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Elda Gallo: „Ocean“, Tanz im Dschungel

Ein Tanz über und unter dem Wasser. Drei Darstellerinnen, die Tänzerinnen Elda Gallo, Lisa Magnan und die bildende KünstlerinLUciana Bencivenga, die live zeichnet und malt, schaffen es, ein ernstes Thema mit Grazie und Fröhlichkeit für Kinder ab 4 aufzubereiten. Mit Gesang und Tanz und animierten Bildern erzählen sie vom Meer, den Fischen und Korallen und auch von der Menge an nicht verrottendem Plastik, das die Meere füllt. „Ocean“ ist ein unterhaltsames Tanzstück, an dem die kleinen Zuschauer*innen aktiv teilnehmen dürfen.

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Thomas Desi: Tarkovsky – der 8. Film, Musiktheater

Eine großartige, spannende Multimedia-Performance, die wirklich alle Stückeln spielt: Musik, Schauspiel, Gesang und filmische Effekte im Spiegelkabinett. Thomas Desi ist ein Verehrer des russischen Filmemachers Andrej Tarkowskij (1932–1986) und hat sich intensiv mit dessen Leben und Werk beschäftigt. In „Tarkovsky – der 8. Film“ lässt er den Regisseur als Cowboy doppelt wieder erstehen und mit dem Schicksal hadern, weil es ihm nicht gegönnt ist, den 8. Film zu verwirklichen. Desi schenkt ihm den seinen.

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TWOF2: WaVID-20 – „Wo ist Walter? (reloaded)“

WaVID-20 ist der Bordcomputer eines Raumschiffes, in dem das Publikum als Test-Crew zu neuen Welten reist. Wie in der Unternehmung im April 2019, „Wo ist Walter?“, ist die Entdeckungsreise ein Stadtspaziergang, um den Planeten Wien neu zu entdecken. Ausgangspunkt ist der Hof vor dem Dschungel Wien im Museumsquartier. Im Gegensatz zum 1. Stück ist beim Reload von „Wo ist Walter?“  die Besucherzahl reduziert, Masken sind Vorschrift. TWOF2 + DasCollectiv haben zur Reise eingeladen, ein riesiges Team hilft und begleitet die Crew auf der Reise.

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Festival Salam Orient, 9. bis 19. Oktober

An verschiedenen Spielorten findet in diesem besonderen Jahr das Festival Salam Orient mit Konzerten, Lesungen und erstmals auch mit Ausstellungen statt. Zur Eröffnung feiern Elaha Soroor & Kefaya (Afghanistan / UK) ihr Österreich-Debüt im Flex am Donaukanal. Als Festival-Thema wolten die beiden Festivalleiterinnen, Katrin Pröll und Martina Laab, die historische Seidenstraße wählen, um den Blick auf die zentralasiatische Kunst und Kultur zu lenken. Dann hat aber, wie sollte es anders sein, Covid19 zugeschlagen, und das Motto wurde verschoben. Die Symbolik bleibt.

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Mei Hong Lin / TANZLIN.Z: Bilder einer Ausstellung

Ein Meisterwerk ist Mei Hong Lin, Direktorin von Tanzlin.z mit ihren eigenen Bildern zu Modest Mussorgskis Komposition „Bilder einer Ausstellung“ gelungen. Auf der Bühne außerdem der Pianist Stefanos Vasileiadis und  Randomhype (Christian Düchtel). Mit großer Begeisterung ist der Tanzabend „Bilder einer Ausstellung“ von Mei Hong Lin | Modest Mussorgski | Randomhype am 26. September im Musiktheater Linz vom, allen Regeln folgend, vollzählig erschienen Publikum aufgenommen worden.

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Huggy Bears 2020 zeigt Vier Performances im Wuk

Mit vier Produktionen junger Künstler*innen beendet Huggy Bears das Mentoring-Programm 2020. Die vier neuen Künstler*innen-Gruppen sind für das Arbeitsjahr 2020/21 bereits ausgewählt. Traditionell dient das WuK als Plattform: Daphna Horenczyk, Mirabella Paidamwoyo Dziruni & Hyeji Nam; Fabian Faltin,The Rhizomatic Circus Collective sind die Teilnehmer*innen, zeigen im Saal oder im Projektraum das Ergebnis ihrer Arbeit.

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Dschungel Wien: Doppelabend zur Saisoneröffnung

„Für "Tohuwabohu“ und „The Return of Ishtar“, haben die Gruppen Dschungel Wien gewäht um die Uraufführung zu zeigen. Zugleich feiert Dschungel mit dem Doppelabend den Beginn der Saison 2020/21.  Die künstlerischen /kaufmännischen Leiterinnen, Corinne Eckenstein und Alexandra Hutter freuen sich über den Starten ihrer fünften Saison, nicht nur über die beiden gelungen mit dem Dschungel Wien produzierten Gastspiele von DasCollectif und Lovefuckers, sondern auch über den lauen Abend, der, wie es scheint, der letzte in diesem Jahr war. Die Atmosphäre des Dschungel lockt auch zahlreiche Gäste an die Tische des Cafés, die Stimmung im Saal und vor der Tür könnte nicht fröhlicher sein.

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Heinrich Steinfest: „Der Chauffeur“, Roman

Heinrich Steinfest, im April wird er 60, ist ein für seine schrägen, fantasie- und humorvollen Romane, vor allem Kriminalromane, hochgelobter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. In seinem jüngsten, „Der Chauffeur“, erzählt er die Lebens- und Liebesgeschichten eines Chauffeurs, der keiner mehr sein will, und dabei zahlreiche Um- und Irrwege geht, bis er endlich ans Ziel gelangt. Die skurrilen Ideen des Autors und seine ausfühlrichen Beschreibungen werden im Leuf des Lebens immer mehr zur Plage.

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„Hollands Meister“, Tripelabend in der Volksoper

Eigentlich hat die Ballettsaison in der Volksoper längst begonnen, nämlich mit den letzten Vorstellungen des Erfolgsballetts „Peter Pan“ am 10. September. Doch damit hat der neue Ballettdirektor, Martin Schläpfer, noch nichts zu tun gehabt, es war quasi eine Verlängerung der Saison 2019 / 20. Am 20. September hat die neue Saison so richtig eingesetzt. Überraschung bietet Direktor Schläpfer noch keine, vorsichtig holt er drei Stücke aus dem Repertoire, die zwar in den Körpern der Tänzer*innen, doch in dieser Zusammenstellung noch nie auf dem Spielplan gestanden sind. Eine Premiere also. Paul Lightfoot mit Sol León, Hans van Manen und Jiři Kylián sind „Hollands Meister“. Das Staatsballett tanzt in der Volksoper.

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Massoud Bakhshi: „Yalda“. Komödiendrama

Yalda ist im Iran das traditionelle Fest der Wintersonnenwende. In Teheran wird das Fest der längsten Nacht des Jahres mit einer absurden Reality-Show m Fernsehen gefeiert, der „Nacht des Vergebens“. Auf diesem jährlichen Event beruht Regisseur Massoud Bakhshis Film „Yalda“. Die zum Tod verurteilte junge Maryam Komijani sitzt zitternd im Studio und soll die Mona, der Tochter des Opfers, um Verzeihung bitten. Ist diese bereit dazu, muss Maryam nicht sterben.

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