Bettina Kogler, Christa Spatt, neu im tqw. © Elsa Okazaki

Die neue künstlerische Leiterin des Tanzquartier, Bettina Kogler, stellte gemeinsam mit der Programmkuratorin, Christa Spatt, und ihrem Team die neue Linie des Tanzquartier vor. Am langen Eröffnungswochenende im Jänner 2018 ist ein Vorgeschmack auf die kommenden Vorstellungen zu sehen. Das gesamte Programm des Tanzquartier steht nahezu fest und ist demnächst auf tqw.at zu finden.

Redaktion
Frau Potiphar, der Engel, Joseph (Jamison, Musil, Haigen) © youtube.at

Die Wiener Staatsoper feiert Richard-Strauss-Tage und das Wiener Staatsballett feiert mit. Drei Mal steht die Neuinszenierung der „Josephs Legende“ von John Neumeier auf dem Spielplan. 2008 hat Neumeier die „Josephs Legende“, uraufgeführt 1977 in Wien, neu bearbeitet und entschlackt. 2015 fand die Premiere der überarbeiteten „Josephs Legende“ in Wien statt.

Ditta Rudle
Ballettensemble mit OMV General Rainer Seele, den Direktoren Manuel Legris und Dominique Meyer. Attila Bakó steht hinten links. © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Die Karriere der Tänzerinnen und Tänzer ist kurz und die Frage, was nach dem Ausscheiden aus der Compagnie geschehen soll, belastet oft schon junge Tänzer. Die Möglichkeiten, zu unterrichten, sind beschränkt. Nun bietet sich eine neue Lösung an: Neuorientierung und Ausbildung mit finanzieller Unterstützung. Dazu hat die OMV, Generalsponsor der Wiener Staatsoper, einen Fonds dotiert. Daraus erhalten Tänzerinnen und Tänzer finanzielle Unterstützung für eine Ausbildung und berufliche Neuorientierung.

Ditta Rudle
Die Swarovski-Tiara 2018.© Dolce&Gabbana

Seit den 1950ern besteht die Liaison zwischen dem Kristallglashersteller Swarovski und dem Wiener Opernball. Für das kommende Ereignis am 8. Februar 2018 haben Dolce & Gabbana die Tiara für die Damen des Eröffnungskomitees kreiert. Aus 702 Swarovski-Kristallen und „Xirius Chatons“ in den Farben „Crystal“ und „Golden Shadow“ sowie sechs roséfarbenen Blüten aus Emaille, die jedes einzelne Diadem zieren, entstand ein funkelndes Kunstwerk.

Ditta Rudle
Tänzerinnen  Leonie Humitsch,  Astrid Seidler © Ulrich Kaufmann

Christine Lavants Gedicht „Ich möchte einen Becher haben“ über eine zerbrochene Liebesbeziehung ist Ausgangspunkt für das Tanztheaterstück „Die Vögel der Christine“, das in Klagenfurt Premiere haben wird. Eva Reitmann-Omilade interpretiert die Komposition der von Dieter Kaufmann vertonten Zeilen der renommierten Kärntner Dichterin Lavant mit Gesang. Die Choreografie, in der die Tänzerinnen Leonie Humitsch und Astrid Seidler auftreten, stammt von Ingrid Türk-Chlapek.

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Grande Finale unter goldenem Regen. © Ashley Taylor

Die von Kirill Kourlaev und Olga Esina im Volkstheater veranstaltete 1. Weltstar-Gala darf als voller Erfolg in die Annalen eingehen. Zugleich mit dem Auftritt der Stars renommierter Compagnien wurde auch ein Jubiläum gefeiert: Seit 25 Jahren tut Ballettkorrepetitor, Pianist und Organisator Igor Zapravdin seinen geliebten Dienst an der Wiener Staatsoper. Das muss gefeiert werden. Und das wurde es auch. Auf der Bühne, heiter und gelöst, wie vom Publikum mit Jubel und Bravorufen.

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