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Robert Gabdullin: Neuer Prinz in "Schwanensee"

Mit Maria Yakovleva als Odette / Odile hat Robert Gabdullin sein Debüt als Prinz Siegfried in Rudolf Nurejews Choreografie „Schwanensee“ gegeben. Dieser neue Prinz tanzt sauber, wirkt aber ziemlich steif. Den strahlenden Glanz erhielt der Abend durch Maria Yakovleva, mit vollem Köpereinsatz, differenzierter Mimik und einer frappierenden Wandlungsfähigkeit. Tatsächlich, auch am 29. Mai 2017 tanzte in der Staatsoper dieselbe Erste Solistin Odette im weißen und Odile im schwarzen Tütü. Mehrmals wurde sie am Abend vom hingerissenen Publikum vor den Vorhang gerufen. Mit ihr bejubelt wurde auch der Dirigent, Alexander Ingram, der genau weiß, dass Ballett auf der Bühne stattfindet und nicht im Orchestergraben.

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Im Repertoire: „Schwanensee“ mit Nina Poláková

Eine Repertoirevorstellung, wie sie sein soll: konzentriert, schmeichelnd, aufwühlend und begeisternd. „Schwanensee“ zum 229. Mal in der Choreografie von Rudolf Nurejew. Zurecht wurden Ensemble, Orchester samt den Protagonist_innen – Nina Poláková: Odette / Odile, Vladimir Shishov: Prinz Siegfried, Andrey Kaydanovskiy: Zauberer Rotbart und Paul Connelly: Dirigent – mit lautstarkem Applaus aus dem Parkett  und Bravorufen vom Stehplatz bedankt.

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Strawinsky-Ballettabend mit neuer Besetzung

Zum fünften Mal wurde der Ballettabend zur Musik von Igor Strawinsky, kreiert von drei Tänzern des Wiener Staatsballetts, vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen. In Eno Peçis „Petruschka“ und auch in Andrey Kaydanovskiys „Feuervogel“ waren einige Debüts zu bewundern. András Lukács ließ in „Movements to Strawinsky“ die bewährten sechs Paare tanzen. Ein Genuss, immer von Neuem.

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Bruno Pellandini Lesung in Wien

Fast wäre Pernilla die Zimmerdecke auf den Kopf gefallen, doch stattdessen fällt ihr, die sich längst von der Bühne verabschiedet hat, die Liebe zu.
In dem Roman „Dieses altmodische Gefühl“ erzählt Bruno Pellandini von Pernilla und Ildefons, mit viel Gefühl, stilsicher und humorvoll. An zwei Abenden wird der Autor selbst aus seinem feinen Buch lesen.

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„Von der Mücke zum Elefanten“ – Dschungel Wien

Die Assoziation klappt sofort: Etwas Kleines kann auch groß sein, oder dazu gemacht werden, wie die Redewendung es ausdrückt. Das Kollektiv VRUM Performing Arts zeigt im Dschungel Kindern ab vier mit Tanz und Gesang, wie relativ Größenverhältnisse sind und dass es nicht nur auf Zentimeter, Kilo oder Liter ankommt. Eine energiegeladene, fröhliche Stunde, die die jungen Zuschauer_innen so richtig animiert hat.

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Laird Hunt: „Die Zweige der Esche“, Roman

Constanze zieht in den Krieg. Anstelle ihres Mannes, der zu schwach ist, Gewalt und Zerstörung zu ertragen. Als Mann verkleidet, unter dem erfundenen Namen Ash Thompson, erträgt sie alles, was der Krieg zu bieten hat, die Verwüstung des Landes, das Rauben, Vergewaltigen, Morden. Mit ein paar Äpfeln als Prvoviant zieht sie los und mischt sie sich unter jene, die den Tod vor Augen haben. Sie ist eine der Zähesten und Tapfersten und wird, nach einer alten Ballade, bald nur noch „Kavalier Ash“ genannt.

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"Schwanensee" mit Olga Smirnova, ein Erlebnis

Mit lautem Jubel und Bravorufen aus der russischen Loge nach jeder Variation wurden die Gäste aus Moskau, Olga Smirnova und Semyon Chudin, die im Ballett „Schwanensee“ die Hauptrollen getanzt haben, bedankt. Als Paar haben die beiden Mitglieder des Bolschoi-Ballettensembles schon quer durch Europa getanzt. Eno Peçi erhielt für seine Darstellung des Zauberers Rotbart mit wildem Flügelschlag, einem Feuervogel gleich, einen Sonderapplaus.

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Wiener Staatsballett: Junge Choreografen ’17

Seit 2003 organisiert der private Ballettclub der Wiener Staatsoper und Volksoper auf Initiative der Präsidentin, Ingeborg Tichy-Luger, ein Labor, in dem sich Tänzer und Tänzerinnen des Wiener Staatsballetts als Choreograf_innen erproben können. An zwei Abenden werden dem Publikum die Ergebnisse vorgestellt. Die Veranstaltung „Junge Choroegrafen ’17“, bei der 12 Tänzer_innen, manche bereits erfahren, die meisten aber blutige Neulinge, ihre Kreationen gezeigt haben, hat 2017 Anfang Mai im Theater Akzent stattgefunden. Das Publikum, darunter Sponsoren und hohe Diplomaten, zeigte sich nach nahezu drei Stunden mit Solos, Pas de deux und Gruppenstücken recht begeistert.

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Volksoper: Strawinsky-Ballettabend – aufpoliert

Mit teilweise neuer Besetzung sorgt die Folgevorstellung des dreifachen Ballettabends, choreografiert von den Tänzern Eno Peçi, András Lukács, Andrey Kaydanovskiy, für heftigen Beifall. Das Premierenfieber ist abgeklungen, die Schonzeit beendet, der Blick wird genauer. Auch wenn manche Tänzer_innen ihren ersten Auftritt für Strawinsky haben, ist der Abend nun Repertoire, doch keinesweges Routine, sondern frisch und aufregend, regiert vom Komponisten Igor Strawinsky.  Dirigent David Levi hat das richtige Tempo gefunden, und das Volksopernorchester folgt ihm mit Engagement und schönen Soloeinlagen.

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Volker Schlöndorff: „Rückkehr nach Montauk“

Ein Mann zwischen zwei Frauen. Die eine, Clara, ist die Gegenwart, er aber interessiert sich mehr für die andere, Rebecca, eine Liebe aus der Vergangenheit. Bei einem Ausflug nach Long Island, ins kleine Dorf Montauk, wo er und Rebecca einst ein paar glückliche Tage erlebt haben, will er die Liebe wiederbeleben. Doch einmal Versäumtes lässt sich nicht mehr nachholen. Ein schöner Film von Volker Schlöndorff, der dem Autor Max Frisch gewidmet ist.

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