Drei Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft, drei Tänzerinnen unterschiedlicher Bewegungssprache, drei Solos unterschiedlichen Charakters. Anni Kaila, Cat Jimenez und Hannah Timbrell haben mit dem Choreografen Elio Gervasi je ein sehr persönliches Solo erarbeitet. Unter dem Titel „Reise durch den Spiegel“ zeigten die jungen Tänzerinnen eine beeindruckende Leistung. Albert Castello hat den Sound jeder einzelnen auf den Leib komponiert.
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Seit den 1950ern besteht die Liaison zwischen dem Kristallglashersteller Swarovski und dem Wiener Opernball. Für das kommende Ereignis am 8. Februar 2018 haben Dolce & Gabbana die Tiara für die Damen des Eröffnungskomitees kreiert. Aus 702 Swarovski-Kristallen und „Xirius Chatons“ in den Farben „Crystal“ und „Golden Shadow“ sowie sechs roséfarbenen Blüten aus Emaille, die jedes einzelne Diadem zieren, entstand ein funkelndes Kunstwerk.
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Alte Märchen, die überraschenderweise im Hier und Jetzt spielen, erzählt der Romanautor Michael Cunningham in seinem amüsanten und auch verschreckenden Märchenbuch für Erwachsene „Ein wilder Schwan“. Mit Humor und Einfühlungsvermögen lotet er die von den ursprünglichen Erzählern nur oberflächlich gezeichneten Charaktere aus. Die, wie Cunningham, in New York lebende japanische Illustratorin Yuko Shimizu ergänzt den Text mit vom Jugendstil inspirierten Zeichnungen.
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In seiner neuesten Performance beschäftigt sich der aus Japan stammende Installations- und Performance-Künstler Michikazu Matsune mit der Vergänglichkeit und dem Leben im Jetzt. „For Now“ ist eine leise, überaus feine, poetische Arbeit, die durch Bedachtsamkeit, Genauigkeit und hintergründigen Humor besticht.
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Im Rahmen des Festivals für neues Musiktheater “out of control” zeigt das bernhard. ensemble, wie man heute Ludwig van Beethovens 5. Symphonie neu hören und auch sehen kann. Mit elektronischen Kompositionen von Wolfgang Mitterer, Bernhard Fleischmann, ASFAST und Ursula Winterauer + Fauna wird Klassik in Zeitgemäßes verwandelt. Die Tänzerin und Choreografin Anna Hein verwandelt mit fünf Performer*innen die neue Musik in Körpersprache. Exzentrisch, fantasievoll und intensiv, wie auch Kostüme und Ausstattung von Devi Saha. Idee und Regie steuert Ernst Kurt Weigel bei.
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So großartig, faszinierend und hinreißend kann Krieg sein. Selbst die Toten, begraben unter abertausend blutroten Federn, strahlen Schönheit und Würde aus. Die chinesische Tänzerin und Choreografin Yang Liping erzählt mit ihrer Compagnie Contemporary Dance von einem mythischen Ereignis, der Schlacht von Gaixia, 202 v. Chr. „Under Siege / Unter Belagerung“ nennt sie ihr Stück, das im Festspielhaus St. Pölten die deutschsprachige Premiere feierte. Immer wieder fordert das nach fast zwei Stunden keineswegs ermüdete Publikum die Verbeugungszeremonie zu sehen, eine Performance nach der Performance. Der Applaus will nicht enden.
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Eugen Kallmann, trotz seiner Exzentrik beliebter Lehrer am Gymnasium in K. (diesmal irgendein bedeutungsloser Ort in Norrland, und nicht Kumla in Südschweden, wo der Autor Håkan Nesser geboren ist und viele seiner Romane spielen lässt), hat eine besondere Gabe: Er sieht in die Seelen der Menschen und erkennt, ob sie gemordet haben. Deshalb schaut er niemanden in die Augen, weiß aber um einen unentdeckten Mord. Dieses Wissen nimmt er allerdings ins Grab mit, als er in der Nacht unglücklich über eine steile Treppe stürzt und sich das Genick bricht. Oder wurde er gestoßen? Wer ist dann sein Mörder? Das sind nicht die einzigen Rätsel, die es in Nessers jüngstem Roman zu lösen gilt.
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Ein neues Paar – Nina Poláková mit Robert Gabdullin – ist in Frederick Ashtons Ballett „Marguerite et Armand“ zu sehen; Liudmila Konovalova hat von Poláková den Adagio-Satz in Kenneth MacMillans Choreografie zu Sergej Rachmaninows Klavierkonzert übernommen. Im letzten Satz tanzt Ioanna Avraam, wie vorgesehen ohne Partner, im 1. Satz hat Denys Cherevychko mit Natascha Mair eine neue Partnerin.
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Eine Frau in der Männerwelt. Die junge Französin Lili sehnt sich nach dem Meer und der totalen Freiheit. Illegal reist sie nach Anchorage, dem Hafen in Alaska, um auf einem Fischtrawler anzuheuern. Der Kapitän der Rebel akzeptiert „den Spatz“ auch ohne Pass und Visum. Sie wird härter arbeiten als die Männer, Hunger, Verletzungen, Kälte und Krankheit überstehen.
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Die wundersame Reise des makemake-Teams im Dschungel. Nach dem gleichnamigen Buch von Judith Schalansky blättert ein Quartett aus zwei Musikern, einer Schauspielerin und einer Tänzerin im „Atals der abgelegenen Inseln“ und lädt das Publikum zu einem abenteuerlichen Inselhopping ein, das Realität mit Fantasie vermischt und von Gegenden erzählt, von denen nicht nur Zehnjährige, für die das Stück konzipiert ist, noch nie gehört haben.
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