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Tanz*Hotel – Werkschau 15

AAR – Art*Act Kunstverein (Artist at Resort) ist eine Produktion von Tanz*Hotel zur Förderung von Künstler*innen. Unter der künstlerischen Leitung und Betreuung von Bert Gstettner arbeiten sie, oft zum ersten Mal, an einem Werk, das als Uraufführung vor Publikum gezeigt wird. In der 15. Werkschau von „Art*Act“ zeigten Andrea Nagl, Iris Dittler und die jungen Tänzerinnen Eva Sommer, Miriam Kruppa und Desi Bonato (Verein UFO) ihre Performances.

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Ryoji Ikeda: “micro | macro / the planck universe”

Mit dem, was so riesig ist, dass wir es nicht sehen können, dem Universum, und auch mit dem, was so winzig ist, dass wir es zwar mathematisch ausdrücken, aber nicht wirklich messen können, die kleinsten Teile des Universums, die Strings, befasst sich der Komponist elektronischer Musik und bildende Künstler Ryoji Ikeda. Er zeigt auf zwei Projektionsflächen das Unsichtbare, unfassbar bleibt es dennoch. Eine Ausstellung, eine Abenteuerreise im Lehnstuhl. Fantastische visual art.

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Barbara Ungepflegt: „Glaube, Siedlung, Hoffnung“

Im kleinen Helmut-Zilk-Park leuchten goldene Kuppeln. Die Hunde, die ansonsten hier verkehren und sich entleeren, sollen keine Chance mehr bekommen, doch Mieter, Käuferinnen sollen angelockt werden, denn ein neues Innenstadtviertel unter alten Bäumen wird hier entstehen, das Ressort Philipphof Parkside. Barbara Ungepflegt, Performerin und Konzeptkünstlerin, ist die Architektin dieser „Premiumappartements in Toplage“, deren Musterhäuser nur kurze Zeit, bis zum 1. Juni 2018, besichtigt werden können.

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„Rakete“, Minifestival im Tanzquartier Wien

Choreografie & Performance einer neuen Generation“ untertitelt das Tanzquartier Wien die erste Ausgabe eines neuen Formates, das sechs höchst unterschiedliche nationale und internationale Arbeiten auf die Bühne oder die Leinwand gebracht hat. Manches fesselnd, auch bewegend, anderes sogar begeisternd. Möglichkeitsräume werden eröffnet, Zukunftsräume gezeigt, und Humor hat auch nicht gefehlt. Die unterschiedlichen Performances ergeben als Resultat ein „Gelungen.“

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Ballett: „Cendrillon“, Volksoper

Noch zwei Mal ist Thierry Malandins Märchenballett „Cendrillon“ (Aschenbrödel) zur Musik von Sergej Prokofjew in der Volksoper zu sehen. Mila Schmidt, die Premierenbesetzung, tanzt die Titelrolle, berührend, ausdrucksvoll und elegant. Am 23. und 26. Mai 2018 zeigt die Volksoperncompagnie des Wiener Staatsballetts das Märchen, das für den Choreografen Malandin eine Geschichte von heute lebenden Menschen ist, garniert mit Elfen, die Cendrillons tote Mutter begleiten.

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kunststoff: „Und die Erde ist doch eine Scheibe“

Im Dschungel, dem Wiener Theaterhaus für junges Publikum, hatte bereits im April 2018 die neue Produktion des jungen österreichischen Performancekollektivs kunststoff rund um Christina Aksoy, Waltraud Brauner, Raffaela Gras und Stefanie Sternig Premiere. Nun hat „Und die Erde ist doch eine Scheibe“ bereits seine erste Wiederaufnahme, im Juni 2018 folgen weitere Vorstellungen. Das Stück ist ab 8 Jahren angesetzt. Das ist ob der Thematik mutig, geht aber auch an den Vormittagsterminen für Schüler*innen sehr gut auf: Der bisherige Erfolg der klug konzipierten und auch für die jüngeren Besucher*innen unterhaltsam und kurzweilig auf die Bühne gebrachten Produktion verspricht weitere Wiederaufnahmen für den Herbst.

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Wael Shawky: „The Song of Roland: Arabic Version“

Mit seiner ersten Theaterarbeit stellt sich der bildende Künstler und Filmregisseur Wael Shawky im Rahmen der Wiener Festwochen 2018 im Theater an der Wien vor. Mit 18 Musikern und Sängern zeigt er einen Teil seiner Übersetzung des „Rolandsliedes“ aus dem 11. Jahrhundert ins Arabische und gibt der Heldensage aus der Zeit Kaiser Karl des Großen eine neue Perspektive. „The Song of Roland: The Arabic Version“ schließt an seine Film- Trilogie „Cabaret Crusades“ mit „The Horror Show File“, „The Path do Cairo“ und „The Secrets of Karbala” an und ist, nebst all der Tiefe des Gedankens, eine großartige, magische Stunde.

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Dries Verhoeven: „Phobiarama“, Wiener Festwochen

Eine „Geisterbahnfahrt des Unheimlichen und der neuen Ängste unserer Gesellschaft“ verspricht das Programmbuch der Wiener Festwochen. „Phobiarama“, konzipiert vom „für seine provokanten Projekte bekannten“ niederländischen Künstler Dries Verhoeven, ist eine fast einstündige Fahrt im Kreis mit einem Autoscooter auf Schienen. Die Gäste werden mit ohrenbetäubenden Geräuschen und Gebrüll beschallt, ab und zu blinken die Displays kleiner Videoscreens auf. Eine Stunde kann sehr lang sein.

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Martin Prinz: Die unsichtbaren Seiten, Biografie

Der österreichische Autor Martin Prinz ist gerne unterwegs. Als Langstreckenläufer folgte er den Fluchtwegen des Bankräubers, „Pumpgun-Ronnie“ und schreibt seinen ersten Roman, „Der Räuber“. Später durchquert er die Alpen, wandert 2500 Kilometer von Triest nach Monaco und erzählt davon auf mehr als 400 Seiten. Die vorläufig letzte Wanderung führt ihn von Wien nach Lilienfeld und in die Vergangenheit. Der Autor erzählt seine und seiner Familie Geschichte. Ein Roman über die Heimat Lilienfeld (in Österreich), doch kein Heimatroman der üblichen Sorte.

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Spitzwegerich: „Welcome to the insects”

Spitzwegerich, den kennt man als Heilpflanze und lernt ihn neuerdings auch als Theaterverein kennen. Ausgerechnet Insekten werden bei ihrer ersten Premiere auf der Bühne schwirren, wenn es heißt „Welcome to the insects“. Keine Angst, sollte einer der kleinen Schwirrflügler entkommen: Spitzwegerich hilft auch gegen Insektenstiche und -bisse.

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