Wie tanzt eine elektrische Qualle? Mit der österreichischen Erstaufführung ihrer choreografisch-musikalischen szenischen Bildarbeit Ghost Writer and the Broken Hand Break war die belgische bildende Künstlerin Miet Warlop erneut im TQW zu Gast.
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Schon der Titel irritiert mich. Was soll das heißen: „Leben ist ein unregelmäßiges Verb"? „Leben“ ist kein Verb, und „leben“ kein unregelmäßiges. Also: purer Manierismus, der Sinn wird einem schönen (?) Titel geopfert. Auch das Gewicht des neuen Romans des Schweizer Autors Rolf Lappert ist nicht gerade einladend: An die tausend Seiten, das wiegt. Aber hat es auch was?
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Oliver Hilmes, Historiker und Autor, hat bei den Recherchen für sein Buch „Berlin 1936“ über die Olympischen Spiele in Berlin auch einen Akt entdeckt, die sich mit einer Vermisstenmeldung von 1932 beschäftigt. Der Berliner praktische Arzt Erich Mühe, 34, ist nach einem Telefonat aus dem Haus in der Oranienstraße / Kreuzberg gestürmt und nicht wieder aufgetaucht. Jahrelang hat die Polizei nach ihm gesucht. Jetzt hat Hilmes die Suche wieder aufgenommen.
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Die Lehrerin Antoinette freut sich auf den Ferienbeginn, eine Kuschelwoche mit ihrem Liebhaber steht bevor. Doch Vladimir springt ab. Er wird eine Wanderwoche mit Frau und Tochter in den Cevennen verbringen. Kein heimliches Treffen mit der Geliebten. Antoinette lässt sich nicht so leicht abwimmeln, sie beschließt, ihm nachzureisen. Die französische Regisseurin Caroline Vignal hat mit „Mein Liebhaber, der Esel & ich“ ist einen netten, amüsanten Film gedreht, in dem der Esel den Liebhaber zum richtigen Esel degradiert.
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Installationen, Performances, Videofilme, Gedankenspiele – eine belebte Ausstellung, eine geloopte, choreografische Installation. Geplant waren die fünf belebten Dokumente für das Frühjahrsfestival imagetanz 2020, brut im Kempelenpark. Ein Parcours von Box zu Box, in der je eine Tänzerin oder ein Tänzer inmitten ihrer installierten Bühne untersuchen, wie das Körperarchiv getanzter Bewegung den aktuellen Bewegungsablauf beeinflusst. Doch, „machen nur einen Plan …
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Mit ihrer neuen Produktion Original hat die seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich Theater für junges Publikum auf höchstem Niveau entwickelnde Wiener Performance-Formation schallundrauch agency erneut ein Stück herausgebracht, das wunderbar leichtfüßig und doch ziemlich tiefsinnig zwischen persönlichen Geschichten und zwischenmenschlichen Erfahrungen changiert. Die Premiere im Dschungel Wien wurde herzlich gefeiert.
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Die Tänzerin / Choreografin Karin Pauer und der bildende Künstler Aldo Giannotti haben ein Stück über die Entstehung eines Stückes konzipiert und zeigen in acht Kapiteln alle Elemente, die dazu nötig sind. Mit Karin Pauer tanzen im brut am Schwendermarkt Lau Lukkarila und Arttu Palmio.
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Das beliebte jährliche Osterfestival Tirol musste heuer in der Osterzeit ausfallen, doch es wird jetzt im Oktober nachgeholt. Trotz aller Restriktionen werden berühmte und geliebte Künstlerinnen und Künstler anreisen, um Konzerte, Lesungen zu geben und zu tanzen. Vom 20. Oktober bis 30. November lädt das Osterfestival Tirol, für heuer verkleidet als Oktoberfestival, nach Hall in Tiro und Innsbruck, um einen Teil des Programms zu zeigen, das schon für das Frühjahr vorbereitet worden ist. Besinnung und Entspannung, neue Erfahrungen und bekannter Genuss sind im Angebot. Gute Gedanken an alle, die nicht ausreisen dürfen und können, sind auch angebracht.
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Blaue Tinte, weißes Papier, glänzendes Kupfer, roter Steckschaum, selbstgekochte weiße Knetmasse, schwarze Inseln, gefüllt mit Wasser. Die Tänzerin und bildende Künstlerin Asher O’Gorman setzt sich in ihrer Performance „The way of ink“*) mit dem kulturellen Erbe ihrer Heimat, Irland, auseinander und zeigt eine betörende Stunde, in der Zeit und Raum aufgehoben sind. Vorgesehen für das im März ins Meer gefallene Festival imagetanz, wird „The way of ink“ dieser Tage vom brut in der Erbsenfabrik, Herklotzgasse, gezeigt.
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Die Nebel wallen, niemand sieht die anderen, Blitze zucken, Donner grollen: In der Dunkelwelt dürfen auch die dunklen Gefühle an die Oberfläche kommen. Doch wenn man im Morgengrauen den Ausgang gefunden hat, ist alles wieder hell und in Ordnung. Die guten, liebevollen Gefühle haben gesiegt. In der Dramaturgie von Corinne Eckenstein hat Regisseur und Choreograf Joachim Schloemer ein Tanzstück mit Licht und Schatten geschaffen, das mit Video, Sound und Wortakrobatik im Dschungel Wien eine mitunter beklemmende und auch tröstliche Vorstellung ergibt. „In der Dunkelwelt“ ist ein dynamisches Tanzstück mit Maartje Pasman, Yusimi Moya Rodriguez und Sami Similä.
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