Der volle Titel der Show ist lang und auf Englisch: „This is what happened in the Telephone Booth“, klingt aber nicht besser als der Deutsche: „Das ist es, was in der Telefonzelle geschah“. Tanz.Schau.Spiel ist die Kennzeichnung des einstündigen Abends. Die Uraufführung am 14. 11. erheiterte und begeisterte das Publikum im Off -Theater.
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Wer zählt die Stars und nennt die Namen, die tanzend hier zusammenkamen, und auch heuer wiederkommen werden? Aus Moskaus Großem Haus und von der Amstel Gestaden, aus Mailand, Wien und von der Themse, aus allen Richtungen kommen sie, um tanzend und springend Freude zu bereiten. Kurz und prosaisch: Zum dritten Mal lädt Kourlaev & Esina Production (Olga Esina und Kirill Kourlaev) das Publikum zu einem Galaabend mit Weltstars des Balletts; zu einer Weltstargala, wie sie jede Großstadt, die Tanz und Ballett hoch hält, alljährlich bietet.
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Schwarz-Weiß-Fotos und Wortspenden vereinen Linde Prelog und Peter Reichert zu ihrem zweiten Wort-Bild-Band mit überraschenden Ein- und Ausblicken und amüsanten Gedichten. Schon der erste Band, „Wiener Mischung“, zeigt Reicherts besonderen Blick und der Schauspielerin Prelog Talent für knappe, assoziative Geschichten.
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Die österreichische Choreografin und Performerin Mirjam Sögner versucht in der Performance „Speaking Volumes“ geologische Formationen nachzuvollziehen. Mit Ana Laura Lozza und Luan de Lima gelingt das zur Musik von Samuel Hertz recht plastisch. Die österreichische Erstaufführung am 7.11. im brut im Kosmos ist vom Publikum freundlich aufgenommen worden.
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Die Choreografin Christine Gaigg verlässt sich immer weniger auf den Ausdruck des Körpers, auf Bewegung und Musik, die durch Emotionen zur Erkenntnis führen. Auch der letzte Teil ihrer Trilogie über Sex und Sexualität im Laufe der vergangenen 40 Jahre wird vom Wort beherrscht, kommt aus dem Kopf und wendet sich an den Kopf. Nach „Maybe the way you made love twenty years ist the answer?“ (2014 + 2018) und „Meet“ (2018) beendet „Affair“ das Geplauder. Premiere war am 7. November im Tanzquartier.
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Zum ersten Mal wird das 1967 vom New York City Ballet uraufgeführte Ballett „Juwelen“ von George Balanchine (1904–1983) komplett vom Wiener Staatsballett gezeigt. Mit dem Werk, dessen drei Teile nach Edelsteinen benannt sind, hat Balanchine das erste Ballett geschaffen, das keine Geschichte erzählt, sondern reiner Tanz. Smaragde, Rubine und Diamanten wurden vom Premierenpublikum kräftig bejubelt.
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Die „Odyssee eines Neuropsychologen“ nennt der Engländer Paul Broks sein jüngstes Buch: „Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne“. Für die Leserin ist es eine Odyssee durch die Gedankenwelt und die privaten und beruflichen Erlebnisse des klinischen Psychologen. Ausgangpunkt des Nachdenkens über Tod, Trauer und den Wert des Lebens ist der Krebstod der Ehefrau von Broks, den er nur schwer verkraften konnte.
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Sanja Tropp Frühwald und Till Frühwald sind nicht nur gemeinsam die Basis von VRUM, Performing Arts Collectiv, sondern mit Jaša und Maja auch eine Familie. Die Regisseurin Sanja interessiert sich für das Verhältnis von Vater Till und Sohn Jaša und warum ein Sohn so ist, wie er ist. Jaša hat darauf nur eine Antwort: „ich bin ich, ich bin doch nicht mein Papa.“ Daraus ist eine Intensive Performance entstanden, die Vater und Sohn, Jaša und Till Frühwald, gemeinsam auf die Bühne des Dschungel zeigen. Die Uraufführung am 1.11. war ein voller Erfolg.
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Fünf Theaterstudent*innen haben das Glück, unter hundert Bewerber*innen ausgewählt zu werden, um an der renommierten Piscator-Schauspielschule das Fach Regie zu studieren. Der Lehrer, Korbinian Brandner, wird als Gott angehimmelt, ist zugleich als Teufel verrufen. Im Prolog wird erklärt, dass einer aus der Runde sterben wird, und es ist bald klar, wer von den Fünfen das sein wird. Christiane Neudecker hat mit „der gott der stadt“ einen rätselhaften, vielschichtigen Roman geschrieben, doch der Schichten sind zu viele, was die Autorin mitteilen will, wird nicht ganz deutlich.
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25 Kinderlieder samt Noten in einem herzig illustrierten Buch zusammengefasst, was Neues, Besonderes, Einmaliges? Tatsächlich, nicht nur, dass die Lieder in vier Sprachen, eine davon, die des Haupttitels, in der Minderheitensprache Ladin, sondern auch weil der Autor, André Comploi, moderne Technologien als Accessoires eingebaut hat. Ein sorgfältig editiertes, handliches, buntes Buch, das seit Ende November Schulen, Chöre und Familien erfreuen soll.
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