After the End and Bevore the Beginning” ist eine von toxic dreams in Zusammenarbeit mit dem Theatermuseum und der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste erstellte Videoinstallation, in der in fiktionaler Fortschreibung dessen, was in einem Film, einem Roman oder einem Theaterstück nicht zu sehen ist, gezeigt wird. Die Protagonistinnen einer Handlung steigen in ein Auto und schwätzen mit dem Chauffeur. Erzählen, wie sie vor den uns bekannten Ereignissen gelebt haben, oder was danach geschehen ist. Bis 31. Mai 2021 sind die neun Kurzfilme im Theatermuseum zu sehen.
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An allen Sonntagen im Februar lädt brut zur Reihe Sunday Screenings ein. Zu sehen sind Videopremieren und Artist Talks der Künstler*innen Jan Machacek & Oliver Stotz, Oleg Soulimenko & Jasmin Hoffer, Claire Lefèvre und Frans Poelstra. Das komplette Sunday Screening Programm wird bei freiem Eintritt auf der Website www.brut-wien.at gezeigt.
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Der Outstanding Artist Award, vom Bundesministerium für Kunst und Kultur (und auch einige andere Ressorts) für Künstler*innen, die herausragen oder auffallen, geschaffen, ist für das Jahr 2020 dem Verein MAD verliehen worden. Die Abkürzung MAD steht für Mixed Abled Dance, also Tanz und Performance für Kunstschaffende mit und ohne Behinderung. Der Preis wurde dem Verein für „künstlerische, organisatorische wie auch theoretische Qualität verliehen.
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Die Wiener Autorin Raphaela Edelbauer ist gerade mal 30 Jahre alt und schon mehrfach preisgekrönt. Nach dem „philosophisch-fantastischen“ (ORF) Roman „Das flüssige Land“, der auf allerlei Shortlisten genannt worden ist, widmet sie sich nun in dem „technisch-fantastischen“ Roman der Zukunft. „Dave“ ist der Titel der Science-Fiction und zugleich der Name einer hochentwickelten künstliche Intelligenz (KI), der kaum mehr etwas fehlt an Hirnschmalz, nur ein fühlendes Herz hat sie nicht.
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Noch im Frühling des Vorjahres hat John Neumeier sein „Ballett in Corona-Zeiten“ entwickelt und es am 6. September 2020 in Hamburg zur Uraufführung gebracht. Wie die Tänzer*innen bei den Proben den Abstand eingehalten haben, hat auch das Publikum auf Abstand sitzen müssen. Auf der Couch kann am 24. Jänner Neumeiers jüngste Choreografie auf Arte TV und später in der Mediathek Arte.concert angesehen werden. Leider erst spät am Abend, doch es gibt Trost für alle, die keine Nachteulen sind: Auf Arte concert ist das Ballett bis 23. April jederzeit zu genießen.
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Lockdown verlängert, Grundbedürfnisse nach Tanz, Performance und Theater werden nicht erfüllt. Freitesten heißt jetzt „Eintrittstest“, neuer Name, gleiche Bedingungen. Genaueres weiß man noch nicht. Nomaden sind es gewohnt, neue Rastplätze zu finden. Im brut ist man das Reisen und Suchen nach Aufenthaltsorten durch die erzwungene Ausweisung aus dem Stammhaus tatsächlich seit Jahren gewohnt. Es wird nicht protetiert und gejammert, sondern einfach gespielt, wenn kein Dach vorhanden, keine Tür offen ist, dann sind wir eben online dabei.
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Wenn die Kamera am 1. Jänner durch den Saal gewandert ist, wars ein trauriger Anblick. Das Parterre, der Balkon, die Logen; kalt und leer. Auch ausgewählte Prominenz durfte den verordneten Lock down nicht durchbrechen. Der spärliche Applaus kam aus dem Internet. Aber die beiden bereits traditionellen Tanzeinlagen konnten wie geplant stattfinden. Sie waren bereits in der sommerlichen Lücke gedreht worden.
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Mit einem Titel, der eher auf eine Komödie denn auf einen Krimi schließen lässt, hat die Dänin Katrine Engberg Kritiker*innen und Leser*innen gleichermaßen erobert: „Krokodillevogteren /Krokodilwächter“ ist 2016 in Kopenhagen erschienen, zwei Jahre später war die deutsche Übersetzung auf dem Markt. Da hatte sie schon die nächsten zwei Bände fertiggestellt. Inzwischen sorgt in Dänemark bereits der 5. Band für Spannung. Engbergs Romane erscheinen in 20 Ländern.
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In ihrem neuen Roman, „Gesicht im blinden Spiegel“ blickt Brita Steinwendtner mehr als 150 Jahre zurück und berührt mit ihrer feinen, poetischen Erzählung von Krieg und Frieden doch auch die Gegenwart. Mit 16 Jahren und lautem Hurra zieht der deutsch-böhmische Trompeter Johannes Czermak in den Krieg. In der Schlacht bei Königgrätz will er seine Heimat Österreich gegen die Armee der Preußen verteidigen. Schwer verletzt bleibt er auf dem Schlachtfeld liegen.
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Zweimal verschoben und endlich aufgeführt – als Geistervorstellung. Die Premiere der für 24. November geplanten Vorstellung Martin Schläpfers und des neu formierten Ensembles des Wiener Staatsballetts mit „Mahler, Live“ hat am 4. Dezember vor Tanzjournalist*innen und Mitarbeiter*innen endlich stattgefunden. Eine Belohnung für die hart arbeitenden Tänzer*innen. Applaus war verboten, er wäre wohl zu dünn gewesen.
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