Eine Tanzaufführung, wie sie sein soll. Mit „-gate“ zeigt Inge Gappmaier, wie ausdrucksstark Tanz auch ohne Worte sein kann. Mit der Choreografin tanzen Olivia Hild, Nanina Kotlowski und Patric Redl, der auch als Musiker auf die Trommel schlägt und für das gesamte Sound Design verantwortlich ist. Die bejubelte Uraufführung hat am 29. Mai im Kosmos Theater stattgefunden.
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Kein Irrtum in der Schreibweise, das Kollektiv kunststoff will einen Begriff schaffen: „MeinAllesaufderWelt“. Einstweilen ist es ein Abend mit Tanz und Theater und viel Holz, doch keineswegs hölzern. Zwei Musiker und neun Performer:innen kehren ihr Innerstes nach außen und zeigen im WuK, was ein Scheiterhaufen und ein einzelnes Scheit alles sein kann.
Premiere war am 27. Mai.
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Mit zwei Premieren öffnen sich die beiden Bühnen im Dschungel Wien. „Zeugs“, ein Theaterstück mit einer Tanzeinlage, erfreut schon Sechsjährige, keine Überraschung, ist es doch eine Produktion der Plaisiranstalt. Für 10 + versuchen sich fünf Akrobatinnen als Piratinnen und begreifen, dass Gesetzlosigkeit nicht das geeignete Mittel der Selbstbehauptung sein kann.
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Mit einer Folge komischer Szenen gibt Hanna Binder, auf deren Mist das Stück „Ayutthaya“ gewachsen ist, dem Publikum, Erwachsenen wie Kindern, einiges zu rätseln auf, bietet keine Antworten auf die vielen Fragen, die im Kopf auftauchen, doch beste Unterhaltung und genug Stoff für das Gespräch danach. Premiere ist in Le Studio am 29. Mai 2021.
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Feuer, Furor, Sex und Tanz, vor allem Tanz. In seinem 8. Film erzählt der chilenische Regisseur Pablo Larraín von der Tänzerin Ema, die etwas Unerhörtes tut, sie gibt ihren Adoptivsohn zurück ans Jugendamt. Das katapultiert sie aus dem Beruf als Lehrerin, aus der Tanzgruppe, aus der Gesellschaft. Ema und ihre Schwestern im Tanz wissen sich zu helfen. Ein fulminanter, faszinierender Film, mit hinreißenden Bildern von Sergio Armstrong.
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Über den Tod und das Leben“ lautet der erklärende Untertitel der persönlichen Aufzeichnungen, die das Ehepaar Irvin und Marilyn Yalom gemeinsam als Buch herausgegeben haben. Anlass war der nahe Tod von Marilyn Yalom, der es ihr auch nicht erlaubt hat, das Buch gemeinsam zu beenden. Marilyn Yalom ist im vergangenen Herbst nach 65 Jahren Ehe gestorben.
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Der Zufall will es, dass der für 23. Mai geplante Ballettabend mit Werken von Jerome Robbins, garniert mit George Balanchines „Duo Concertant“, just zum Ende des Lockdowns, fast wie vorgesehen, am 20.5.2021 stattfinden kann. Aus dem Zufall wird ein Glücksfall, sind doch die heiteren bis amüsanten Choreografien Robbins für das New York City Ballet (NYCB) leicht konsumierbare Ballette, geschmückt mit dem delikaten Zwiegespräch zwischen Musik und Tanz von George Balanchine, ein schöner Einstieg rechtzeitig vor dem nahenden Saisonende.
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Das Programm für die kommende Saison 20221/22, die letzte der erfolgreichen Intendantin Brigitte Fürle, steht fest. Mit Vorbehalt im Grunde, immer noch. Die tanzenden Gastcompagnien sind geladen, und auch die neuen Zirkusakrobaten. Zugleich wird mit der Wiedereröffnung nach mehr als einem Jahr Stillstand auch das 25jährige Bestehen des Festspielhauses Sankt Pölten gefeiert. Angelin Preljocaj wird die Sparte Tanz des reichhaltigen Programms am 25. September 2021 eröffnen. Mit seiner aufregenden Choreografie von „Schwanensee“. Ein Pflichtprogramm. Am 25. & 26. September 2021.
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Ab Mitte Mai sind sämtliche Türen geöffnet, die der Wirtshäuser und auch die der Bühnen, Pawlatschen und noblen Theaterhäuser. Zeit für einen Performance Brunch. „Spinna“ ist das Motto am 29. und 30. Mai 2021. Und wenn da jemand sagt, „spinnat seids ålle“, dann ist das gut gebrüllt. Es geht um die weibliche Identität, um den Tanz aus der Reihe, – Tarantella natürlich, weil wieder mal die Tarantel zugestochen hat. Und auch um die Frage, ob diese Überlieferungen, Vorurteile, Klisches und Rollenzuschreibungen stimmen.
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Es muss sein: Wiener Festwochen werden seit 70 Jahren an einem Freitag Mitte Mai vor dem Rathaus eröffnet, ob sie nun tatsächlich beginnen oder nicht, ob Publikum dabei sein darf, oder nicht. Diesmal darf es leider nicht, und dadurch mussten auch die Künstler:innen auf den ihnen zustehenden Applaus verzichten. Zwar erwarten die beiden von den Festwochen koproduzierten Ausstellungen in der Kunsthalle und in der Secession bereits Besucher:innen, doch das Bühnenprogramm beginnt erst am 4. Juni mit dem inszenierten Totentanz, „Danse macabre“, von Markus Schinwald.
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