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Heinrich Steinfest: Das schwarze Manuskript

Eine Frage, die Heinrich Steinfest immer von neuem stellt: Ahmt die Literatur das Leben nach, oder ist es umgekehrt, kopiert das Leben die Literatur? Oder ist das Leben kein Plagiat, weil die Literatur das Leben bestimmt. Wer schreibt, verändert und dass die Figuren dann aus dem Roman springen, wissen wir seit Flann O`Brian. Von Steinfest erfahren wir vielleicht, was es mit dem schwarzen Manuskriptauf sich hat.

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Performance Brunch mit internationalem Menü

Kunst und Kulinarik, dieses schmackhafte Paar hat bereits Tradition. Doch diese Tradition, anfangs aus dem Alpenland, inzwischen aus aller Welt geholt, hat ein modernes Gewand an. Beim Performance Brunch wird getanzt, gesungen, musiziert und rezitiert und natürlich schnabuliert. Diesmal zum ersten Mal im Wuk. Das Stammhaus mit Stammgarten, das Volkskundemuseum in der Laudongasse wird renoviert. Daher am Sonntag, 14. September um 11 Uhr im frisch gepflasterten, getünchten und barrierefreien WuK.  

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Arne Dahl: die 7 Weltwunder in Stockholm

Arne Dahl, das ist der schwedische Autor Jan Arnald, geboren 1963, und bei Krimifans vor allem durch die Arbeit des A-Teams bekannt. Doch die ist längst beendet, Dahl berichtet jetzt von der Nova-Gruppe. Ging es im ersten Band, Stummer Schrei, um Klimasünder und irregeleitete Aktivisten, so muss sich das Team im 2. Band mit Kunst und Künstlerinnen beschäftigen. Der neue Fall für Eva Nyman trägt den deutschen Titel Kaltes Fieber, die Originalausgabe heißt Underverken / Wunder.

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Christina Fonthes: Wohin Du auch gehst

Geboren 1987 in Kinshasa, Kongo, lebt Christin Fonthes heute in London, wo sie Rewrite, eine Schreibakademie für PoC-Autorinnen gegründet hat. Jetzt ist ihr 2023 fertig gestellter Roman veröffentlicht worden. Michaela Grabinger hat Where You Go, I Will Go aus dem Englischen für den Diogenes Verlag übersetzt. Wohin du auch gehst erzählt von zwei in Kinshasa gebürtigen, in London lebenden Frauen und ihren Geheimnissen. 

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Donal Ryan: Familienbild mit Landschaft

Der irische Autor Donal Ryan ist mehr als ein Schriftsteller, er ist ein Poet und Ingenieur, der seine Romane mit warmem Herzen erzählt und formal mit gespitztem Stift baut. Die Familie, bestehend vor allem aus vier Frauen, steh im Mittelpunkt des jüngsten Ryan-Werks: Die Königin von Dirt Island. Im Grund sind alle vier Protagonistinnen echte Königinnen, Großmutter Nana, Mutter Eileen, Tochter Saoirse und Pearl, Saoirses Tochter. Sie alle sind eingebunden in den unberechenbaren Kreislauf des Lebens.

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Dennis Lehane: Abschied von Kenzie und Gennaro

Mit dem sechsten Band der Krimireihe mit den Patrick Kenzie und Angela Gennaro, Moonlight Mile, beendet Dennis Lehane die Reihe. Patrick und Angie sind verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Die Familie hat Vorrang, mit dem kriminellen Milieu von Boston wollen sie nichts mehr zu tun haben. Moonlight Mile ist der letzte Fall des Detektivpaares.

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Percival Everett: „Dr. No“ sucht nach nichts

Nach dem Erfolg des mit dem Pulitzer-Preis für Belletristik belohnten Romans, James, von Percival Everett hat Nikolaus Stingl für den Hanser Verlag auch den im englischen Original zwei Jahre davor erschienenen Roman Dr. No übersetzt. In der Abenteuergeschichte, die Wala Kitu, ein Professor der Mathematik erzählt, geht es um nichts. Tatsächlich, um nichts.

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ImPulsTanz Festival im persönlichen Rückblick

Mega, Mega! Superlative über Superlative! Das ImPulsTanzFestival’25 schlägt alle bisherigen Rekorde. Alle Details akkurat zusammengerechnet, ergibt die Bilanz 200.000 Menschen, die das Festival, in dem auch die Werkstatt- und Weiterbildungsangebote stecken, besucht haben. Mit 100 % Auslastung der Vorstellungen, der Weiterbildungsprogramme und Gratis-Veranstaltungen war das Festival nicht nur restlos ausverkauft, sondern auch das bestbesuchte aller Zeiten. Tanzherz, was willst du mehr? Vielleicht etwas weniger Breite und mehr Tiefe?

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Du siehst mich, du siehst mich nicht

„Schwarze Milch“, blackmilk, titelt Tiran Willemse  seine Performance, die er bereits in einer früheren Fassung, blackmilk (melancholia), bei ImPulsTanz vorgestellt hatte. So widersprüchlich der Titel, so facettenreich ist auch sein daraus weiterentwickeltes Solo, das der in Südafrika geborene, in Europa lebende Künstler nun im NEST vorgestellt hat.

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Auf den Beeten der Toten

Mit einem choreografischen Gedicht endete am 10. August die diesjährige Ausgabe von ImPulsTanz: Épique! (Pour Yikakou) titelt Nadia Beugré ihre neue Arbeit. Episch sind die darin anklingenden Geschichten tatsächlich. Erleben durfte man eine magische Reise durch die Bühnenlandschaft des Wiener Odeon und weit darüber hinaus.

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