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Val McDermid – Der Lange Atmen der Vergangenheit

Der hochangesehenen britischen Autorin Val McDermid neuestes Werk beginnt wie viele Kriminalromane: Mit einem Toten. Eigentlich mit zweien. Eine Leiche ist ganz frisch, mit durchgeschnittener Kehle liegt der Mann in Kreta auf der Schwelle seiner Wohnung. Die andere ist nur noch ein Skelett und liegt seit gut 7 Jahren hoch oben in einem unzugänglichen Turm eines historischen Gebäudes. Der Baukostenanalyst Fraser Jardine hat es gefunden, als er vor Höhenangst schwitzend und zitternd die Dachaufbauten untersuchen musste, um die Kosten für die Renovierung festzustellen.

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The Loose Collective – The Music of Sound

Ohne Chef oder Chefin arbeitet das Loose Collectiv an seinen Produktionen. Die neueste, „The Music of Sound“ hat im Tanzquartier Premiere und kreist um das Thema „Heimat“. Dazu haben die Mitglieder der lockeren Gruppe eigene Erfahrungen gesammelt. Tänzerinnen und Tänzer sind in unterschiedlichen Ecken der Welt geboren.

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Thoss, Wheeldon, Robbins – 2. Premiere

Die alternative Besetzung nahezu aller Rollen des neuen Repertoire-Abends mit drei unterschiedlichen Choreografien – „Blaubarts Geheimnis" (2. Teil) von Stefan Thoss, „Fool’s Paradise“ von Christopher Wheeldon, „The Four Seasons“ von Jerome Robbins – zeigte welch großartiges Ensemble das Wiener Staatsballett unter Manuel Legris ist. Nahezu alle Rollen der drei Stücke sind Debüts, nur die Damen und Herren des Corps und wenige Solistinnen haben schon die erste Premiere getanzt.

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Alexander Söderberg – "Der zweite Sohn"

Wieder mal das übliche Schicksal einer geplanten Serie. Der Erste Teil, in diesem Fall der erste Band einer angekündigten Trilogie, schraubt die Hoffnungen so weit in die Höhe, dass die Erfüllung im zweiten nicht eintritt. Mit der Protagonistin, Sophie Brinkmann, einer allein erziehenden Krankenschwester, zeigt Alexander Söderberg wie unscharf die Grenzen zwischen Gut und Böse und auch zwischen Verrat und Treue sind. Im ersten Band, „Unbescholten“, ist das großartig gelungen. Der zweite verwirrt, langweilt und enttäuscht.

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Georg Blaschke – Bosch Experience II

Seit Jahren beschäftigt sich der Choreograf Georg Blaschke mit dem Weltgerichtstriptychon von Hieronymus Bosch, an dessen 500. Todestag im kommenden Jahr gedacht werden wird. Nach „The Bosch Experience part I“ in der Akademie der bildenden Künste (im Rahmen von ImPulsTanz2014) zeigt er nun in der Expedithalle der Brotfabrik „part II“ an einem Doppelabend mit lawine torrèn.

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Ballettpremiere: Thoss, Wheeldon, Robbins

Der dreiteilige Ballettabend in der Staatsoper sollte so recht nach dem Geschmack des Publikums sein. Fordernd und schwierig zu Beginn, für beide Seiten – oben auf der Bühne, unten im Saal – und fröhlich entspannend im Finale von Jerome Robbins’ Ballett „The Four Seasons“. Der zweite Akt von Stephan Thoss’ großartigem Ballett „Blaubarts leitet den Abend ein, „Fool’s Paradise“ von Christopher Wheeldon bildet den magischen Mittelteil.

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Anna Enquist – Streichquartett

Der neue Roman von Anna Enquist ist zwar in Amsterdam, ihrer Heimatstadt, angesiedelt. Doch könnte jede andere Stadt, auch Wien, der Schauplatz sein. Die Förderung billiger Eventkultur und die Streichung der Subventionen für Kunst und Kultur, ist nicht nur ein niederländisches Phänomen. Die Autorin glaubt jedoch weiterhin daran, dass die Kunst, was sie selbst betrifft, vor allem die Musik, Wunden heilen und die Welt verbessern kann.

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Wien Modern ’15 – Pop trifft Neue Musik

Es wird trivial. Oder poppig. Überkreuzt in jedem Fall. Die Trivial-Kultur sprengt mit lockerem Hüpfen die einst strengen Grenzen des Festivals für Neue Musik. Auch die Kompositionen für den Konzertsaal sind von der populären Musik unserer Zeit beeinflusst und in diesem November soll die Schnittstelle zwischen Neuer Musik und avancierter Popmusik aufgedeckt und beleuchtet werden.

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Hermann Nitsch und das Theater

Noch bis zum 11. Jänner 2016 ist im Wiener Theatermuseum die Ausstellung „ExistenzFest“ zu sehen. Im Mittelpunkt steht das o.m. Theater (Orgien Mysterien Theater) des Universalkünstlers. Kuratiert von Hubert Klocker, der über das Perfomative in Nitschs Kunst dissertiert hat, geht man auf gewundenen Pfaden durch das umfangreiche Œuvre des oft missverstandenen Künstlers.

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Maria Yakovleva: "Die Sylphide, ein Hund"

Nach ihrer Verletzungspause ist die Erste Solotänzerin Maria (Masha) Yakovleva wieder mit Elan im Einsatz. Schon im Frühjahr hat sie in "La Sylphide" gezeigt, dass sie auf voller Höhe ist. Im Oktober wurde sie in der Paraderolle der Kitri in "Don Quixote" bewundert. Demnächst wird sieals "Frühling" in der Premiere von Jerome Robbins' „Vier Jahreszeiten“ und in der Folge auch in Christopher Wheeldons „Fool’s Paradise“ tanzen.

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