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Rabenhof: Robert Pfaller als Knaller

Philosophen bieten oft schlechtes Theater anstatt guter Philosophie, wenn sie im Fernsehen auftreten. Sie kauen an Brillenbügeln, blicken in ferne Höhen und geben dabei vor zu philosophieren. So denkt der Wiener Philosoph Robert Pfaller und sagt, dann lieber gleich echte Schmiere. Gemeinsam mit Katharina Lacina und Katharina Baumhakel lud er in den Rabenhof zur Premiere der Show „Die großen Knaller bei Robert Pfaller“. Stargast: Karl Marx.

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ImPulsTanz: Vorschau als Rückschau

Fast ein Kommentar.
Bequem sitzt das zur Berichterstattung geladene Publikum in den gepolsterten Sesseln. Das Textbuch, das ihm in die Hand gedrückt worden ist, kann nicht gelesen werden, der Raum ist abgedunkelt. Ist auch logisch: Wir sind im Kino, im schönen Blickle-Kino des 21er Hauses. Hell ist die Leinwand, auf der ein Zusammenschnitt aus demnächst zu sehenden Filmen abschnurrt. Instant-Kino.

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Neue Junge Talente des Staatsballetts

Es gibt jede Menge begabter und auf die Bühne drängender, junger Ballerinas und Ballerinos – das ist die Erkenntnis des Abends „Junge Talente des Wiener Staatsopernballetts II“ vom 7. Jänner in der Volksoper. Wieder einmal präsentierte Ballettdirektor Manuel Legris dem Publikum, wie hoch das Niveau der Newcomer bereits ist, unterstützt von der bewährten musikalischen Leitung Wolfram-Maria Märtigs.

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Neujahrskonzert 2016 – ferngesehen

Ein Neujahrskonzert ganz nach meinem Geschmack. Ohne jegliche Künstlichkeit. Tanzeinlagen an neuen Orten, in der Freudenau und im Park von Schönbrunn, fröhlicher mit Engelsstimmen geträllerte Polkagesang (Wiener Sängerknaben) und Walzermusik, so leicht und schmelzend, wie schon lange nicht. Auch der Pausenfilm war erfreulich musikalisch, dezent und unterhaltsam.

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„La fille mal gardée“: Die 3. Witwe

Publikum wie Tänzer lieben die Witwe Simone, Mutter der eigenwilligen Lise im Ballett „La fille mal gardée“. Tänzerisch wie darstellerisch herausfordernd, wird diese Rolle, die viel Raum für vorsichtige Improvisation lässt, traditionell von einem Mann getanzt, komisches Talent vorausgesetzt. In der aktuellen Serie, triumphierte Roman Lazik, nach ihm haben Eno Peçi und Andrey Kaydanovskiy die Holzschuhe angezogen.

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Joseph Cornell – Fernweh, im KHM

Nur noch zehn Tage ist die großartige Retrospektive von Joseph Cornells Werk im Kunsthistorischen Museum zu sehen. 30 Jahre war der amerikanische Künstler in Europa nicht präsent, die von Jasper Sharp (KHM) und Sarah Lea (Royal Academy London) kuratierte Ausstellung zeigt wichtige Werke aus allen großen Serien, die Cornell in vierzig Jahren geschaffen hat.

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La fille mal gardée – Eno Peçi als Witwe

Wenn es ein Weihnachtsstück in dieser Wiener Ballettsaison gibt, ist es jedenfalls nicht „Die Schneekönigin“. Der wahre Feiertagsspaß ist das mehr als zweihundert Jahre alte Stück „La Fille mal gardée“ in der Choreographie von Frederick Ashton an der Staatsoper, gut in jeder Besetzung. Diesmal mit Maria Yakovleva, Eno Peçi, Mihail Sosnovschi und Richard Szabó.

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Francofonia – Ein Essay von A. Sokulov

Nach der Zeitreise durch die Eremitage in St. Petersburg, „Russian Ark / Russische Arche“, einem Film, der 2002 in nur einer Einstellung gedreht worden ist, widmet sich der russische Regisseur und Drehbuchautor Alexander Sokurov nun dem Louvre in Paris. Im Film „Francofonia“ diskutiert Sokurov unterschiedliche Ideen und Auffassungen über die Bedeutung von Kunst, im Besonderen von Museen. Ein ungewöhnlicher, spannender Film.

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Neuer Konzertmeister in der Staatsoper

Der brasilianisch-deutsche Geiger José Maria Blumenschein, 30, wird am 1. September 2016 die Stelle eines Konzertmeisters des Staatsopernorchesters / Wiener Philharmoniker antreten. Die Stelle ist durch die Pensionierung von Rainer Küchl (nach 45 Dienstjahren), frei geworden. Blumenschein wurde in Freiburg im Breisgau geboren.

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Die Schneekönigin, neu besetzt

Ioanna Avraam tanz in der Volksoper die Titelrolle in Michael Corders Ballett „Die Schneekönigin“ zur Musik von Sergej Prokofjew. Das junge Paar, Gerda und Kay, wird von Nina Tonoli und Greig Matthews verkörpert. Neu besetzt sind auch die beiden Rosenknaben: Andrey Kaydanovskiy und Tristan Ridel bescheren Nina Tonoli als Gerda süße Träume. Wie schon bei der Premierenbesetzung spendete das Publikum begeistert Applaus.

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