Heißer Sommer am Lavastrand, heiße Liebe, Meeresrauschen und fröhlicher Tanz: „Masurca Fogo“, vor mehr als 20 Jahren von Pina Bausch mit ihrem Ensemble einstudiert, ist das Richtige für ein Sommerfestival, wie das von ImPulsTanz. Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch ist auch in Wien, im ausverkauften Burgtheater, mit Jubel überschüttet worden.
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Der filmbegeisterte Choreograf Michael Laub bringt 200 Filmschnipsel auf die Bühne und lässt die zehn Darsteller*innen seines Ensembles Remote Control plappern, singen und tanzen. Zwei Stunden dauert es, bis das Puzzle zu einem bunten Bild aus Life-Auftritten, Original-Soundtrack und Videoclips zusammengesetzt ist. Das in Berlin im vergangenen Juni uraufgeführte Theater-Musik-Tanzstück war im Rahmen von ImPulsTanz im Akademietheater in Wien zu sehen. Leichte Unterhaltung, zur Freude des Publikums.
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Der Körper im Reagenzglas. Doris Uhlich ist konsequent, der Körper ist der Mittelpunkt ihrer Vorstellungen und Choreografien. Nicht nur physisch als Medium und Tanzkörper, auch gedanklich als Thema, um das sie kreist, „die Philosophie des Fleisches“. Auch in „Tank“, ein im März dieses Jahres im Tanzhaus NRW uraufgeführtes Solo, ist der Körper, eingeschlossen in einen gläsernen Zylinder, reales und gedachtes Zentrum. Im Rahmen von ImPulsTanz hat die Wiener Premiere im Odeon stattgefunden.
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Fulminante Eröffnung des ImPulsTanz Festivals: Tanzlin.z zeigt Johann Kresniks choreografisches Theater „Macbeth“. Bei der Wiener Premiere im Volkstheater waren sowohl Choreograf Johann Kresnik wie auch der Maler Gottfried Helnwein, dessen Bühnenbild neu gebaut worden ist, und der Komponist Kurt Schwertsik anwesend.
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Auf einem Hausboot in Amsterdam geben sich vier Menschen der Musik hin. Sie spielen Quartett. Ein Kind ist auch auf dem Boot, als ein Exsträfling die Gruppe überfällt, sie mit dem Messer bedroht und verletzt. Die Polizei trifft ein, der Verbrecher wird verhaftet, scheinbar ist alles wieder in Ordnung. In ihrem Roman „Denn es will Abend werden“, erzählt Anna Enquist, dass nichts mehr in Ordnung ist. Die Frauen und Männer sind schwer traumatisiert, und jede(r) versucht, alleine damit zurechtzukommen.
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Fünf junge Burschen wollen eine Party feiern. Einer kommt zu spät, und der ihn mit dem Auto abholen soll, hat einen tödlichen Unfall. Jahre später muss die Frage beantwortet werden, ob der Unfall ein bedauernswerter Zufall, Selbstmord oder gar ein Mord war. Ein Krimi mit dem Zweifel als Kommissar und dem Gewissen als Richter.
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Blutige Rache. Bei einem Treffen der Fürsten, beleidigt Gouverneur Morono den Fürsten Enya Hagan. Dieser zieht sein Schwert. Zur Strafe muss Hangan Seppuku, den rituellen Selbstmord, verüben. Seine Krieger, die Samurai, sind nun herrenlos, müssen als Ronin, umherwandelnde Personen, ihr Leben fristen. Doch sie schwören Rache, töten Morono und stoßen sich dann selbst das Schwert in die Seite. 47 Ronin sterben im Schnee durch Seppuku. „The Kabuki“, Herzstück des Repertoires, hat das Tokyo Ballet zu Saisonschluss in der Wiener Staatsoper gezeigt.
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Noch nie an der Wiener Staatsoper gezeigte Pas de deux waren die Attraktion der diesjährigen Nurejew-Gala. Sämtliche Solistinnen und Solisten des Wiener Staatsballetts durften sich in den zwölf Duos präsentieren, das Ensemble hatte, nach einem anstrengenden Jahr, Schonzeit. Inmitten der bejubelten Gäste aus St. Petersburg und Amsterdam, Anastasia Nuikina, Kimin Kim und Young Gyu Choi von Dutch National Ballet, zeigte Ballettchef Manuel Legris mit der Ersten Solotänzerin Nina Poláková, wie man auch ohne Showeffekte, Pirouettenwirbel und Hochsprungakrobatik ein Gala-Publikum hinreißen kann.
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Eros schwitzt. Géraud Wielick auch. Der belgische Tänzer, eine Stütze des Wiener Staatsballetts, wird bei der Nurejew-Gala ’19 den griechischen Gott der Liebe im romantischen Ballett „Sylvia“, choreografisch adaptiert von Manuel Legris, tanzen. Mit dem dritten Akt seiner „Sylvia“ beschließt Ballettchef Legris am 28. Juni den Galaabend und die Saison.
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Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Alles in Butter an der Ballettakademie, Blumen für die geschäftsführende Direktorin, Simona Noja-Nebyla, der künstlerische Leiter, Manuel Legris, zeigte sich hingerissen, das Publikum klatschte sich die Hände wund, schließlich hüpfte der eigene Nachwuchs auf der Bühne. Das Schuljahr ist zu Ende, doch die Untersuchungskommission ist noch am Werk. Was soll’s, Schwamm drüber, Deckel drauf und die Hände in Unschuld gewaschen.
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