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Nurejew Gala 2016 mit neuen Choreografien

So wie die Nurejew-Gala zum Abschluss der Ballettsaison ist auch die Hochstimmung des Publikums bereits Tradition. Das Glanzlicht des abwechslungsreichen vierstündigen Abends setzte der Direktor selbst. Manuel Legris begeisterte mit seiner Partnerin Isabelle Guérin, wie schon im Vorjahr, das Wiener Publikum. Gekrönt aber wurde dieser Gala von einer üppigen Reihe von Avancements.

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„sicht:wechsel“: Performance Claire Cunningham

Zum 4. Mal hat in Linz das integrative Festival „sicht:wechsel“ stattgefunden. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung beteiligten sich an Workshops, Gesprächsrunden und Präsentationen unterschiedlicher künstlerischer Sparten. Einer der Höhepunkte war die Performance der schottischen Künstlerin Claire Cunningham. Ihr Solo „Give me a reason to live“ tanzt sie auf Krücken.

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Marie Antoinette: Glänzendes Debüt für Yakovleva

Ein Ereignis am Ende der Wiederaufnahme von Patrick De Banas zweiaktigem Ballett „Marie Antoinette“ in der aktuellen Neufassung. Maria Yakovleva debütierte in der Titelrolle und gab dem Abend unerwartete Intensität und Tiefe. Ein Debüt feierten, zurecht, auch Kiyoka Hashimoto, wie Yakovleva Erste Solotänzerin, als Schatten, Géraud Wielick als Das Schicksal . Auch zwei Corps-Tänzerinnen reüssieren in Solorollen. Oxana Kiyanenko tanzte zum ersten Mal Madame Elisabeth, die Schwester Ludwig XVI.,  Erika Kovoácevá debütierte als  Maria Theresia.

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Natascha Mair, Nina Tonoli: Luftige Zwillinge

Natascha Mair und Nina Tonoli haben ihre bisherige Karriere als Zwillinge erlebt. Dabei hatten sie sich vor ihrem Engagement ans Wiener Staatsballett gar nicht gekannt. Tanzt Mair virtuos und bravourös, so verkörpert Tonoli Grazie und Eleganz.

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Sommerszene Salzburg: Cie.Willi Dorner „every-on

Mit seiner neuen Produktion „every-one“ für acht TänzerInnen ist Choreograf Willi Dorner Gast der Sommerszene Salzburg. Wie schon die erfolgreiche Performance „bodies in urban spaces“, bewegt sich auch „every-one“ im städtischen Raum. Dorner zieht mit dem Stück eine Parallele zwischen den 1920er-Jahren und heute, Beide Epochen sind von unterschiedlichen aber gleich gravierenden Entwicklungen und Umwälzungen geprägt.

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Giraffen summen im Dschungel

Das Schönste kommt, wenn die Performance der drei Darsteller_innen der schallundrauch agency zu Ende ist. Dann dürfen die Babys die gepolsterte Bühne erobern und so tun als wäre es ihr Zuhause. Performance darf man die die 30 Minuten in der kleinen gepolsterten Arena im Studio des Dschungel-Kindertheaterhauses gar nicht nennen. Es ist eine bekrabbelbare Installation mit bunten Sitz- und Spielelementen, in der gesungen, erzählt und vorsichtig getanzt wird. Die Eltern sitzen glücklich am Rand, während sich die Windelkinder die Aktion kaum beachten. Sie spielen ihr eigenes Theater.

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Belvedere: Inspiration Fotografie

Das Verhältnis der Maler im ausgehenden 19. Jahrhundert zur eben erfundenen Fotografie thematisiert eine Ausstellung in der Orangerie des Unteren Belvederes. Hans Makart und Gustav Klimt im Untertitel dienen als Zugpferde, doch in Wien lebten nicht nur die Fürsten, sondern auch jede Menge Höflinge, die von dem neuen Medium sehr schnell fasziniert waren. Erst später wurde die Fotografie von den Malern als Konkurrentin empfunden.

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Festwochen: Dimitris Papaioannou „Primal Matter“

Der menschliche Körper, nackt oder bekleidet, steht im Mittelpunkt von Dimitris Papaioannous Dialog mit Michalis Theophanous: „Primal Matter“. IZum Abschluss der Wiener Festwochen zeigten die beiden Performer das expressive und auch witzige Werk im Museumsquartier. Das Publikum zeigte sich beeindruckt und dankte mit lebhaften Applaus und Pfiffen, als wärs ein Popkonzert gewesen.

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ImPulsTanz 2016: 14. Juli – 14. August

Zum 33. Mal dreht sich in Wien vier Wochen lang so ziemlich alles um den Tanz und die Performance. 53 Künstler_innen und Compagnien zeigen 65 Produktionen, sehr oft an mehreren Abenden. Stolz kann ImPulsTanz-Chef Karl Regensburger melden, dass 14 dieser Tanz-Performances Uraufführungen sind. Gehüpft, gesprungen, gespielt, gesungen und auch geplaudert wird nahezu in der ganzen Stadt, in Theaterhäusern, Museen, Galerien, Studios und der Burgtheater Probebühne.

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"Friedrich Kiesler. Lebenswelten" im MAK

Ein Visionär und Utopist, ein Universalkünstler und Vorausdenker war der 1890 in Czernowitz / Österreich-Ungarn geborene Architekt Friedrich Kiesler. Nach drei, Teilaspekte in Kieslers Werk beleuchtenden Ausstellungen in Wien (Museum des 20. Jahrhunderts, 1988; Historisches Museum der Stadt Wien/ Wien Museum, 1997; Theatermuseum, 2013), zeigt nun das MAK eine alle Aspekte in Kieslers vielfältigre Arbeit und sein grenzüberschreitendes Denken zusammenfassende Ausstellung mit demauch den Menschen Kiesler berücksichtigenden Titel „Lebenswelten“

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