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Friedrich Dönhoff: „Heimliche Herrscher“, Krimi

Friedrich Dönhoff, der sich mit Biografien, vor allem mit der seiner Großtante Marion Gräfin Dönhoff, einen Namen gemacht hat, findet auch Freude und Geschmack am Schreiben von Kriminalromanen. So ist sein sympathischer Hamburger Ermittler, Sebastian Fink, bereits zum vierten Mal unterwegs, um eine Serie von Morden in seiner Heimatstadt aufzuklären, die scheinbar in keinem Zusammenhang stehen.

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Choreía: „amor hereos” im Theater Brett

Die Tanzpädagoginnen und Choreografinnen Barbara Ebner und Daniela-Katrin Strobl haben es sich mit ihren Produktionen zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche und auch neue Zielgruppen anzusprechen, um diese mit Tanz in Berührung zu bringen. Unter dem Vereinsnamen Choreía (χορεία / Tanz) haben sie im Vorjahr mit Erfolg das generationsübergreifende Tanzstück „Hin und weg“ gezeigt und waren in diesem Jahr mit „amor hereos“ im Theater Brett präsent. Entstanden ist das Tanztheater-Stück im Austausch mit Mädchen- und Frauenzentren im Rahmen der fiveseasons Frühlingsresidenz.

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Hamburg Ballett – John Neumeier: „Nijinsky“

Das abendfüllende Ballett„Nijinsky“ hat John Neumeier dem legendären polnisch-russischen Tänzer und Choreografen Vaslaw Nijinsky gewidmet. Bei den 43. Ballett-Tagen in Hamburg stand es zum 135. Mal seit der Premiere im Programmkalender. Ein aufwühlender, ein wenig chaotischer, doch überaus dramatischer Abend. Allerdings – die erwarteten Hochrufe bleiben aus, die Aufnahme durch das deutlich minimierte Publikum – G20 sei’s geklagt! – ist geteilt. Sogar ein einzelnes Buh ist zu hören. Zu verwirrend, zu schwul, zu historisch ungenau ist als Begründung für die ungewöhnliche Zurückhaltung der Applausspenderinnen zu hören. Einig sind sich jedoch die treuen Neumeier-Fans, dass auf höchstem Niveau hervorragend getanzt und gespielt worden ist.

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Hamburg Ballett: „Die kleine Meerjungfrau“

Zwei Welten, einander fremd, oben die Menschen, unten die Wasserwesen, der Dichter dazwischen. Er gehört zu den einen nicht und nicht zu den anderen. Das Ballett „Die kleine Meerjungfrau“ hat John Neumeier zu des Märchenerzählers Hans Christian Andersen 200. Geburtstag mit dem Königlich Dänischen Ballett geschaffen und 2005 in Kopenhagen uraufgeführt. Zwei Jahre später hat auch das Hamburg Ballett das zauberhafte Tanz-Theaterstück ins Repertoire aufgenommen. Auch bei den Balletttagen 2017 erzählt und betrachtet der Dichter die Nixen und Matrosen, die smarten Offiziere und die Kreuzfahrtgäste samt dem Prinzen mit der Prinzessin.  Zur Musik von Lera Auerbach tanzen sie die gar traurige Geschichte von der einseitigen Liebe der kleinen Meerjungfrau und ihrem heroischen Verzicht.

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John Neumeier: „Anna Karenina“ in Hamburg

Mit seiner neuesten Kreation, „Anna Karenina – Inspiriert von Leo Tolstoi", eröffnete John Neumeier die 43. Hamburger Ballett-Tage. Auch in der Folgevorstellung zeigt sich das Publikum hingerissen, holt den Choreografen immer wieder vor den Vorhang. Strahlend genießt er die mit Bravorufen demonstrierte Liebe. Mit nicht enden wollenden Ovationen werden auch Anna Laudere (Titelrolle) und Edvin Revazov (Wronski) bedacht. Und auch sämtliche anderen Darsteller_innen werden lautstark gefeiert.

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Wiener Staatsballett – Nurejew Gala 2017

Die von Ballettchef Manuel Legris eingeführte alljährliche, Rudolf Nurejew gewidmete, Gala ist seit sieben Jahren immer wieder ein Großereignis zum Abschluss der Saison. Ein Rückblick auf die Arbeit der Compagnie, ein Defilée der Solistinnen, Solisten und des gesamten Corps, aufgeputzt durch Gäste. Diese erfreuen das Publikum und machen die Kolleginnen in Wien sicher: Sie brauchen den Vergleich nicht zu scheuen. Manuel Legris hat die Wiener Compagnie in harter Arbeit an die Spitze trainiert.

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Carlos Saura: „Argentina“, Dokumentarfilm

Der preisgekrönte spanische Regisseur Carlos Saura (84) lädt zu einer musikalischen Reise quer durch die Argentinische Folklore ein. Wirbelnde Röcke, hypnotisierende Rhythmen, betörende Melodien machen diese Dokumentation zu einem im ganzen Körper spürbaren Erlebnis. Mitreißend, faszinierend und überaus erotisierend. Auch wenn es im Gesang oft um Armut, Verlust und Tod geht, im Tanz geht es immer um die Liebe.

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ImPulsTanz: Sina Saberi, danceWEB-Stipendiat

Sina Saberi, 28, gebürtig aus Teheran, Teilnehmer des DancWEB Scholarship Pogramms für zeitgenössischen Tanz und Performance, hat mit Barbara Freitag über die Situation des Tanzes im Iran und seine spezielle Biographie gesprochen. Das danceWEB Scholarship Programme bietet alljährlich mehr als 60 Tänzer_innen und Nachwuchschoreograf_ innen aus rund 40 Ländern ein Stipendium für alle Workshops, Researchprojekte und Performances im Rahmen von ImPulsTanz, sowie ein zusätzliches Mentoring durch einen Artistic Coach. 2016 betreut der Tänzer, Choreograf und bildende Künstler Tino Sehgal die 31 Teilnehmer_innen aus 31 Ländern.

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ImPulsTanz: Stamer / Wilens “On Truth and Lie“

Frank Willens, vielfach talentierter Bühnenkünstler und Peter Stamer, Performer und Regisseur, bringen einen Text von Friedrich Nietzsche zum Tanzen. Vom ImPulsTanz Festival eingeladen, wird das Solo „On Truth and Lie in an Extra-Moral Sense“ im mumok gezeigt. Willens verzichtet auf den Applaus, entschwindet, während das Publikum noch die Bilder der Ausstellung „Painting 02“ betrachtet, auf die Willens zum Abschluss hingewiesen hat.

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Impulstanz: "Body + Freedom"_Holzinger/Riebeek

Die Lieblingskinder der Wiener Tanz- und Performanceszene brachten in erweiterter Runde ihre neue Show „Body + Freedom“ im Rahmen von ImPulsTanz zur Uraufführung. Jedenfalls an diesem Abend im Odeon ohne penetrierende Riesendildos, dafür mit Publikumsbeteiligung, Arsch-Lasershow, rosa Luftballons und blutrünstigem Driller-Killer.

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