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Corinne Eckenstein neue Intendantin im Dschungel

Dschungel, das Theaterhaus für junges Publikum im Museumsquartier, beginnt die Saison 2016/17 unter neuer Leitung. Corinne Eckenstein hat den 12 Jahre als künstlerischen Leiter amtierenden Stephan Rabl abgelöst und die künstlerische Leitung übernommen. Die kaufmännische Leitung obliegt Alexandra Hutter. Am 23. September wird der neue, wilde Dschungel mit zwei Produktionen feierlich eröffnet.

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Internationale Puppentheatertage Mistelbach

Zum 38. Mal finden in Mistelbach im Weinviertel die internationalen Puppentheatertage statt. „Magische Orte“ lautet das Motto für Erwachsene und Kinder. Vom 21. bis 26. Oktober gastieren 16 Theatergruppen aus 12 Ländern. Dänemark und Kroatien sind ebenso zu Gast wie Frankreich und Italien oder Malaysia und Neuseeland. An sechs Festivaltagen werden in Mistelbach und Umgebung 24 ausgewählte Inszenierungen für unterschiedliche Altersgruppen, vom Krabbelkind bis zur Großmama, gezeigt.

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Bruno Pellandini: „Dieses altmodische Gefühl“

Der Schriftsteller und Dramatiker Bruno Pellandini, geboren 1966 in St. Gallen, lebt seit mehr als 20 Jahren in Wien. Mit seinem jüngsten Roman hat er den Echtheitstest bestanden: Pellandini ist längst ein Wiener mit Charme und Witz und guter Ortskenntnis. Die romantische Geschichte zwischen Pernilla und Ildefons ist köstlich wie das Nougatkonfekt, dessen Namen der männliche Protagonisten trägt: Ildefonso.

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Barbara Beuys: „Helene Schjerfbeck“, eine Biografie

Die erste umfassende Biografie der großen schwedischen Malerin Helene Schjerfbeck. Barbara Beuys hat intensiv recherchiert, hat mit Zeitzeuginnen gesprochen, Briefe studiert und die Orte, an denen Helene Schjerfbeck gelebt und gearbeitet hat, besucht. Eine erstaunliche, spannende Geschichte über eine bedeutende Künstlerin und ihren Lebensraum, die außerhalb Skandinaviens noch zu wenig bekannt ist.

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„Tanz der Hände“ – Tilly Losch, Hedy Pfundmayr

Aus einer eindrucksvollen Ausstellung des Salzburger Museums der Moderen im Rupertinum, die beiden Wiener Tänzerinnen Tilly Losch und Hedy Pfundmayr (1920 bis 1935 ) gewidmet war, ist ein Fotoband mit fachkundigen Textbeiträgen entstanden. Als „Beitrag zur Geschichte der Fotografie in Öterreich (Band 7)“ ist der Band im Photoinstitut Bonartes erhältlich.

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Alex Capus: "Das Leben ist gut"

Ein Mann in den besten Jahren, zu Hause in einem Schweizer Dorf, denkt über das Leben nach, seines und das allgemeine, also kurz über die Welt und sogar über Gott. Alles in allem kommt er, gelassen und weise zu dem Schluss: „Das Leben ist gut.“ So nennt Alex Capus auch die zusammengefassten Gedanken, Betrachtungen und Träume des Autors Max, der die Altglasentsorgung zu seinem Hobby gemacht hat. Ein Genuss für alle Anbeterinnen des feschen Schweizer Normannen.

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Friedrich Ani: „Nackter Mann, der brennt“

Ein Mörder geht um, niemand kennt ihn, doch er kennt sie alle, hat er doch seine Jugend in dem schweigenden Dorf verbracht. Die Leserinnen kennen ihn auch, denn er erzählt seine Geschichte selbst und auch wenn uns noch so graut, wir verstehen den „nackten Mann, der brennt“, innen drinnen und bald auch außen mit Haut und Haar.

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ImPulsTanz: Needcompany „The Blind Poet“

Das Festival Impulstanz 2016 verabschiedet sich mit einer großartigen Produktion der belgischen Theaterzauberer. In bunten, seidenen Boxermänteln, bestickt mit ihren Namen am Rücken, ziehen sie in den Zuschauerraum ein. Grace Ellen Barkey, Gründerin der Needcompany zusammen mit Mastermind Jan Lauwers, sagt leise: „Hello, I‘m Grace“. Sie springt auf die Bühne, ergänzt ihren Nachnamen, und daraus entspinnt sich ein höchst kunstfertiges Stakkato von Rufen „Grace Ellen Barkey“, den auch die anderen Spieler skandieren.

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ImPulsTanz: Michikazu Matsune „Goodbye“

Am letzten Vorstellungsabend des ImPulsTanz Festivals 2016 sagte der mehrfach talentierte Künstler Michikazu Matsune „Good bye“, nicht mit eigenen Worten sondern mit fremden Abschiedsbriefen. Ein von heiterer Komik zu erschütternder Tragik pendelndes perfektes Kammerspiel. Der Applaus signalisiert Begeisterung, Matsune hat nicht die Absicht ihn unnötig auszudehnen, verneigt sich, verschwindet. Seine Fans pfeifen und kreischen nicht – wie angenehm.

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Linde Prelog / Peter Reichert: „Wiener Mischung“

Mit einer Leica ist Peter Reichert, Grafiker und Fotograf, durch Wien spaziert und hat auf den Auslöser gedrückt. Ein Bildband der anderen Art ist entstanden: Mit Bildern, wie sie nur der fremde Blick entdeckt, in Schwarzweiß. Linde Prelog hat dazu ebenso ausgefallene und anregende Texte gemacht.

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