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M. Stuart & M. Tompkins: „Serious Fun“, ImPulsTanz

Mit einem Einblick in das offene Laboratorium zeigten Meg Stuart und Mark Tompkins im Arsenal, was sie mit ihren Freunden und Kolleginnen in dieser Woche so getan haben. Mit der nur lose strukturierten Performance wird als „urban Lab“ fortgesetzt, was als „rural Lab“ 2016 in dem kleinen französischen Dorf Arbecey begann, nämlich Material für ein Buch über Real Time Composition zu sammeln, das die amerikanischen Performance-Künstler Meg Stuart und Mark Tompkins gemeinsam schreiben wollen. "Serious Fun" nennt das Team die Einladung ins Labor, das so ernsthaft wie unterhaltsam ist. Für die Arbeitenden und die Teilnehmer*innen des ImPulsTanz Festivals 2018.

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Weltstar Gala 2018 im Volkstheater

Kirill Kourlaev, bis 2016 Erster Solotänzer des Wiener Staatsballetts und nun Schuldirektor und Produktionsmanager, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Weltstars aus ganz Europa nach Wien zu holen, um sie in einer Tanz Gala dem Publikum vorzustellen. Der Erfolg der ersten Weltstar Gala 2017 hat ihn und seine Frau Olga Esina, Erste Solotänzerin des Wiener Staatsballetts, ermutigt, heuer zwei Gala-Abende zu veranstalten. Die Weltstar Gala 2018 findet am 13. und 14. Oktober im Volkstheater statt.

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Dorothée Munyaneza: „Unwanted“, ImPulsTanz

Die ruandische Künstlerin, mit britischem Pass in Frankreich lebend, widmet ihre neue Performance den Kindern, die nach dem Völkermord in Ruanda nach einer Vergewaltigung geboren sind. Ein Jahr nach der Uraufführung im Festival von Avignon zeigen Munyaneza und ihr Team „Unwanted“ im Rahmen von ImPulsTanz im Odeon.

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Marie Chouinard: RADICAL VITALITY, SOLOS AND DUETS

Mit 30 Miniaturen aus 40 Jahren choreographischen Schaffens der großen kanadischen Künstlerin Marie Chouinard präsentiert das ImPulsTanz Festival im Volkstheater eine Retrospektive, die einen Einblick in ein einzigartiges Werk ermöglicht, das in seiner Vielseitigkeit und Originalität seinesgleichen sucht. Wem Marie Chouinard bisher noch nicht bekannt war, der wurde mit Sicherheit neugierig auf ihre abendfüllenden Arbeiten gemacht, doch auch wer sie  bereits kennt – seit 1988 ist die Chouinard als Tänzerin und Choreografin regelmässig im ImPulsTanz Festival vertreten –, hat Neues entdecken können. Einige der kurzen Stücke hat sie aus den Skizzenbüchern heraus eigens für diese Performance zu tänzerischem Leben erweckt.

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Ákos Hargitay: Bodyparkour – ein neuer Tanzstil

Bodyparkour – ein neuer Begriff im Tanzlexikon. Der Choreograf, Tänzer und Workshopleiter Ákos Hargitay hat die Verbindung aus Body (Körper) und Parkour geschaffen, um den von ihm entwickelten Tanzstil zu definieren. Bodyparkour ist die Grundlage seiner Choreografien; Bodyparkour dient als Basis seiner Workshops, die er für Jung und Alt anbietet, auf der Matte oder im Metallgerüst The Cube; im geschlossenen Raum oder unter offenem Himmel, bei Sonnenschein und, gewürzt mit besonders viel Spaß, auch im Regen.

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Oberleithner & Chowaniec: i Choreography

Auf dem Wiener Heldenplatz, einem so beladenen Ort, zu Füßen des Altans, von dem Adolf Hitler am 15. März 1938 den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich verkündete, zeigten 16 PerformerInnen unterschiedlichen Alters und verschiedener Hautfarbe mittels einer „Somatischen Demonstration“, wie mit Geschichte und der Gestaltung zukünftigen Zusammenlebens umgegangen werden kann. „ iChoreography – Conversations; A Somatic Demonstration“ nennen die beiden Choreografinnen / Performerinnen, Valerie Oberleithner und Magdalena Chowaniec, ihre Arbeit für das ImPulsTanz Festival 2018. Es ist die Fortführung und Weiterentwicklung einer partizipativen Performance, die die beiden Künstlerinnen im März 2018 unter dem Titel „iChoreography Kurort, – eine Therapie Performance“ mit fünf Teenagern im WUK veranstaltet haben.

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Andrea Camilleri: „Jagd nach einem Schatten“

Einer der produktivsten und erfolgreichsten Autoren Italiens hat auch mit 93 Jahren nichts von seiner Fantasie und Erzählfreude verloren. Mit seinem neuen Roman, „Jagd nach einem Schatten“, vermischt Andrea Camilleri historische Tastsachen mit seiner Vorstellungskraft, erzählt vom undurchsichtigen Leben des Samuel Ben Nissim Abul Farag, und erfindet, was nicht bewiesen werden kann. Er verfolgt einen Schatten.

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Choy Ka Fai: Performances und Ausstellung

Dreifach ist der in Berlin lebende Künstler aus Singapur Choy Ka Fai bei ImPulsTanz 2018 vertreten. Die hintergründigen Performances „Dance Clinic“ und „UnBearable Darkness“ spielen mit der, mitunter unverlässlichen, Technik, mit Wissenschaftsgläubigkeit und Kultfiguren. Die Ausstellung „The Wind that Cuts the Body“, wie die Vorstellungen, im Odeon zu sehen, dokumentiert Choy Ka Fais Auseinandersetzung mit Butô und Tatsumi Hijikata, einem der Gründer des Ankoku Butô („Tanz der Düsternis“). Bei Choy Ka Fai gilt aber immer der schöne italienische Satz: „Se non è vero, è ben trovato.“ Heute würde man sagen: Sind es keine Fakten, so ist es beste Fiction.“

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Ofelia Jarl Ortega: „B.B.“ (Museumsversion)

Im Rahmen von [8:tension] / ImPulsTanz Festival zeigt die junge Choreografin Ofelia Jarl Ortega im mumok mit der Tänzerin Alexandra Tveit „B. B.“ eine Performance mit Musik und Lichteffekten. Ironie oder Sarkasmus oder einfach nur Emanzipationsprozesse in der Disco?

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Karin Pauer: five hundred thousand years …

In den Museumsräumen des mumok hat die junge österreichische Choreografin Karin Pauer ihre neue Arbeit five hundred thousand years of movement präsentiert. Die Einladung im Rahmen der Reihe [8:tension] des internationalen Tanzfestivals ImPulsTanz 2018, dessen Stipendiatin Pauer bereits 2009 (danceWeb) und 2012 (TURBO Residency) war, ist logisch, die räumliche Entscheidung für die klimatisch tiefgekühlten Kellerräume des Museums moderner Kunst im Wiener Museumsquartier weniger.

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