Mit der Choreografie „Körper“, dem ersten Teil einer Trilogie, hat Sasha Waltz die Berliner Schaubühne, in deren Direktorium sie berufen worden war, eröffnet. Eine Sensation. Gut 15 Jahre später zieht zwar der Name der als „wichtigste deutsche Choreografin“ gehandelten Regisseurin das Publikum in die große Halle des Tanzquartiers, doch das umwerfende Erlebnis bleibt aus. Man will halt dabei gewesen sein, um am sehnlich erwarteten Ende zu pfeifen und zu kreischen. Man hat’s gelesen: Sasha Waltz ist eine Ikone.
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Organisiert vom Netzwerk AKS / Platform for Contemporary Dance + Art, wird im November in Kärnten getanzt. Motor des Festivals „Tanz im November“ ist die Choreografin und Regisseurin Andrea Schlehwein, die mit ihrem Team ein dichtes Programm auf die Beine gestellt hat: Zeitgenössischer Tanz, Filmvorführungen, Tanz für Kinder, Tanz mit Kindern, Workshops, Trainingsstunden für Profis, Gesprächsrunden und Diskussionen finden sowohl im Stift Millstatt als auch in Klagenfurt statt.
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Mit „Der Liebe Schlaf“, einem Dornröschenballett hat sich der neue Direktor der Grazer Ballettcompagnie dem Publikum vorgestellt. Weinöhl greift auf die Erstausgabe des von den Brüdern Grimm aufgezeichneten Märchens zurück und wechselt auch die Perspektive. Die Zuschauer_innen sitzen samt dem Grazer philharmonischen Orchester auf der Bühne.
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Der Choreograf Georg Blaschke setzt seine visuell bewegten Erfahrungen mit dem berühmten „Weltgerichtstriptychon“ von Hieronymus Bosch, das in der Akademie der bildenden Künste zu betrachten ist, fort. "The Bosch Experience part II" findet Ende Oktober in der Expedithalle der Brotfabrik statt. Am selben Abend schließt sich Hubert Lepka mit "timor et tremor", einem Duo von Licht und Tanz, der Auseinandersetzung mit der Kunst der Renaissance an.
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Viel gibt es noch nicht zu berichten von der „Produktions- und Spielstätte für Performative Künste“ unter der künstlerischen Leitung von Kira Kirsch, zuletzt leitende Dramaturgen beim steirischen herbst, doch immerhin ein Eröffnungsdatum: Am 30. Oktober steigt die erste Party. Davor aber tanzen die Autos durch die Stadt. Die Schweizer Performancegruppe mercimax zeigt ein „Autoballett“.
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Nahezu 500 Seiten hat das Katalogbuch der Viennale 2015. Wie üblich setzen Hans Hurch und sein Team einige Schwerpunkte. Zur besseren Orientierung. Spezialprogramme, Tributs, Fokussierungen und die drei Kategorien, Spielfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm, bieten eine Fülle an, vom Chef und den KuratorInnen als sehenswert eingestuften, Filmen damit jeder Gusto und Geschmack befriedigt wird.
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Maartje Pasman, die großartige Tänzerin aus dem Dschungel-Team trägt ganz allein ein Stück, das unter einem irreführenden Titel angekündigt ist und Zweijährige ins Theaterhaus lockt. Die halten 50 Minuten jedoch, die Länge einer Schulstunde, nicht durch. Dementsprechend kämpft die Tänzerin als Gärtnerin tapfer gegen Unruhe und Unmut der kleinen Gäste und geplagten Mütter / Väter.
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Mit einem Minifestival feiert die Vorarlberger Kulturinitiative "tanz ist" im Spielboden Dornbirn den November. „Surprises / Überraschungen“ ist der sprechende Übertitel und so wäre es ja widersinnig allzu viel zu verraten. Auf jeden Fall jedoch die Daten: tanz ist - surprises findet vom 3. bs 7. November statt. Zur Beruhigung der Gemüter nach den Halloween-Umtrieben.
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Die Viennale hat in diesem Jahr den 26. Oktober kurzfristig zum «Internationalfeiertag» erklärt und zeigt im Gartenbaukino den gesamten Festivaltag hindurch ein Filmprogramm, das sich mit den Themen Flucht, Migration, Vertreibung und Fremde beschäftigt.
Die Auswahl reicht von Charlie Chaplins „The Immigrant“ über Elia Kazans Auswandererepos „America America“ bis zur wunderbaren Seltenheit „Moonlighting“ von Jerzy Skolimowski.
Die beiden Hauptabendtermine sind den Premieren zweier neuer österreichischer Dokumentarfilme gewidmet, die sich auf unterschiedliche Weise dem Thema Flucht und Asyl widmen, „Last Shelter“ von Gerald Igor Hauzenberger und „Lampedusa in Winter“ von Jakob Brossmann. Um 23 Uhr beendet Clint Eastwoods Film „Gran Torino“ den Internationalfeiertag.
Der Reinerlös des "Internationalfeiertages" der Viennale im Gartenbaukino geht je zur Hälfte an die Caritas und die Volkshilfe.
Internationalfeiertag, 26. Oktober ab 10.30 Uhr, Gartenbaukino.
In mehreren Entwicklungsphasen haben der Tänzer / Choreograf Bert Gstettner, der bildende Künstler Hannes Mlenek und der Komponist / Musiker Günther Rabl am Projekt „Floß*Medusa“ gearbeitet. Als beeindruckende raumfüllende Inszenierung wurde nun in der Expedithalle der Brotfabrik Wien ein erstes Ergebnis gezeigt. Malerei, Choreografie und Musik flossen nahtlos zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.
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