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„Schwanensee“: Debüt für Leonardo Basilio

Ballettdirektor Manuel Legris nutzt die Serie der „Schwanensee“-Abende nicht nur, um Gäste einzuladen, sondern auch, um jungen Tänzern die Möglichkeit zu geben, sich als Prinz Siegfried zu zeigen. Zu wenig Probenzeit ist meist der Preis, den sie dafür zahlen müssen. Die exzellente Erste Solistin Liudmila Konovalova hatte, wie so oft, die Aufgabe, den Debütanten zu führen. Sie macht das mit Einfühlungsvermögen und Rücksicht und ist dennoch eine zarte, ängstliche Odette, eine hinreißende, brillante Odile.

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Kommentar: Wenn die Chance zur Falle wird

Ballettdirektor Manuel Legris liebt seine gesamte Truppe und fordert sie auch entsprechend. Das ist gut so. Immerhin tanzt das Wiener Staatsballett unter seiner Führung inmitten der europäischen Spitzenensembles. Die Solist_innen reisen als Gäste von Rom bis Moskau, und nicht wenige von ihnen sind für den renommierten Prix Benois de la Danse nominiert. Zuletzt der Erste Solotänzer Davide Dato. Gerne lässt Legris jungen und ganz jungen Tänzer_innen in vorderster Reihe tanzen, vertraut ihnen so schwierige Partien, wie die des Prinzen Siegfried in Rudolf Nurejews Choreografie „Schwanensee“, an.

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Ethan Hawke in „Born To Be Blue“

Der Film “Born To Be Blue” von Robert Budreau ist eine Hommage an den US-amerikanischen Jazztrompeter und Sänger Chet Baker. Mehr als seine Trompete, später war es das Flügelhorn, liebte er das Heroin. . Ethan Hawke spielt eine Figur, die Chet Baker, der „Erfinder des West-Coast-Swing" sein könnte, als sympathischen, mitleiderregenden, auch kindischen und unsicheren Star, der seine Karriere selbst verspielt. Der reale Musiker, Chesney Henry Baker, ist 1988 nach einem Fenstersturz in Amsterdam gestorben.

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Ballettabend „Feuervogel“, ein Publikumserfolg

Mit den Kreationen dreier Staatsballett-Tänzer zur Musik von Igor Strawinsky hat die Volksoper die Ballettsaison beendet. Zsolt Török begeisterte als Ivan in „Der Feuervogel“ von Andrej Kaydanovskiy; die junge Corps-Tänzerin Katharina Miffek erhielt den verdienten Applaus für ihre Interpretation der Frau des Lehrers in „Petruschka“ von Eno Peçi. In der Premiere und den meisten Folgeveranstaltungen hat Nina Tonoli diese Rolle getanzt. Nach wie vor entzückt das Mittelstück des Abends, „Movements to Strawinsky“ von András Lukács, das Publikum. Es bedankt sich mit überwältigendem Applaus.

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Förderpreis des Ballettclubs für Mila Schmidt

Im angenehmen Ambiente des Hotels The Harmonie Vienna überreichte Sonja Wimmer, Hoteldirektorin und auch Mitglied des Ballettclubs Wiener Staatsoper & Volksoper, den Förderpreis des Ballettclubs 2017 an die Tänzerin Mila Schmidt. Zahlreiche Tänzer und Tänzerinnen des Wiener Staatsballett feierten mit der Preisträgerin.

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„Schwanensee“ 234: Gäste aus London

Wenn Gäste in „Schwanensee“ (Choreografie Rudolf Nurejew) tanzen, dann platzt das Stehparterre, im Parkett und auf den Rängen bleibt kein Sitzplatz frei. Das ist gut so, auch wenn Solistinnen und Gruppentänzerinnen (samt -tänzern) den Gefeierten durchaus ebenbürtig sind. Am Pfingstsonntag also, Vadim Muntagirov mit Marianela Nuñez, beide in Wien bereits keine Unbekannten mehr. Gemeinsam mit dem Dirigenten Alexander Ingram, einfühlsam und temporeich, ernteten sie eifrigen Applaus samt Bravorufen.

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Catherine Deneuve in „Ein Kuss von Béatrice“

Eine feinsinnige Komödie, die weniger vom dünnen Handlungsfaden als vom Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen lebt. Catherine Deneuve ist Béatrice, eine exzentrische Frau, die sich vom Leben geholt hat, was es zu holen gab. Doch dieses ist fast am Ende angelangt, ein Tumor ist diagnostiziert worden. Béatrice fürchtet sich vor dem Sterben und ist einsam. Da erinnert sie sich an die Tochter ihres einstigen Lebensgefährten, Claire, gespielt von Catherine Frot, und versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen. Claire gefällt das gar nicht.

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Jakob Feyferlik: Debüt als Prinz in „Schwanensee“

Mit Nina Poláková als Odette / Odile versuchte der junge Solotänzer Jakob Feyferlik zum ersten Mal die Rolle des Prinzen Siegfried in Rudolf Nurejews Choreografie des Balletts „Schwanensee“ zur Musik von Peter Tschaikowsky zu interpretieren. Feyferlik ist ein Sunnyboy und die Gunst des Publikums samt freudigem Applaus ist ihm sicher. Poláková, Erste Solotänzerin, hat sich als Odette wie als Odile längst bestens bewährt und durfte gemeinsam mit dem einfühlsamen Dirigenten Alexander Ingram die Bravorufe für sich buchen.

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Szene bunte Wähne im Dschungel

Mit dem „unaussprechlichsten Titel des Jahres“ startet das Festival Szene Bunte Wähne seine Präsenz im Dschungel Wien. Katrien Valckenaers und Maxim Storms aus Belgien zeigen eine absurde humorvolle Show, die sie selbst „ein glückliches Chaos“ nennen. „Klutserkrakkekilililokatastrof“ ist für Kinder ab 6 ein erholsames Vergnügen und keineswegs eine Moralanstalt. Neben den Veranstaltungen des Tanzfestivals Szene Bunte Wähne hat der Dschungel noch einiges andere an Tanz, Theater und Workshops zu bieten.

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Abby Geni: „Ein Grab in den Wellen“, Roman

Die unbewohnten Farallon-Inseln, nahe San Francisco, spielen die Hauptrolle in Abby Genis wunderbarem Debüt-Roman, Thriller und Naturbuch zugleich. Eine kleine Gruppe von Biolog_innen lebt auf der Hauptinsel, beobachtet Vögel und Fische, Wale und Seelöwen. Eine junge Fotografin entert die Insel und muss sich in das Team einfügen. Nicht alle Inselgäste sind über den Zuwachs in ihrer gemeinsamen Hütte erfreut.

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