Großer Jubel nach der Vorstellung von Patrick De Banas runderneuertem Ballett „Marie Antoinette“ für die junge Halbsolistin Natascha Mair. Mit Nina Tonoli als Madame Elisabeth, der Schwester Ludwig XVI., debütierte sie als dem späteren König von Frankreich verschacherte österreichische Prinzessin. Alternativ waren auch Schatten, Schicksal, Maria Theresia und der Namenlose besetzt. Jakob Feyferlik, darf sich mit seinem vierten Auftritt als Ludwig XVI. schon als Routinier fühlen.
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Ein arrivierter, sozialdemokratischer Parteigrande, seine rechtskonservative Ehefrau, der neoliberale Jungunternehmer-Sohn und die öko-weltverbessernde Tochter baten zum weihnachtlichen Abendessen. Die Gäste waren das Publikum im wahrsten Sinn des Wortes und lauschten den politischen Debatten der Familienmitglieder. Diskussionsbeteiligung war aber durchaus erwünscht. „Wahlabend“ hieß die interaktive Performance mit Hubsi Kramar und jungen KollegInnen im Kunstraum fAN.
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Als „Legende von Verdis Violetta“ erzählen im Dschungel junge Darsteller und Darstellerinnen die Geschichte der „Kameliendame“, wie sie Alexandre Dumas in seinem 1848 erschienen Roman nennt. Violetta Valery (so ist die Rolle in Giuseppe Verdis Oper genannt) ist eine Puppe, geführt von Viviane Podlich, Studentin der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Sie hat mit der Produktion ihre Abschlussarbeit (Ensemble) absolviert. Mit zwei Kollegen, einer jungen, Sängerin und der Puppe Violetta hat sie ihre Prüfung wohl bestanden.
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Dem Architekten Josef Frank (19885–1967) widmet das MAK eine Ausstellung, die ebenso leicht zugänglich wie umfassend ist. Wegen des anhaltenden Publikumsinteresses wurde sie bis in den Sommer 2016 verlängert. Frank hat zwar Architektur studiert und sich auch im Wohnbau engagiert, doch reichten seine Interessen in alle Bereiche der Gestaltung: Stoff- und Tapetenmuster hat er ebenso entworfen wie Mobiliar.
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Verborgen zwischen den kleinen toskanischen Orten Seggiano und seinem winzigen Ortsteil Pescia liegt am Fuß des Monte Amiata im schattigen Tal das Paradies, il Giardino, der Garten. So ist der Flurname des 16 ha großen Areals, in dem der Künstler und Sammler Daniel Spoerri „seinen“ Garten pflegt. Was darin wächst ist Kunst. Skulpturen, Assemblagen, Installationen. Von Spoerri selbst und von seinen Freunden. In nahezu 20 Jahren haben sich mehr als 100 Werke angesammelt, die den Garten zu einem Zauberland machen. Die Natur spielt willig mit.
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Sichtlich zufrieden blickt Ballettdirektor Manuel Legris bei seinem alljährlichen Pressetermin auf die demnächst zu Ende gehende Ballettsaison zurück und auch die kaufmännische Direktorin, Simone Wohinz, nennt stolz die Zahlen. Viele ausverkaufte Vorstellung treiben die Auslastung auf nahezu 97 Prozent. Besucher konnte man in dieser Saison etwas weniger zählen als 2014/2015. Erklärung: Es wurden auch weniger Vorstellungen geboten. 2016/17 wird sich das ändern statt 84 Vorstellungen in Staatsoper und Volksoper sind wieder 91 angesetzt. Legris macht das berühmte Schneeköniggesicht.
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Mind the gap! Zwischen gesagten, geschriebenen Wörtern und dem gelesenen, gehörten, verstandenen Sinn, wenn die aneinander gereihten Buchstaben zur Kette, also zu Sätzen gefügt werden, ist ein Spalt. Andrea Maurer und Frans Poelstra füllen diesen mit Unsinn der zum Sinn wird, mit Humor, der eigene Interpreationen und Gedanken zulässt. Eine köstlicher Buchstaben- und Wörter-Suppe aus „The Scattered Series" im Studio des Tanzquartiers.
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Fyodor Pavlov-Andreevich präsentiert im Festwochenzentrum / Künstlerhaus mit seinem „Performance Carousel“ eine Stunde und 15 Minuten, die kaum zu beschreiben sind. Würde ich nämlich das Abenteuer, und das war es, wenn auch ganz ungefährlich, genau schildern, nähme ich kommenden Besucherinnen die Freude an der Entdeckung und das Vergnügen an der Beteiligung. In einer Video-Einführung geben die Künstlerinnen und Künstler etws von sich selbst preis und umkreisen das Thema.
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Trompeten und Posaunen werden im Festspielhaus St. Pölten zum Saisonende blasen. Und, was man so hört, wird es ein richtiges Fest für das Publikum. In Kooperation mit dem Festspielhaus St. Pölten bringt ImPulsTanz den nicht gerade leisen Abend „En avant, marche!“ auf die Bühne. Der belgische Choreograf Alain Platel (Le ballet C. De la B.) und sein Landsmann, der Regisseur und Darsteller Frank Van Laecke inszenieren diese musikalische Performance mit einem Tänzer, Schauspielrinnen des Genter Stadttheaters und eben einer riesigen Blaskapelle.
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Fünf Regisseure, die im 20. Jahrhundert die Regiearbeit wesentlich beeinflusst haben, müssen für eine Installation herhalten, die Unterschiede und den Wandel der Regiestile zeigen soll. Dazu verwendet die englische Regisseurin Katie Mitchel den Wahnsinns-Monolog der Ophelia aus Shakespeares „Hamlet“. Ausgehend vom Londoner Victoria an Albert Museum, ist die Videoinstallation auf ihrer Welttournee nun im Theatermuseum gelandet.
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