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„Out there is a field – Barbara Kraus, Tanzquartier

Die Performancekünstlerin Barbara Kraus tastet sich mit geschlossenen Augen durch das Studio im Tanzquartier, in dem das Publikum auf Sofas, Hockern oder Matratzen sitzt und liegt. Mit einleitenden zehn Minuten „gemeinsamer Stille“ soll eine „temporäre Gemeinschaft von Fremden“ herzustellen. „Out there is a field“ ist Barbara Kraus pur, Erlebnis und Überraschung, Text und Bewegung, Abenteuer und Langeweile (meine), in keinem Fall einzuordnen.

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Dschungel– „Das große und das kleine Pfüh“

Die zauberhaften Kostüme, erdacht und genäht von den sChülerinnen der Modeschule Michelbeuern, und die von Magdalena Zenz für ein Trio komponierte Musik, retten die Aufführung des von der Autorin Christine Rettl dramatisierte Kinderbuch aus dem Jahr 1993 „Ds große und das kleine Pfüh“. Die neue Formation ArtistStrett zeigt die Suche nach dem Pfüh als Musical im Dschungel .

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Szene Bunte Wähne – Tanztheater für Kinder

Das Tanzfestival für Kinder und Jugendliche, mit dem von den Kindern selbst gewählten Titel „Szene Bunte Wähne“, hat seinen angestammten Termin im Spätwinter, dann wenn Kinder lieber im warmen Theater sitzen als in Wald und Wiese zu toben, an das Ende der Theatersaison verlegt. Mit 14 Produktionen aus England, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Österreich bietet das Festival im Dschungel und im BRUT im Künstlerhaus wird an sieben Tage (15.–22. Juni) kleinen, jungen und Jugendlichen Zuschauerinnen Tanztheater der unterschiedlichsten Art geboten.

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Festwochen: „Mi gran obra“, David Espinosa

Mein großes Werk (ein ehrgeiziges Projekt)“ nennt der katalanische Tänzer, Regisseur und Choreograf David Espinosa die knappe Stunde mit der Compagnie Hekinah Degul. Nicht zu hoch gegriffen, sind doch 300 Darstelle_innen, Zwei- und Vierbeiner, beteiligt. Sie alle haben samt Bühnenbild und Soundinstallation in einem Kabinenkoffer Platz. Die ganze Welt als Miniatur. Groß gedacht, klein gemacht. Eine geniale Idee. Eine erstaunliche Performance.

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„break.out“: Ákos Hargitay im F23

Der Tänzer und Choreograf Ákos Hargitay hat sein Interesse am Urbanen Tanz (B-Boying, Locking, Popping, Electric Boogie, meinst als Breakdance zusammengefasst) bereits in mehreren Produktionen bekundet. Zur Kultur der Hip-Hop-Bewegung gehört es auch, neue Aufführungsorte zu erobern. Hargitays „break.out“, die NeuInszenierung der Open-Air-Show (September 2015) im Museumsquartier, findet demnach im noch nicht sehr bekannten F23, einer alten Sargfabrik in Wien-Atzgersdorf, statt. Neu inszenierte Wiederaufnahme der Open-Air-Show im Museumsquartier.

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Davide Dato: Neuer Erster Solotänzer


 Der Direktor des Wiener Staatsballetts Manuel Legris hat gestern, 26. Mai 2016, im Anschluss an die Vorstellung von Don Quixote Davide Dato zum Ersten Solotänzer der Compagnie ernannt. Der aus Italien stammende Tänzer war an diesem Abend in der vom Publikum umjubelten und mit Standing Ovations bedachten Wiederaufnahme von Nurejews Ballettklassiker als Basil zu erleben.
Davide Dato ist in dieser Spielzeit noch am 5. Juni 2016 als Zigeuner in Don Quixote, am 7. und 11. Juni in Bella Figura im dreiteiligen Abend Van Manen | Ekman | Kylian sowie in der Nurejew Gala am 26. Juni 2016 als Faun in The Four Seasons sowie Birbanto im 1. Akt von Le Corsaire zu erleben.

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"Don Quixote" – ein Fest im Repertoire

Auch eine Repertoire-Vorstellung kann zu einem Fest werden. Die frisch gebackene Erste Solotänzerin Kiyoka Hashimoto tanzte ihre Rolle, Kitri, mit Verve und Charme. Ihr Partner, Davide Dato ersprang sich voll Energie die Ernennung zum Ersten Solotänzer. Obwohl das Publikum keine Ahnung von dem Avancement hatte, spendete es beiden Solistinnen nach jedem Solo, jedem Pas de deux nie enden wollenden Jubel.

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Michael Turinsky: „Second Skin“

Michael Turinsky, Tänzer, Choreograf und Philosoph, unterhält das Publikum im Tanzquartier mit seinem neuen Solo: „The second Skin – turn the beat around“. Ob im grauen Hoodie mit Mausohren oder im Pelz mit Goldkette, Turinsky ist immer überzeugend, doch will er diesmal die Zuschauerinnen weniger überzeugen als zum Lachen bringen. Und das tut die Hip-Hop-Generation ausgiebig.

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Soiree der Ballettakademie + Jugendkompanie

Mit tosendem Applaus bedankten sich Freundinnen, Freunde, Verwandte, Kolleginnen und Kollegen bei den Studierenden der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, verstärkt durch die Mitglieder der Jugendkompanie (Absolvent_innen der Akademie). Zur Phantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ von Peter Tschaikowski hat Evelyn Téri das bekannte Thema choreografisch variiert. Im zweiten Teil des Abends in der Volksoper zeigte das engagierte Ensemble Natalia Horecnas abwechslungsreiche Choreografie „Malerei eines Traumes“. Selbstverständlich war auch das Leitungsteam der Ballettakademie, allen voran der künstlerische Leiter, Manuel Legris (zugleich Chef des Wiener Staaatsballetts), anwesend.

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Jane Gardam: "Eine treue Frau"

Das Ehepaar Betty und Edward Feathers kennen die Leserinnen der englischen Autorin Jane Gardam bereits. In „Ein untadeliger Mann“ wird die Lebens- und Ehegeschichte zweier Raj-Waisen, aus der Sicht Edwards geschildert. Im zweiten Teil der Trilogie ist Betty dran. Nicht nur ihre Jugend ist eine andere, auch der Verlauf des Ehelebens. Was beide eint ist die unverbrüchliche Liebe für und die Achtung vor einander. Ein eleganter, ruhiger und dennoch aufregender Roman.

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