zum völlig neuen Erlebnis geworden.
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Hate me, tender“ ist der erste Teil von Teresa Vittuccis Recherche-Projekt zum Thema Hass und Feminismus. Sie nennt ihren ImPulsTanz Festival-Auftritt im Volx / Margareten „Solo for future feminism“.
Mit trockenem Witz und schwellendem Fleisch konnte sie ihr Publikum im intimen Theaterraum begeistern.
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Der Tänzer, Performer und Stimmakrobat Frank Willens versucht sich erstmals als Choreograph. Gemeinsam mit vier Tänzer*innen möchte er gute Stimmung verbreiten. Diesen strahlende Optimismus („Radiant Optimism“) verbreitet er auf Einladung von ImPulsTanz im Kasino am Schwarzenbergplatz. Ein unterhaltsamer Abend ist ihm mit seinem choreografischen Debut jedenfalls gelungen.
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Auch wenn die belgische Tänzerin und Choreografin Lisbeth Gruwez nicht selbst auf der Bühne steht, sind ihre Vorstellungen außergewöhnlich. Die aktuell im Rahmen von ImPulsTanz im Akademietheater gezeigte, "The Sea Within", magisch und mitreißend. Voetvolk, Fußvolk, nennt sie ihre Compagnie, die sie gemeinsam mit dem Komponisten und Musiker Maarten Van Cauwenberghe 2007 gegründet hat. Auf der Bühne bewegen sich diesmal elf exzeptionelle Tänzerinnen als Solistinnen und als kompaktes Kollektiv. Ein faszinierendes Erlebnis. Eine Stunde lang kein Husten, kein Rascheln, keine leuchtenden Displays, das Auditorium ist verzaubert.
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Am Samstag, den 27. Juli 2019 ist Johann Kresnik im 80. Lebensjahr verstorben.
Mit seinem choreografischen Theater "Macbeth"ist am 11. Juli 2019 das ImPulsTanz Festival eröffnet worden. Johann Kresnik war anwesend, hat sich für den Applaus bedankt und das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien entgegengenommen.
Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns
mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.
Rainer Maria Rilke
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Raw Practice“ ist der Subtitel einer Arbeit aus der Serie „o. T.“ des Tänzers und Choreografen Ian Kaler. Mit Planningtorock alias Jam Rostron hat er als „raue Übung“ eine strukturierte Jam Session entwickelt, in der die Bewegungen von der Musik dirigiert werden und die Musik den Bewegungen folgt. Das 2017 entstandene kompakte Stück zeigt ImPulsTanz im Untergeschoß des Leopoldmuseums.
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Akemi Takeya hat ihr Solo „ZZ“ von 2003 zerlegt und neu zusammengesetzt, indem sie mit ihren künstlerischen Mitarbeitern die in 15 Jahren gewonnenen Möglichkeiten nutzen. Sound und Lichtdesign sind neu, die Performerin ist es ebenfalls. „ZZremix“ ist im Rahmen von ImPulsTanz im Odeon uraufgeführt worden.
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Das von Ismael Ivo geleitete Ballet von São Paulo zeigt bei ImPulsTanz „Um Jeito de Corpo“, eine Choreografie von Morena Nascimento. Ein buntes, akrobatisches Ballett mit 30 dynamischen Tänzer*innen. Um die Show richig beurteilen zu können, müsste ich mehr wissen über die Tanztradition an der Oper von São Paulo. Das Pulikum im Burgtheater war jedenfalls begeistert und holte die Tänzer*innen samt ihrem künstlerischen Leiter, Ismael Ivo, mehrmals vor den Vorhang.
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Dimitri Chamblas & Boris Charmatz sind wieder einmal mit dem Klassiker „A bras le corps“, was so viel heißt wie „An die Waffen Körper“, in Wien. Man kann dieses Duo nicht oft genug sehen. Es hat sich im Lauf der Jahre verändert, ist leichter und fast fröhlich geworden. Seit der Entwicklung der halbstündigen Demonstration ist nahezu ein Vierteljahrhundert vergangen, das Stück hat sich mit den Tänzern verändert. Im Keller des Leopold Museums wirkte die Vorstellung besonders intensiv und intim.
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