ImPulsTanz hin, Festival und Party her – auch in der restlichen Welt wird getanzt. So lässt sich das Studio Fugu nicht nehmen, der Fortsetzung des erfolgreichen Abends „Bauhaus tanzt“ die zwei letzten Abende im Juli 2018 zu widmen. Am 30. und 31. Juli 2018. Aufführungsort ist das Brick5, wo jungen Künstler*innnen aller Sparten und ihren Projekten Unterstützung und auch Aufführungsräume geboten werden. Im Brick5 finden ncht nur Tanzperformances statt, ob Konzert oder Theater, Ausstellungen oder Filmvorführung – im Brick5 hat alles Platz und findet auch das richtige Publikum.
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Die sechs Cellosuiten von Johan Sebastian Bach sind Ausgangspunkt für die jüngste Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker. Die flämische Choreografin hat sich dabei mit dem kanadischen Meistercellisten Jean-Guhien Queyras zusammengetan, um Musik sichtbar zu machen. Bei der Ruhrtriennale 2017 uraufgeführt, hat sich das unschlagbare Trio Bach – Queyras – De Keersmaeker blitzartig an vorderste Stelle sämtlicher Hitlisten geschoben. Nach gut 40 Vorstellungen ist die Tournee nun in Wien gelandet. Für das ImPulsTanz Festival 2018 ist ausnahmsweise das Burgtheater geöffnet worden, und was sich sehen lassen will, hat zwei Stunden mehr oder weniger wach ausgeharrt, um danach pflichtschuldig den erwarteten Applaus zu spenden.
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„Néant / Leere“ ist ein Stück der Fülle, bei dem gelacht werden muss und geweint werden darf, das einen Kasperl und ein Kind, eine kreischende Frau mit Bart und einen kleinen, zartknochigen Mann, der im magischen Licht wie ein Röntgenbild wirkt, zeigt. „Néant“ ist ein Solo des kanadischen Tänzers und Choreografen Dave St. Pierre, mit dem er im Odeon das ImPulsTanz Festival 2018 eröffnet hat. Nicht alle Zuschauer*innen konnten die abwechslungsreiche Show genießen.
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Louise Lecavalier eröffnet mit dem Stück „Battleground“ die Tanzwerkstatt Europa 2018. Die Kanadierin Louise Lecavalier – weißblonde Ikone und Frontfrau von Edouard Locks Kompanie LaLaLa Human Steps – sprengte die physischen Gesetze des zeitgenössischen Tanzes mit einer bis heute ihresgleichen suchenden Technik, atemberaubender Präzision und explosiver Dynamik. Doch die Tanzwerkstatt Europa lockt das tanzinteressierte Publikum zwischen 1. und 11. August 2018 auch noch mit anderen Stars des zeitgenössischen Tanzes.
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Ludwig van Beethoven hat es dem Choreografen John Neumeier angetan. Für die 44. Hamburger Ballett-Tage hat er dem Komponisten einen ganzen Abend gewidmet. Nach der Uraufführung am 24. Juni 2018 war am 6. Juli 2018 die 3. Aufführung von „Beethoven Projek"t zu sehen. Neumeier hat den Abend in zwei Teile zerlegt, und ließ seine exzellente Compagnie im zweiten zur 3. Sinfonie in Es-Dur, der „Eroica“, tanzen. Dadurch ist “Beethoven-Projekt“, Neumeier beließ den Arbeitstitel dann als Gesamttitel seiner Kreation, fast zu einem Wiener Abend geworden. Hat doch Beethoven die „Eroica“, die Heroische Sinfonie, in Wien, in einer Privataufführung im Palais Lobkowitz, erstmals vorgestellt.
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Von der „unverwirklichbaren Liebe“ erzählt John Neumeier in seiner 1976 entstandenen Interpretation des Ballettklassikers „Schwanensee“. Auch mehr als 40 Jahre danach hat die Erzählung vom unglücklichen König, der seine Lieben – zur Kunst und zu einem Mann – nicht ausleben darf, immer noch ihre Gültigkeit, lässt staunen, rührt ans Herz. Es sind Menschen von heute, die Neumeier auf die Ballettbühne bringt. Im Rahmen der Hamburger Balletttage 2018 konnte das minutenlang geradezu tobende Publikum das wieder feststellen.
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Bei den von John Neumeier zu Saisonabschluss alljährlich veranstalteten Balletttagen ist jedes Mal auch eine Gastcompagnie zu sehen. 2018 ist es das kanadische Nationalballett aus Toronto, das mit drei unterschiedlichen zeitgenössischen Choreografien das Publikum begeistert.
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Nur noch kurze Zeit, bis 6. August, ist die eindrucksvolle Schau der Bilder des slowenischen Künstlers Zoran Mušič (1909–2005) im Leopold Museum zu sehen. Eine eindrucksvolle Ausstellung, die nicht versäumt werden darf. Nicht allein wegen Mušičs Erinnerungen an die Wochen im Konzentrationslager Dachau, die ihn nie mehr losgelassen haben. Auch die menschenleeren Landschaften, der Karst, eine versteinerte Wüste, die knorrigen Bäume ohne Blätter, und am Ende die blicklosen Porträts, von seiner Frau und ihm selbst, erzählen vom Leben, Fühlen und Sehen des Malers.
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Mit einer fulminanten, bestens konzipierten Gala hat das Wiener Staatsballett eine erfolgreiche Saison beschlossen. Nach dem Schlussapplaus eines begeisterten Publikums hielt Staatsoperndirektor Dominique Meyer eine Laudatio auf Ballettchef Manuel Legris, der zum Ehrenmitglied der Staatsoper ernannt worden ist. Nur wenigen Tänzerinnen / Tänzern ist im Lauf von mehr als 100 Jahren die rote Mappe mit der Urkunde überreicht worden. Das Publikum und die Compagnie reagierten gerührt und mit freudigem Applaus. Schließlich wird mit dem Titel nicht nur die Leistung Legris‘, sondern auch die seiner Compagnie geehrt.
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Seit 2012 nutzt das Kunsthistorische Museum den Theseustempel im Wiener Volksgarten für eine sommerliche Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Heuer lädt eine Installation des früh verstorbenen kubanischen Künstlers Felix Gonzalez-Torres zur Betrachtung ein. Zwei Lichterketten hängen vom Plafond, ringeln sich auf dem Boden zu einem leuchtenden Kreis. „Untitled“ (Lovers – Paris) nennt der Künstler das Werk, das an zwei liebende Menschen denken lässt.
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