Der deutsche Jurist, Politologe und Bürgerrechtler Bijan Moini warnt vor dem Verlust unserer Freiheit durch die Digitalisierung. Er tut dies gleich doppelt: Mit dem Sachbuch „Rettet die Freiheit“ und dem SF-Roman „Der Würfel“. Sachlich und nachweisbar mit "Wekcruf imdigitalen Zeitalter", spannend und aufwühlend im Roman, weil er der Ansicht ist, die Zeit sei knapp. Dabei hält er sich an ein Zitat von George Orwell: „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ Was Moini zu sagen hat, sollte gehört werden.
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Mit ihrem Debütroman „Spiel der Königin“ hat die britische Journalistin Elizabeth Fremantle ohne Zweifel eine große Leserschar erobert. Erzählt sie doch von zwei tapferen, unbeugsamen Frauen, von der Macht und von der Liebe. Was diese Romanze lesenswert macht, sind Zeit und Ort, in die Fremantle eintaucht: England im 16, Jahrhundert, am Hof Heinrichs VIII. und seiner letzten Frau, Katharina Parr.
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Ludwig Licht ist der Protagonist einer Tetralogie des schwedischen Autors Thomas Engström. Anfang des Jahres ist der dritte Band erschienen, nach „West of Liberty“ und „South of Hell“ sind wird nun bei „North of Paradise“. Die Bände sind in sich abgeschlossene Thriller, die jeder für sich spannende Lektüre bieten. Doch wer Licht schon bei seinen ersten beiden Abenteuern begleitet hat, kennt seine gesamte Biografie, seine Fehler und auch seine sympathischen Seiten.
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Ein Ereignis. Kein Virus kann Lau Lukkarila davon abhalten, ihr Solo „Nyxxx“ zu zeigen. Vor reduziertem, jedoch restlos begeistertem, Publikum hat die letzte Vorstellung für das heurige imagetanz-Festival von brut im Ankersaal stattgefunden. Niemand hat es sich nehmen lassen, danach schaumgebremst zu feiern.
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Die französische Bühnenkünstlerin Anne Lise Le Gac ist nicht einzuordnen. Was sie dem Publikum vermittelt, ob allein, mit Partnern oder in der Gruppe, ist das Gefühl ungeahnter Freiheit. Gerade noch rechtzeitig vor der Schließung sämtlicher Theaterräume war sie mit dem Musiker Arthur Chambry, der Tänzerin Katerina Andreou und dem Vogelstimmenimitator Christophe Manivet im Tanzquartier zu Gast, um zu reisen, umherzuspazieren, zu wandern und auch zu basteln, zu tanzen und zu singen.
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Mit einem Doppelabend hat das brut im Ankersaal in Favoriten den Beginn des imagetanz-Festivals gefeiert. Ingrid Berger Myhre & Lasse Passage und Inga Huld Hákonardóttir zeigen zwei unterschiedliche Performances, die beide auf Musik basieren. Tania Napravnik war bei der ausverkauften Premiere am 8. März dabei und schildert ihre Eindrücke.
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Die rauschhaft schöne Performance von „Again The Sunset“ von Inga Huld Hákonardóttir und Yann Leguay bildete den zweiten Teil des Eröffnungsabends von imagetanz 2020 in der Wiener Ankerbrotzentrale.
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Mit der österreichischen Erstaufführung von Panflutes and Paperwork haben Ingrid Berger Myhre und Lasse Passage das diesjährige imagetanz-Festival eröffnet. Unter dem Motto „we dance what you think“, was so viel wie „Wir tanzen, was ihr denkt“ heißen könnte – und mit den gezeigten Projekten noch weit mehr an Interpretationsmöglichkeiten eröffnet – versammelt imagetanz 2020 zehn Ur- beziehungsweise Erstaufführungen national und international tätiger Nachwuchskünstler*innen aus den Bereichen Tanz, Choreografie, Performance, aber auch Komposition, Medienkunst und so mancher Disziplin mehr.
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Die Schweizer Künstlerin Malika Fankha hat viele Talente, sie ist Schauspielerin und Tänzerin, Sängerin und Slam-Poetin, DJ und singen kann sie auch. Im Rahmen von imagetanz zeigt sie im studio brut die gesamte Palette ihres Könnens und unterhält mit „Oxy Moron. A Cyborg Utopia“ aufs beste.
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Die Huggy Bears-Plattform vereint aufstrebende KünstlerInnen der Performance-Szene in Wien Favoriten. Am Weltfrauentag wurden vier unfertige Stücke, die im Anschluss zur Diskussion standen, in der neuen Residenz von Huggy Bears am Kempelenpark vorgestellt. Die Künstler*innen zeigen Ausschnitte und richten ihre brennenden Fragen an das Publikum, um mit den Antworten ihre Werke weiterzuentwickeln.
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