Das Uhu Kino ist 2002 zum Theater Spielraum mutiert. © Archiv

Zu Beginn der 1980er-Jahre fand Klaus Christian Vögl in den Räumen der Wiener Wirtschaftskammer einen Stahlschrank, der über Jahrzehnte übersehen worden war. Was sich darin befand, kann in der Rückschau als historischer Fund in der österreichischen Kinoforschung bezeichnet werden.

Angela Heide
Anna Mendelssohn auf dem Eisberg. © www.annamendelsohn.net / Foto: TimTom

Anna Mendelssohn ist ab 12. März in der Produktion „Oceans of Notions (swimming)“ von Anna Maria Nowak im Wiener WUK zu sehen. Daneben ist sie seit 2004 Ensemblemitglied von toxic dreams, spielt derzeit am TAG und schließt nächstes Jahr ihr Studium der systemischen Familientherapie ab. Geboren ist sie als Tochter des Psychoanalytikers Felix des Mendelssohn und der Theaterschaffenden Jutta Schwarz in Wien. Über ihren beruflichen Weg erzählt sie im Gespräch mit Angela Heide.

Angela Heide
Inge Gappmaier, real und virtuell. © Natali Glisic

Das brut Stammhaus ist endgültig verloren, doch die Institution brut wird bestehen, ist Intendantin Kira Kirsch sicher und schickt Künstler*innen und Publikum als Nomad*innen durch die Stadt. Das kommende Festival, „imagetanz“, startet im Ankersaal in Favoriten und endet im KunstBogen, unter der U-6 Station Gumpendorferstraße. Dazwischen liegen die temporären brut-Stationen. Fünf Uraufführungen, fünf österreichische Erstaufführungen, Studio-Besuche, Diskussionen, ein offenes Workshop und am Ende eine wilde Party, bei der die Hüllen fallen. Das ausufernde Programm ist samt Daten und Fakten ist auf brut.at zu finden.

Ditta Rudle
"Routes" im Salzlager in Hall. © Chris Rogl

Wie seit 31 Jahren findet auch heuer das renommierte Osterfestival Tirol in den letzten zwei Wochen vor Ostern statt. Am 27. März wird das Festival mit einer Tanzperformance im Salzlager / Hall i. T. eröffnet und nach dem reichen Programmangebot von Alter und Neuer Musik, Gesprächsrunden und Filmen mit „The show must go on“, dem Tanzklassiker von Jérôme Bel, beendet. 20 Tiroler Performer*innen, Profis und begeisterungsfähige Laien, bewegen sich zu ebenso vielen Liedern aus 30 Jahren Popgeschichte und scheren sich wenig um die Bühnenkonventionen. Ein Fest, das den Tanz und das Ende der Fastenzeit feiert.

Ditta Rudle